DAX+0,33 % EUR/USD+0,02 % Gold+0,46 % Öl (Brent)+1,29 %

DAX Wird der Trump-Faktor weiter für Auftrieb sorgen?

Gastautor: Jens Chrzanowski
14.11.2016, 08:00  |  541   |   |   

Der DAX ging am letzten Montagmorgen bei 10.434 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startet damit deutlich unter der Eröffnung von einer Woche zuvor, aber mit einem kräftigen Aufwärts-Gap zum Vorwochenschluss. Der Handel war zu Wochenbeginn mit Blick auf die bevorstehende US-Präsidentschaftswahl abwartend. Der DAX schob sich bis zum späten Dienstagabend in Erwartung eines Siegs von Hillary Clinton deutlich über 10.500 Punkte und ging bei 10.523 Punkten aus dem Handel. Am Mittwochmorgen folgte ein großer Abwärts-Gap. Der DAX eröffnete vorbörslich fast an der 10.000-Punkte-Marke. Er stabilisierte sich aber rasch und erholte sich dynamisch. Am Mittwochabend stand er wieder über der 10.600-Punkte-Marke. Die Dynamik wurde in den Donnerstag getragen. Der DAX stieg weiter an, markierte knapp unter 10.800 Punkten sein Wochenhoch, gab von hier aus aber deutlich nach und fiel unter die 10.600 Punkte-Marke zurück. Am Freitag ging es dann in einer engen Box seitwärts, wobei sich der DAX nicht wesentlich über 10.700 Punkte schieben konnte.

Das Wochenhoch liegt über dem der Vorwoche, aber unter dem der KW 43. Der Index hat es nicht geschafft, die positive Stimmung von Mittwoch und Donnerstag zu nutzen, um ein neues Jahreshoch zu markieren. Die 10.800 Punkte sind im Augenblick übergeordnet ein echtes Brett. Das Wochentief war das tiefste seit der KW 27. Der DAX hat aber, mehr oder weniger an einem Tag, eine Range abgebildet, die sogar größer war als die in den ersten beiden Handelswochen dieses Jahres. Nur in der KW 25/2016 war die Range noch größer. Der DAX konnte auch den Verlust der Vorwoche mehr als kompensieren. Der Wochenschluss ist der dritthöchste in den vergangenen 18 Handelswochen.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der DAX mit Überschreiten der 10.700 Punkte das Potenzial haben könnte, das Hoch der Vorwoche nicht nur zu erreichen, sondern auch zu überschreiten. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Vorwochenhoch wurde deutlich übertroffen. Allerdings gelang es dem DAX nicht, sich über dieser Marke festzusetzen. Die Rücksetzer hatten einen ausgeprägten, aber keinen nachhaltigen Charakter. Sie erreichten exakt unsere Anlaufmarke bei 10.023/20 Punkten. Das Setup hat damit trotz der US-Präsidentschaftswahl sehr gut gegriffen.

KW 45 / 2016 44 / 2016 43 / 2016 42 / 2016 41 / 2016
Wochenhoch 10.795 10.741 10.827 10.750 10.693
Wochentief 10.023 10.199 10.580 10.485 10.347
Wochenschluss 10.685 10.213 10.650 10.721 10.586
Wochenergebnis 472 -437 -71 135 99
Wochen-Range 772 542 247 265 346

Wie könnte es weitergehen?

  • DAX-Widerstände: 10.699...10703/09/29/62/71/83.....10.807/37/79
  • DAX-Unterstützungen: 10.667/55/39/28.....10.599/88/41/14....10.485/25

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden.

daxweeksetup800-14-11-2016.jpg

Einschätzung für die neue DAX-Handelswoche

Der nächste US-Präsident heißt Trump – viel schlauer ist man aber im Augenblick nicht. Es hat den Anschein, dass sich eine gewisse Normalität einstellt. Die Aussagen aus dem Wahlkampf werden jetzt doch nicht so umgesetzt beziehungsweise anders interpretiert. Den Aufwärts-Move ausgelöst haben unter anderem die Andeutungen über ein gigantisches Infrastrukturprogramm, dessen Finanzierung allerdings noch völlig offen ist. Es ist davon auszugehen, dass auch dies nicht so kommen wird wie angekündigt. Insofern ist hier ein gewisses Ernüchterungspotenzial vorhanden. Es erscheint jetzt auch nicht sicher, dass der nächste US-Zinsschritt wirklich im Dezember kommt. Hingegen nimmt die Inflationstendenz in Deutschland und Europa wieder zu. Wir hatten bereits vor längerer Zeit darauf hingewiesen, dass die Inflation schneller steigen könnte als von vielen erwartet. Der Ölpreis wird sich in den kommenden Monaten eher über der 50-US-Dollar-Marke bewegen als darunter. Man darf gespannt sein, wie die EZB die Geister wieder einfängt, die sie gerufen hat.

Das Chart-Bild hat sich in den letzten Handelstagen nicht wesentlich verändert. Positiv ist, dass der DAX den Rückschlag am Mittwochmorgen ohne Probleme weggesteckt hat. Negativ ist nach wie vor zu werten, dass es der Index nicht geschafft hat, sich über der 10.800-Punkte-Marke zu etablieren. Der Dow Jones markiert ein Jahreshoch nach dem anderen, der DAX tritt eher auf der Stelle. Auch am Freitag kam keine Dynamik auf, was kurzfristig eher bearishen Charakter hat. Es bleibt wie immer spannend an den Börsen: Wird der Trump-Faktor für weiteren Schub sorgen?

