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DAX30-Index Jetzt mutig sein und auf Long setzen?

Gastautor: Oliver Bossmann
17.11.2016, 13:41  |  709   |   |   

Der Kurs des DAX30-Index dreht langsam aber sicher wieder gen Süden und es wäre jetzt an der Zeit, dass sich die Bullen zeigen. Denn ein Blick auf den Tageschart des deutschen Index veranschaulicht, dass sich nach einen Bruch der charttechnischen Unterstützungslinie bei 10.576 Punkten viel Luft nach unten eröffnet.

Dass der DAX30-Kurs im Falle eines Durchbruchs unter die Marke von 10.576 Punkten aus charttechnischer Sicht ein weiteres Mal an der wichtigen Widerstandszone um die Marke von 10.800 Punkten gescheitert wäre, macht die aktuelle Situation brisant. Ein mögliches erstes Kursziel für ein Bärenszenario wäre die charttechnische Unterstützungszone zwischen den Marken von 10.190 Punkten bis 10.090 Punkten.

Noch aber kann die Abwärtsbewegung des Index-Kurses als Konsolidierung auf hohem Niveau interpretiert werden. Ein Ausbruch über die beinharte Widerstandslinie bei 10.800 Punkten könnte viele Trader auf dem falschen Fuß erwischen und die Eindeckung von Short-Positionen wäre dann der Treibstoff für weiter steigende Kurse. Ein mögliches kurzfristiges Ziel könnte die 11.000-Punkte-Marke sein.

Ob der Ausbruch in diesem Szenario nachhaltig wäre, könnte vor dem Hintergrund steigender US-Zinsen angezweifelt werden. Aufgrund der wirtschaftspolitischen Unsicherheit in den USA könnten viele Trader aktuell den Durchbruch unter die Marke bei 10.576 Punkten erwarten. Da die Masse aber kurzfristig oft falsch liegt, könnte ein spekulativer Long-Trade mit einem Kursziel bei 10.900 Punkten in der jetzigen Situation eine alternative Strategie sein.

Wertpapier: DAX (Kurs-Index)

Themen: DAX, USA, Zinsen


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Oliver Bossmann ist bei ETX Capital als Marktanalyst tätig. Er arbeitet seit über zehn Jahren in der Finanzbranche und hat sich auf den Bereich CFD- und FX-Trading spezialisiert. Zuletzt war er bei dem amerikanischen Forex-Broker FXCM als Marktanalyst angestellt und leitete den Unternehmensbereich FXCM Research in Deutschland. Bis 2009 verwaltete er als Head of Trading beim Broker FX Flat private und institutionelle Kundengelder in Form eines Managed Accounts.

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