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5 wundersame Kniffe, die Marktrendite langfristig zu schlagen

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
25.11.2016, 18:28  |  516   |   |   
Foto: Pixabay, DasWortgewand

Auf dem Aktienparkett tummeln sich private und professionelle Investoren, Spekulanten und Glücksritter. Jeder einzelne von ihnen hat dabei nur ein Ziel: die Marktrendite langfristig deutlich zu übertreffen. Tatsächlich schaffen das aber nur die allerwenigsten.

Eine deutliche Verbesserung der Renditen könnten sowohl private als auch berufliche Marktteilnehmer erzielen, wenn sie sich einige Kniffe von komplett anderen Berufsgruppe abschauen würden – beispielsweise von Profi-Köchen. Ja, richtig: Profi-Köche!

1. Geduld ist gefragt

Die besten Renditen erzielt man mit Aktien meist dann, wenn die Haltedauer langfristig ausgelegt ist. Kurzfristig ähnelt die Performance von Aktienkursen eher reinem Glücksspiel, langfristig hingegen spiegeln die Aktienkurse meist auch die Entwicklung des Unternehmens wieder.

Investoren sollten also viel Geduld und langfristiges Denken mitbringen. Etwas das jeder Koch tagtäglich anwendet. Das beste italienische Bolognese-Ragout oder das schmackhafteste Wiener Saftgulasch schmeckt einfach erst nach mehreren Stunden auf der heißen Herdplatte so richtig gut.

2. Auf die Zutaten kommt es an

Für Profi- und Amateurköche ist eines klar: nur mit den besten Zutaten lässt sich etwas anständiges Kochen. So auch beim Investieren. Nur die besten Unternehmen sorgen für überragende Renditen. Aus schlechtem Fleisch lässt sich kein exzellentes Steak zaubern und ein schlechtes Unternehmen beschert einem keine herausragenden Renditen.

So wie man die Zutaten sorgfältig aussuchen sollte, so sollte man auch die Unternehmen für sein Portfolio sorgfältig auswählen. Die Qualität des Managements, bestehende Wettbewerbsvorteile des Unternehmens, die Profitabilität des Geschäfts und und vieles mehr sollte vor jeder Investition eindringlich geprüft werden.

3. Kreativität führt zu besseren Ergebnissen

Beim Investieren sollte man nicht immer zwingend mit dem Strom schwimmen. Gut überlegte Investitionsentscheidungen sind dann am gewinnbringendsten, wenn die pessimistischen Einschätzungen anderer Marktteilnehmer den Aktienkurs nach unten gezogen haben. Solche Entscheidungen erfordern allerdings auch eine große Portion Mut und vor allem einiges an Recherchearbeit. Ansonsten erwischt man schnell ein Unternehmen, dessen Aktienkurs völlig zu Recht in die Knie gegangen ist.

Auch im Restaurantgeschäft bringt das Angebot von Mainstream-Küche keinen Michelin-Stern. Zu einem wirklich erfolgreichen Koch wird man wohl nur dann, wenn man sich mit einer guten Prise Kreativität von den anderen Konkurrenten unterscheidet.

 4. Übung macht den Meister

Nicht umsonst ist der Beruf des Kochs ein geschützter Ausbildungsberuf, der eine dreijährige Berufsausbildung und langjährige Berufserfahrung erfordert, bis man tatsächlich zum Meister des Kochlöffels aufgestiegen ist. Ähnlich verhält es sich auch beim Investieren. Investmentguru wird man leider nicht über Nacht oder durch die Teilnahme an einem kostenlosen Online-Seminar.

Eine grobe Faustformel bietet die 10.000-Stunden-Regel des US-Psychologen Anders Ericsson. Diese besagt, dass man eine Sache erst dann meisterlich beherrscht, wenn man 10.000 Stunden damit verbringt, diese zu üben. 10.000 Stunden sind gleichbedeutend mit einem zehnjährigen Pensum von drei Stunden pro Tag. Natürlich kann ein gewisses Talent die Anzahl der notwendigen Stunden verringern. Dennoch ist weder an der Herdplatte noch in der Finanzwelt jemals ein Meister vom Himmel gefallen.

5. Einfachheit schlägt Komplexität

Mit allzu ausgefallener Küche kann ich persönlich einfach nichts anfangen. Die besten Gerichte sind in meinen Augen die einfachsten. Das kann wahrscheinlich jeder nachempfinden, der in einem guten italienischen Restaurant – oder noch besser auf einer Piazza einer süditalienischen Stadt – einen Teller Spaghetti Aglio, Olio e Peperoncino gegessen hat.

Ähnlich verhält es sich auch bei der Wahl aus den verschiedenen Anlagemöglichkeiten. Wenn man einen Doktortitel in Raketenwissenschaften benötigt, um das Geschäftsmodell eines Unternehmens zu verstehen, dann sollte man meiner Meinung nach lieber die Finger von Aktien dieses Unternehmens lassen – es sei dann, man ist tatsächlich Doktor der Raketenwissenschaften.

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Dieser Artikel wurde ursprünglich auf fool.de veröffentlicht.



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