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Die grausame Bilanz 2016; 2017 Burj Alemania statt Bürgerkrieg!

Gastautor: w:o Gastbeitrag
31.12.2016, 13:18  |  5721   |   

Das Feedback zu meinem letzten Beitrag, “Die bittere Analyse zur Wahl in Österreich” auf Wallstreet-Online war überwältigend. Über 275.000 Aufrufe in 2 Wochen. Damit war nicht zu rechnen. Danke dafür. Doch leider ist die Beschreibung der Situation keine Lösung des Problems. Deshalb hier ein Lösungsvorschlag zur Diskussion, den ich herleiten möchte.

Der “Culture-Clash” zwischen den militanten Islamisten, zu tausenden eingeschleust in dem arabischen Migrantenstrom, den Flüchtlings-Trittbrettfahrern aus Afrika und der Stammbevölkerung Deutschlands, erreicht mit dem Terror in Berlin einen vorläufigen Höhepunkt. Die verhinderten Anschläge auf die Weihnachtsmärkte in Ludwigshafen (16.12) und Salzburg (19.12.), rechtzeitig entdeckt durch Razzien in Flüchtlingsheimen, haben das Maß an Glück wohl aufgebraucht. Da kommt es auch nicht mehr darauf an, dass die Jugendlichen, die in der Berliner U-Bahn einen Obdachlosen “anzündeten” dem gleichen Klientel angehören, wie die Jungs, die eine Frau die U-Bahn Treppen in der gleichen Stadt runtertreten. “Same procedure as every week” !

Begann das Jahr 2016 bereits in Köln und anderen Städten mit einer kulturellen Begegnung der “besonderen” Art, hat sich der Wahnsinn mit fast 145.000 Straftaten durch Migranten (Quelle: BKA) allein innerhalb der ersten 6 Monate, x-facher Vergewaltigung, Mord in Freiburg, diversen Angriffen in Würzburg, Ansbach, Reutlingen meist in öffentlichen Verkehrsmitteln etc.pp. zu einem Jahr entwickelt, dass sogar die terrorerprobten Israelis erschaudern läßt. Die kurz nach den Straftaten jeweils bekannt werdenden Informationen zu den Tätern, ihrem Umfeld, Kriminalitätshistorie und Identitätsbetrug lassen einem die Haare zu Berge stehen. Während auf der ganzen Welt die verdorbenen Zutaten zum Kuchen aussortiert werden, bevor man diesen backt, scheint in Deutschland das Prinzip zu herrschen: erst einmal alle Zutaten einstreuen, um dann die Giftigen mit gewaltigem Aufwand und unter Hinnahme von Kollateralschäden wieder aus dem Kuchen auszusortieren; und das im Zeitalter von Big Data, Künstlicher Intelligenz, Digitalisierung und totaler Überwachung, zumindest des Hasses in den Sozialen Medien. Dass obige Vorkommnisse die Grundlage für den Hass sein könnten, wird derzeit noch ausgeblendet. Der Vollständigkeit halber muß aber auch erwähnt sein, dass es fast 1.000 Straftaten gegen Asylbewerber bzw. deren Unterkünfte in der gleichen Zeit gab. Es wird rauer in Deutschland.

Zudem wundert man sich, dass der Deutsche nach dem jeweiligen Anschlag immer als erstes gegen die AfD protestiert und für noch mehr Toleranz, obwohl nach jedem Attentat grundsätzlich immer Razzien in Flüchtlingsheimen und Wohnungsstürmungen in einschlägig bekannten Wohnbezirken stattfinden. Wenn in den USA ein Schwarzer von einem weißen Polizisten erschossen wird, demonstrieren dann Schwarze für noch mehr Verständnis für weiße Polizisten ? 

