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Meine 4-Punkte-Investment-Strategie für 2017

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
23.12.2016, 10:00  |  798   |   |   

2016 war sicherlich kein einfaches Jahr für Investoren, bei mir persönlich aber sah es ehrlich gesagt gar nicht so schlecht aus – deswegen werde ich meiner Strategie treu bleiben. Ich teile hier mal mit dir, wie ich meine Mittel verteile.

Vermögensallokation

Sollte jeder Anleger auf dem Zettel haben: Vermögensallokation. Ich habe für mich entdeckt, dass es wichtig ist, mich nicht nur einer einzigen Anlageform auszusetzen.

Und das habe ich auf die harte Tour erfahren. Denn während der weltweiten Finanzkrise ist mein Portfolio mit Eigenkapital abgeschmiert. Aus diesem Grund achte ich darauf, dass ich nicht nur allein auf Aktien setze. Natürlich sind Stammaktien eine vorzügliche Anlageform, um langfristig Vermögen aufzubauen, allerdings sollte man im Hinterkopf haben, dass die Märkte auch mal über Nacht 20 oder gar 30 % verlieren können – nur auf Aktien zu setzen ist also riskant.

Wie also sollte man sein Aktienportfolio aufsetzen, um den bestmöglichen Ertrag zu gewährleisten? Bei den Stammaktien als Anlagewahl lege ich Wert darauf, dass ich ungefähr zwei Drittel in Dividenden-Wachstumsaktien investiere. Das ist der Kern meiner Anlagen, damit habe ich eine stabile Position sowie auch konsistente Einnahmen aus Dividenden, die ich wiederum in andere Aktien investieren kann, womit ich den Zinseszins nutze.

Das letzte Drittel investiere ich in Wachstumsaktien, davon 70 % in sehr gute Mid-Cap-Aktien, 30 % in Small-Caps. Zusammenfassend passt das für mich sehr gut: Stabilität, Dividenden und Kapitalwachstum.

Diversifizierung

In meinem Portfolio ist es mir wichtig, dass ich möglichst breit bei verschiedenen Branchen, Regionen und Marktkapitalisierungen aufgestellt bin.

Diversifizierung ist ein wichtiger Teil, um die Risiken zu senken. Damit kann man verhindern, dass ein Portfolio komplett an Wert verliert, falls ein Unternehmen, eine ganze Branche oder sogar ein ganzes Land abschmiert. Erinnere dich mal daran, was mit Unternehmen mit UK-Fokus passiert ist, als der Brexit passierte. Unternehmen wie Lloyds Banking Group und Aldermore Group wurden vom Markt böse abgestraft, wohingegen Unternehmen mit globaler Ausrichtung wie Diageo und Unilever besser performten.

(Ein bisschen) Cash ist wichtig

Ebenfalls ein wichtiger Punkt in meiner Strategie besteht darin, immer ein bisschen Cash parat zu haben. Ich habe herausgefunden, dass ich nicht immer alles in Investments anlegen muss, Cash gibt mir Freiheit und Flexibilität. Nichts ist frustrierender als zu merken, dass der Markt 20 % an Wert verliert und man die Schnäppchenpreise nicht nutzen kann. Deswegen behalte ich 10 % meines Portfolios in Cash, damit ich schnell zuschlagen kann, sollten sich günstige Gelegenheiten ergeben.

Gute Unternehmen kaufen

Ein Tipp, den ich mir zu eigen gemacht habe: Ich kaufe gute Unternehmen, wenn sie gerade nicht so gut dastehen. Im DAX, Dow Jones und FTSE 100 tummeln sich zwar viele großartige Unternehmen, die langfristig tolle Anlagen sind, allerdings ist – Achtung – ein großartiges Unternehmen nicht automatisch auch ein gutes Investment. Man muss ein großartiges Unternehmen nämlich auch zu einem ebenfalls großartigen Preis kaufen.

Ich habe mir zum Ziel gesetzt, dass ich Unternehmen wie Diageo oder Imperial Brands kaufe, nachdem der Aktienwert 10 oder 20 % gesunken ist. Damit bekomme ich nämlich mehr aus der Dividende raus und kann mein investiertes Kapital stärker wachsen sehen. Ich habe eine Liste von Unternehmen, die ich in der Zukunft kaufen möchte und warte dann geduldig, bis die Bewertung attraktiv aussieht. Ich hoffe sehr, dass 2017 das eine oder andere Schnäppchen bringen wird.

Größtes Ziel: Millionär werden

Auch wenn mein Portfolio noch vergleichsweise klein ist, hoffe ich doch, dass ich eines Tages die begehrenswerte Zahl mit den sechs Nullen knacken werde.

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The Motley Fool UK besitzt und empfiehlt Aktien von Unilever. Dieser Artikel von Edward Sheldon erschien am 21.12.2016 auf Fool.co.uk. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf fool.de veröffentlicht.



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