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Euro und US-Dollar steuern auf Parität zu

Gastautor: Daniel Saurenz
22.12.2016, 06:00  |  2073   |   |   

USA_Presse_DollarSeit der Wahl von Donald Trump am 8. November setzt sich die Aufwertungstendenz des US-Dollar fort, viele Investoren erwarten, dass der Kurs des US-Dollars in den kommenden Monaten mit dem Euro gleichziehen wird. Das Währungspaar EUR/USD ist eines der wichtigsten Paare für den Währungshandel. Im Mai 2016 lag der EUR/USD-Wechselkurs noch auf seinem 52-Wochen-Hoch bei 1,1616 US-Dollar, zu Jahresbeginn 2016 notierte er bei 1,0856 US-Dollar.

Auch die Währungen wichtiger Schwellenländer geben seit Tagen nach. Viele Devisenhändler erwarten für die kommenden Jahre eine ausgeprägte Stärkeperiode des US-Dollars gegenüber anderen Währungen, berichtet Bloomberg. Hintergrund sind Spekulationen, dass die von Trump angekündigten massiven Investitionen in die Infrastruktur sowie seine Pläne für Steuererleichterungen zu einer stärkeren Inflation führen, was wiederum den Druck auf die Zentralbank Federal Reserve erhöht, die Leitzinsen anzuheben.

Unsere ISIN-Liste füllt sich für das Jahr 2017:

DAX Turbo Short k.o11.700 CD9MP6
DAX Open End Turbo Bull CX9FGL
Open End Turbo Short-Optionsschein auf Euro Bund-Future SE3RMV
9000er-DAX Put Absicherung und Mini-Crash Spekulation 2017 DG7UCT
Call Optionsschein auf Daimler AG VS4ZFL
10.300er DAX Put Absicherung PB7BYA
Bayer AG Call-Optionsschein DT2K9Y
DAX Inliner 9400-13000 SE9036
DAX inliner 10.000-12.800 SE9UCN
Capped Bonus Zertifikat auf Euro STOXX 50 UW6K1E
Capped Bonus Zertifikat auf DAX UT8MGY
EUR/USD auf ein Jahr

EUR/USD auf ein Jahr

Höhere Leitzinsen wiederum bewirken in der Regel, dass Gelder in den US-Dollar-Raum strömen und dieser aufwertet. Als Reaktion darauf werten die Währungen wichtiger Schwellenländer seit Tagen ab. Zu den Währungen, die sich deutlich verbilligten, gehören ebenso die indische Rupie, der vietnamesische Dong, die türkische Lira und der philippinische Peso. Der Bloomberg-JPMorgan Asia Dollar Index, der die Entwicklung des US-Dollar zu ausgewählten asiatischen Währungen abbildet, erreichte am 24.11. mit 103,29 Punkten den niedrigsten Wert seit dem Jahr 2009.

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Nach Ansicht vieler Devisenspezialisten scheint es in naher Zukunft nichts zu geben, was die Aufwertung stoppen könnte, deswegen werden ihrer Ansicht nach die meisten weiter auf den US-Dollar-Trend setzen. Die Wetten auf eine Parität zwischen US-Dollar und Euro nehmen derzeit zu. Zuletzt waren die beiden Währungen im Jahr 2002 etwa gleich stark. Wie Bloomberg auf Basis einer Umfrage unter Devisenhändlern berichtet, erwarten 45 Prozent der Befragten, dass zum Ende des Jahres 2017 ein US-Dollar einem Euro entsprechen wird. Mitte November waren dies nur etwa halb so viele.

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Euro_EZBEntscheidend für die weitere Entwicklung dürfte neben der Wirtschaftspolitik Trumps die Frage sein, ob und wie stark die Fed die Leitzinsen in Zukunft erhöhen wird. Wie die Analysten des Bereichs Cross Asset Research der Société Générale in ihrem Mitte des Monats veröffentlichten Report Forex Weekly erläuteren, hat der Euro mit politischen Risiken zu kämpfen. Im letzten Jahr wurde der Euro nur durch Kapitalabflüsse von Investoren niedrig gehalten, die von den negativen Zinssätzen der EZB und deren Anleihekäufen geprägt waren.

Wer keine wichtigen News verpassen möchte, dem können wir die Dailys der BNP Paribas ans Herz legen.

Sie waren anscheinend besorgt, dass die EZB die Anleihekäufe auslaufen lässt und dass dies Katalysator dafür sein könnte, die  Kapitalströme zu verlangsamen sowie eine Euro-Rallye einzuleiten. In den nächsten sechs Monaten werden diese Sorgen aber von Bedenken über eine mögliche Ausbreitung populistischer Tendenzen in Europa überlagert.

Wichtige Termine  sind zum Beispiel  die holländischen Wahlen am 15. März und vor allem die französische Präsidentschaftswahl Ende April /Anfang Mai 2017.

Quelle: Societe Generale

Wertpapier: DAX Turbo Short 11.700 bis 2017/03 (COBA), DAX Inline 10.000-12.800 bis 2017/12 (SG), DAX Inline 9.400-13.000 bis 2017/12 (SG)


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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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