Die Bullen könnten zunächst versuchen, den Index über der 10.660/50-Punkte-Marke zu etablieren. Gelingt dies, so könnten sie versuchen, die 10.685/90 und dann die 10.705/09 Punkte zu erreichen. Wenn sich der DAX über diese Marke schieben kann, könnten die 10.723/25, die 10.735/37 und die 10.752/56 Punkte die nächsten relevanten Anlaufmarken sein. Mit einem Überwinden der 10.756 Punkte könnte der DAX dann weiter in Richtung 10.764/75, 10.782/85 und 10.795/800 Punkte laufen. Über 10.800 Punkten wären die 10.815/17, die 10.825/27 und die 10.835/37 Punkte relevant. Darüber kämen die 10.854/58 und die 10.879/82 Punkte in den Blick. Wir gehen aber nicht davon aus, dass es der DAX in den kommenden fünf Handelstagen nachhaltig über die 10.800 Punkte schafft. Das Maximale, was wir auf der Oberseite erwarten, wäre ein leichtes Überwinden dieser Marke.

Schaffen es die Bullen nicht, den DAX über der 10.650-Punkte-Marke zu halten, so könnten sich Abgaben einstellen, die zunächst bis 10.624/20 und dann bis 10.609/04 oder 10.585/80 Punkte laufen könnten. Bei 10.585/80 Punkten bestehen wie in den vergangenen Handelstagen relativ gute Chancen auf Stabilisierung und Erholung. Sollten die 10.585/80 Punkte nicht halten, könnte der DAX weiter zurücksetzen und die 10.555/50, die 10.530/25 und die 10.505/494 Punkte erreichen. Ein Unterschreiten der 10.494 Punkte könnte auf weitere Abgaben bis 10.474/70, 10.444/40 und 10.429/25 Punkte hindeuten. Sollte es unter 10.425 Punkte gehen, wären die 10.409/05, die 10.388/85 und die 10.366/63 Punkte die nächsten Anlaufmarken. Darunter kämen die 10.349/45, die 10.333/30 und die 10.303/295 Punkte ins Blickfeld.

Die wichtigen Marken auf Basis unseres Setups:

  • Box-Bereich: 11.113 bis 8.912 Punkte
  • Tagesschlusskurs-Marken: 10.802 und 10.289 Punkte
  • Intraday-Marken: 10.763 und 10.543 Punkte
  • Range: 11.397 bis 8.061 Punkte

Übergeordnete erwartete Tendenz in der KW 46/2016: seitwärts/abwärts

Hinweis in eigener Sache:

Bis zu 4 Forex & CFD Instrumente IHRER Auswahl bis zu 40 Tage OHNE Spread traden! Der Chef gibt einen aus. DAX30, EUR/USD, Gold, Brent, USD/JPY oder "ihre" Instrumente quasi kostenlos traden, ohne Spread. Boss Birthday Aktion 2016, alle Details und Bedingungen hier:http://www.admiralmarkets.de/aktionen/forex-cfd-trading-ohne-spread-20 ...

Die besten MetaTrader-4-Indikatoren und -Erweiterungen bei Admiral Markets! Manueller Trade-Simulator, MiniChart mit allen Zeiteinheiten (M2, M10, H2, S1, Tick by Tick etc.), Symbol Information mit Handelssignalen über alle Zeiträume und vieles mehr. NEU und exklusiv nur bei Admiral Markets für Forex & CFDs. http://www.admiralmarkets.de/ueber-uns/news/mini-charts-trading-simula ...

Guten Morgen DAX-Index: Live-Webinar um 08:30 Uhr mit Sekundentrader, Scalptrader Heiko Behrendt. Setups, Tradingideen, Charting und IHRE Fragen:

RISIKOHINWEIS: Dieser Artikel liefert eine Einschätzung zum Basiswert DAX-Index, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets UK ist Forex- & CFD-Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. Verluste können Einlagen übersteigen! Lesen Sie den kompletten Warnhinweis über folgenden Link, Disclaimer: http://www.admiralmarkets.de/risikohinweis

Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Geschäftsführer Admiral Markets Kundenservice Deutschland


Über das Unternehmen:

Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.

Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.

THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze der Brokers, wird dabei konsequent umgesetzt: Das Wissen und die Möglichkeiten eines internationalen Unternehmens werden bestmöglich auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus. Hier bietet Admiral Markets die günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Darüber hinaus werden der Kundenservice, die Bildungsangebote sowie die Handelssoftware in deutscher Sprache angeboten.

Devisen- und CFD-Handel über die weltweit beliebteste Handelssoftware MetaTrader, zu bestmöglichen Konditionen bei bestmöglicher Absicherung – damit überzeugt Admiral Markets UK Ltd.

Weitere Informationen über Admiral Markets finden Sie unter: www.admiralmarkets.de

Wertpapier: DAX


Verpassen Sie keine Nachrichten von Jens Chrzanowski

Der Berliner Jens Chrzanowski arbeitet seit Marktstart von Admiral Markets in Deutschland 2011 beim Forex & CFD Broker. Vorherige Stationen waren FXCM, E*TRADE und die Deutsche Bank.

Im Fokus stehen für den Leiter des Berliner Kundenservices der deutsche Leitindex DAX, aber auch Dow Jones und andere Indizes. Für den Devisenhandel wird meist auf den EUR/USD fokussiert. Neben den Analysen ist Chrzanowski auch mehrmals wöchentlich in live-Webinaren zu erleben.

Abonnieren Sie jetzt Ihren Lieblingsautor
Ich habe die Allgemeinen Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung gelesen und stimmt diesen zu.
Autor abonnieren
Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!
Verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!
Newsletter kostenlos abonnieren

Schreibe Deinen Kommentar

 

Disclaimer