Ein Volk, vielleicht in den Nachwehen der jahrzehntelang eingetrichterten, generationsübergreifenden Kollektivschuld, meint die Welt zu retten, in dem sie die arabisch/islamischen Konfliktparteien und die Frustrierten Afrikas importiert; koste es was es wolle. Dazu passt, dass in ! Tunesien, Tunesier gegen die Rücknahme der Berufsterroristen demonstrieren, während die Deutschen den Terror mit noch mehr Toleranz bekämpfen wollen. Kein Tag ohne Vorschlag wie der Wahnsinn in den Griff zu kriegen wäre: Quote ? man müßte die Qualität prüfen nicht die Quantität festlegen; oder ? Überwachung Minderjähriger ? können wir uns überhaupt vorstellen was da an Gewalt kommt, z.B. der 14 Jährige der einen Sprengstoffanschlag in Ludwigshafen plante ? Das schürt Empörung bis Hass bei denen die “Probleme” sehen und ihre Bedenken und Ablehnung äußern, was wieder Empörung bei all denen auslöst, die sich noch im Integrations-Delirium befinden.

Ja, der militante, extreme Islam hat nun auch dem zentraleuropäischen Lebensstil den Krieg erklärt. Aber um den Krieg zu gewinnen, muß man ihn erst einmal als solchen wahrnehmen und annehmen. Da Frau Merkel, in Eigenregie wie bei einer afrikanischen Dorfdiktatur, jedes vernünftige Grenzregime im Herbst 2015 außer Kraft gesetzt hat, konnte der gemeine Terrorist ohne jede Problematik einreisen, sich breitmachen und jetzt wo er da ist, schützt ihn die Gesetzeslage von Vorvorgestern (z.B. das Asylrecht), wieder rauszufliegen. Dass die Welcome-Beifallklatscher dabei den Terroristen zugewinkt haben ist bei über 5.000 vermuteten Islamisten zu 1 Mio. Migranten, wahrscheinlicher, als beim Flugzeugabsturz zu sterben. Ein Vergleich, derzeit beliebt bei Politik und Medien, der einem völlig naiven und ignoranten Volk suggerieren soll, dass alles in bester Ordnung wäre, man hätte nur ein Wahrnehmungsproblem und im Zweifel gilt noch immer: “eine Armlänge Abstand” und alles ist o.k. !

Dazu passt auch das Unwort des Jahres; für mich: Einzelfall ! Googeln sie Einzelfall und Migrant, sie werden staunen. Noch nie war der Spruch: “sie sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht” so wertvoll wie heute. Da braucht es das Ergebnis von 8 Jahren Obama, Donald Trump, um einen Zusammenhang zu erkennen; siehe sein Zitat zu dem Terror in Europa. Eine Armee besteht immer aus Individuen, diesmal haben die Soldaten halt nicht die gleiche Uniform an, sie haben aber die gleiche Ideologie; was ist daran so schwer zu erkennen ?

Wie aber soll eine Generation das verstehen, die den aktuellen Wohlstand für ein Naturgesetz hält und keine Vorstellung von Fanatismus für religiös geprägte Lebenswelten in Männerdomänen hat ? Der RAF Terrorist wollte durch gezielte Tötung von Eliten (Schreyer, Buback, Herrhausen) ein System ändern, der Islamist will nur zerstören. Demnächst ist aber alles wieder easy, weil es bei uns bald zugeht wie in Israel, denn von dort will man lernen wie man Terror bekämpft, mit martialisch aufgerüsteter Polizei und wohl demnächst auch Militär überall; wozu ? weil mit Gewalt integriert werden muß, was nicht zusammen passt ? Was soll das für eine Zukunft sein, wenn Städte bei Events (Silvester, Volksfeste, Fußballspiele,Badesaison, Weihnachtsmärkte etc.) erst einmal ihre jeweiligen Sicherheitskonzepte vorstellen müssen; wo leben wir ?

Die eigentliche Gefahr ist aber die völlig konträre Haltung der Stamm-Bevölkerung, wie mit der Situation umgegangen werden soll. Möge in Deutschland die “Wir schaffen das”-Fraktion noch in der Mehrheit sein, weil sich der “abgehängte” Hidden Champion-Mittelständler und seine Belegschaft auf dem Land noch zurückhalten, Anwälte, Ärzte, leitende Angestellte etc. erst einmal nichts sagen, um Repressalien zu vermeiden, ändert sich das Bild im Kleinen. Potente Münchener lassen schon mal eine Mauer gegen Flüchtlinge bauen, dito mit Anwälten in Hamburg. Interessanterweise findet das in den Medien eher kaum Erwähnung, zu sehr ist man mit den rechten Protagonisten beschäftigt, denn die garantieren medienwirksame Gegenwehr. Ganz Medien-Deutschland ist dann wieder “empört” wenn im Umkreis von 5 km zu einem Flüchtlingsheim ein Mülleimer brennt. Erstaunlich auch die Ruhe der Superreichen wie den Albrechts, Plattners, Hopps, Reimanns, Schäffler, Klatten und Co., wo z.B. auf Basis der Entwicklung in der Türkei längst die Alarmglocken läuten müßten. Der gehobene Normalbürger könnte noch abhauen aber wie wollen sie ganze Industrien umziehen, wenn die Stimmung nachhaltig kippt. Rot-Rot-Grün könnte anstehen, dann würde Deutschland in Rekordzeit zum Sozialamt dieser Welt mutieren inkl. totaler Öffnung und “unmöglicher” Rückführung. Erstaunlich wie sicher sich die Eliten sind, dass es eine derartige Katastrophe, mit sich drastisch verändernden Lebensverhältnisse auch für sie, nicht geben könnte. Nach Brexit und Trump wäre ich mir da nicht mehr so sicher und würde mal mit der Regierung Merkel Tacheles reden. 

UK und Osteuropa haben sich längst von der Integrationsparty verabschiedet und demnächst wohl auch Frankreich. Die Schweiz hat mit der SVP wie Österreich mit der FPÖ einen permanenten Aufpasser im Nacken der etablierten Parteien, damit der Multi-Kulti- de facto-Islam-Wahnsinn nicht ganz so überhand nimmt. Es bleibt also das Traumland Deutschland. Wo sonst kann sich der Islamist mit beliebiger Identität, je nach Bedarf über oder unter 18 Jahren, “rund-um-versorgt” frei bewegen ? Da stellt sich die Frage, wer sind eigentlich die, die diese Subjekte decken und versorgten; und was wird damit sogar verdient, wenn es jetzt Integrationsbudgets in Milliardenhöhe zu verteilen gibt ? Dazu passt die unfassbare Summe von alleine 4 Milliarden Euro für Integrationszwecke im Haushalt des Freistaates Bayern für 2017. Wir erinnern uns noch an Kitastreiks wegen Geldknappheit für Gehaltserhöhungen in Frühjahr 2015 und jahrelangen Diskussionen um die neue U-Bahn in München, die knappe 1,3 Milliarden kosten soll. Wohin fließen 4 Milliarden Euro alleine in Bayern in einem ! Jahr: in Sprachkurse ? Wer glaubt da noch an 20 Milliarden p.a. für ganz Deutschland; wie unlängst von der Regierung kolportiert ? Ja, die entstandene Integrations-Industrie ist jetzt Big Business.

Die “Refugee-Welcome-Fans” sehen in der Massenmigration Vorteile und Chancen für die Gesellschaft, Arbeitskräfte und Nachwuchs quasi “kostenlos” zu bekommen, ja sogar sich selbst einzubringen und damit Anerkennung in der Betreuung der Zuwanderer zu finden und blenden daher jeden Aspekt des Culture Clashs aus. Die Medien verstärken diesen Effekt, da sie in einer Art vorauseilendem Gehorsam die muslimisch, afrikanische Migration in Wunschwelten darstellen, z.B. angebliche ankommende Fachkräfte konstruieren, die nicht der Wirklichkeit entsprechen. Bedenkt man jedoch, dass die Digitalisierung in den nächsten Jahrzehnten noch mehr Arbeitsplätze kosten wird, wird sich die Gesamtsituation noch mehr verschärfen. Es läuft zudem eine Art Dauerwerbesendung der öffentlich-rechtlichen TV-Stationen und Massenmedien, die jede historisch belegte Islamisierung von säkularen, westlichen Lebenswelten in Arabien, Iran/Irak, Nordafrika und jetzt der Türkei völlig ausblenden.

Wo bleibt der geringste Gegenwert den ein EU-Bürger für seine Steuern erwarten kann: eine höchstmögliche persönliche Sicherheit des Individuums, einer Gemeinde, einer Region, ja einem ganzen Land ? Die Freiheit sich sicher bewegen zu können, gilt in aller erster Linie für die Bestandsbevölkerng eines Landes. Die Heftigkeit der gesellschaftlichen Auseinandersetzung nimmt dabei, verursacht durch das immer häufigere “Bekanntwerden” von Kollateralschäden, auf beiden Seiten zu. Es gäbe keine Sicherheit erklärt man uns. Doch die gibt es. Können Sie sich an vergleichbaren Terror gegen die Zivilbevölkerung in Deutschland vor der illegalen Massenmigration erinnern ?

Dabei werden auch gerne Begriffe verdreht. “Weltoffen” sind irgendwie alle, nur lehnen die “Refugee-Kritiker” die Einreise von illegalen, nicht den internationalen Einreise-Regeln konformen, Wirtschaftsmigranten ab. Verrückterweise demonstrierten Millionen in Europa gegen TTIP, aber niemand geht für Frieden in Aleppo auf die Straße; lieber importiert man die Kriegsparteien.

Kennen Sie weltweit noch eine weitere Grenzschutzorganisation, wie Frontex, die Grenzverletzer aufnimmt und in das Land bringt, wo sie gerade eindringen wollen ?  Warum ertrinken Menschen aus Afrika im Mittelmeer, aber nicht im Ärmel-Kanal (Sichtweite der Verbindung Calais/F-Dover/UK) ? Weil sie berechtigte Hoffnung haben beim Versuch im Mittelmeer aufgenommen zu werden; nach UK besteht diese Hoffnung nicht, also probiert es erst gar keiner. Schlepper-Problem gelöst.

Das Mißverständnis der Integration betrifft aber auch und vor allem die muslimisch/afrikanischen Migranten selbst. Ob “echter” Flüchtling aus Kriegsgebieten oder Wirtschaftsflüchtling aus Afrika der die de facto “rechtsfreie” Gunst der Stunde nutzt, er riskiert sein Leben um in ein vermeintliches Paradies zu kommen, dass in Kürze nicht dem entspricht, was er sich erträumt hat oder irgendwie zurecht kommt. Was kann man von Männergruppen erwarten die nie eine westliche Umgangskultur mit Frauen erlebt haben, eine ganz andere Einstellung zu fast allen Dingen des täglichen Lebens haben. Damit ist die gesellschaftliche Culture-Clash-Katastrophe vorgezeichnet. Sehr zu empfehlen ist dazu das Buch: Testosteron, Macht, Politik von Frau Prof. Karin Kneissl, der aktuelle angesagtesten Islamforscherin Europas.   

Bedenkt man, dass derzeit 50 Mio. Menschen in Nordafrika führungs- und perspektivlos vor sich hin wurschteln und nichts zu verlieren haben, die gleiche Anzahl nochmal im Nahen Osten, so ergibt sich daraus ein Migrationspotenzial nach Zentraleuropa, das den alten Kontinent völlig zum implodieren bringt. Gleichzeitig erklären uns zumindest die Amis mehr oder weniger deutlich, dass ihr Interesse für Europa drastisch nachgelassen hat. Man macht jetzt Business mit Russland statt Kaltem Krieg und wieder ist die intellektuelle Elite Europas empört. Dumm dass die bösen Russen auch kein Interesse mehr an Zentraleuropa haben, denn sie haben jetzt andere Partner und Europa kopiert die Fehler der Obama-Regierung: eine völlig überzogene Minderheiten-Verherrlichungs-Politik im Genderneutralisierungs-Wahnsinn, statt sich um die wirklichen Probleme der Neuzeit zu kümmern.

Wie kann Russland etc. aber das Europa, vorwiegend den Weltverbesserer Deutschland ärgern, dass mit Sanktionen Nadelstiche setzt ? Wo ist die Schwachstelle Europas ? richtig ! Europa bzw. die EU hat weder gelernt noch die Kultur, Konflikte auf der Welt aktiv ! zu lösen. Europa wird keine Weltpolizei werden (wollen) wie sie die USA jahrzehntelang war. Europas Politiker und Eliten neigen dazu, eher Konfliktparteien zu importieren statt Konflikte da zu lösen wo sie bestehen. Also muß Russland Konflikte so am Köcheln halten, dass sie ständige, idealerweise auch völlig kulturfremde Migration nach Deutschland auslösen. Das führt dort zum gewünschten Ergebnis: Unruhen, Veränderung der Agenda: vom Exportweltmeister zum Integrations-Desaster !     

Ich möchte es auf den Punkt bringen: ...die Lunte für eine gewalttätige Auseinandersetzung der beiden völlig konträren Gesellschaftsgruppen innerhalb Deutschlands, und mit dem Islamismus sowieso, ist gelegt. Noch nie war die Gefahr von Bürgerkrieg innerhalb einer Gesellschaft in Zentraleuropa nach dem 2. Weltkrieg so groß wie jetzt.  Wie bei der Wiedervereinigung könnte es nach 1-2 Jahren Windfall-Profits, einem hausgemachten Binnen-Wirtschaftsaufschwung, dann doch auf beiden Seiten zu dramatischer Ernüchterung kommen.  Da die Eliten nur mit der Organisation des Wahnsinn beschäftigt sind, z.B. überwachen wir uns demnächst alle gegenseitig und machen eine Grundausbildung in “Profiling”, braucht es meines Erachtens endlich eine grundsätzliche Lösung.

Hat sich die EZB (Mr. Draghi) die Rettung des Euros und der Banken seit 2013 sagenhafte ca. 2300 Milliarden Euro kosten lassen, haben die Schweizer den neuen Gotthardtunnel für 17 Milliarden gebaut und das derzeit höchste Haus der Welt, der Burj Khalifa in Dubai gerade mal 1,5 Milliarden gekostet, gab die Bundesrepublik Deutschland für die 1 Million Migranten-Integration in 2015 geschätzte 20 Milliarden Euro aus; alleine 2015 !; Quelle: Die Welt, Dezember 2016.  Zum Vergleich,  der Jahreshaushalt des Freistaates Bayern beläuft sich auf 60 Milliarden Euro. Was in Bayern noch kommen soll, habe ich oben bereits skizziert. Geld, kann also in der EU keine Rolle spielen, wenn die “Rettung von was auch immer” nur groß genug sein soll.

Und, wie kann man Menschen in den nahegelegenen Chaosregionen vor der Völkerwanderung nach Europa abhalten und trotzdem der “Welt-Rettungsfraktion” in Deutschland eine Brücke bauen ? Wir brauchen Leuchtturmprojekte die Hoffnung jetzt ! geben und baldige Verbesserung der Lebensumstände in Nordafrika und Arabien versprechen, damit die Menschen auch jetzt ! dort bleiben.

Die Lösung:

Erbauen wir also ein Neu-Aleppo und/oder Neu-Kairo und/oder Neu-Tripolis in einer Art “Human Rights Protection Zone” auf den Staatsgebieten von Syrien, Ägypten und Libyien unter dem Protektorat der UN. Gebaut werden Städte am Meer, mit Potenzial für je 2,5 Millionen Einwohner (entspricht der Größe von Dubai) inkl. Seehafen, Flughäfen, Freizeitparks, Touristen-Attraktionen, Schulen, Kindergärten, Versorgungseinrichtungen aller Art, Gotteshäusern (Moscheen aber auch Kirchen) etc. basierend auf erneuerbaren Energien, fahrerlose Massentransportmitteln, Eigenversorgung durch gigantische Gewächshäuser mit Wasser aus Meerwasserentsalzungsanlagen etc..  Das Gute daran ist, man muß nur die “copy-paste”-Taste drücken, denn Dubai, dessen sagenhafter Aufstieg seit der Gründung der Vereinigten Arabischen Emirate nicht einmal 50 Jahre gedauert hat und nur ca. 800 Milliarden Euro verschlungen hat, hat es vorgemacht. Also investieren wir ca. dreimal Dubai, was ungefähr so viel wäre, als das was die EZB die letzten 3 ! Jahre für die angebliche, politische Rettung des Euros ausgegeben hat. Wir wissen also, es geht und es schafft Massenarbeitsplätze und noch wichtiger: es gibt Hoffnung ! Diese New-Cities, könnten Flagship-Projekte für die moderne urbane Entwicklung der Menschheit in Entwicklungsländern werden; ein Leben mit aller Innovation die der Mensch im 21. Jahrhundert drauf hat; o.k. die Deutschen sollten keinen Flughafen bauen.

Nennen wir die herausragenden Sonderbauten, wie z.B. markante Hochhäuser, z.B. Burj Alemania. Das zeigt den Menschen dort, dass sich ihre Traumländer auch dort engagieren wo sie selbst sind. Deutschland errichtet mit den Partnern in der EU ein Protektorat, bei dem alle Menschen die dorthin kommen, ein potenzielles Leben in Europa “üben” können.  Bauherr ist ein Konsortium der Geberländer au der EU und jedem der sonst noch mitmachen will. Die UN gibt das Land in Absprache mit den Nationalstaaten; Fläche = 3mal Dubai ! Die EZB kauft die EU-New xy Sonder-Anleihen, begeben durch das EU-Entwicklungskonsortium ; siehe Euro-Rettung. Auftragnehmer sind nur Firmen aus den EU-Ländern, die pro rata auch mitfinanzieren und im Gegenzug auch “echte” Flüchtlinge, z.B. die aus Aleppo, für eine begrenzte Zeit, bis zur Fertigstellung der neuen Städte aufnehmen.  Im Kontrollgremium sitzen die Vertreter der Geberländer pro rata nach der prozentualen Beteiligung an den Kosten. Entscheidungen finden nach dem einfachen Mehrheitsprinzip statt; eine Lehre aus dem EU-Parlaments-Desaster.

Ziel ist es, dass europäische Ingenieure und Fachkräfte, afrikanische- und arabische Arbeitskräfte anlernen, ausbilden und zu Fachkräften entwickeln. Bewerben kann sich jeder Afrikaner und Araber aus Krisengebieten, der einer Ein-Kind-Politik vertraglich zustimmt. Damit ist auch das Bevölkerungswachstum in den Griff zu bekommen. Die Alternative dazu wäre z.B. in Afrika, dass sich bald 2 Milliarden Menschen gegen 2050, nach nur 1 Milliarde in 2014, quasi gegenseitig auffressen; und das trotz unzähliger Bürgerkriege, Krankheiten und Hilfsprojekten aller Art.  Wer von den Arbeitskräften strebsam, fleißig und korrekt ist, nach Regeln der EU, kann sich auch nach einer Karenzzeit für Stellen in Europa bewerben. Bis dahin ist eine Durchlässigkeit der Grenzen nach Europa nicht existent. Die entstandene Migrations-Helferindustrie kann sich auf “Expatriates”-Stellen in den neuen Baugebieten bewerben und erhält dort Jobs zu Spezialvergütungen. Beide Kulturen, Europäische Helfer und Afrikaner/Araber können sich dort kennenlernen und gegenseitig beglücken. Asylanträge nach Europa werden auch dort bearbeitet und entschieden.

Windfallprofits: Die Geber- und Bauträger-Länder erleben einen selbstinszenierten Wirtschaftsboom. Afrikaner und Araber erhalten ein Hoffnungsprojekt das sie im Land hält und massenhaft Arbeitsplätze schafft. Moderne Technologien können dort ohne Vorprobleme implementiert werden. Die Refinanzierung kann langfristig u.a. über die Öl-/Gas-Einnahmen der Territorialländer erfolgen, die zahlen quasi einen Aufbau-Solidaritätszuschlag aus deren Staatseinnahmen an den EU New Arabia/Africa-Aufbau-Fonds. Bundesbürger die sich gerne in der Migrationsbewältigung einbringen, finden heimatliche Rahmenbedingungen dort vor, wo der Schutzbefohlene (Migrant) zu Hause ist. Was will man mehr ?

Vielleicht ist das der kleinste gemeinsame Nenner, auf die sich Befürworter und Kritiker der aktuellen Migrationsbewegung einigen können, Menschen dort zu versorgen wo sie ursprünglich leben, als sie in die Fremde zu verfrachten. In den EU-Ländern kehrt wieder “business-as-usal” ein, ohne kulturbedingtes Konfliktpotenzial.  Es könnte zudem eine Schwächung der Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien und Russland eintreten, weil neue Wirtschafts-/Handels-Zentren entstehen die EU-loyal wären; eine Art europäisches HongKong das als Beispiel für eine sinnvolle Entwicklung in ganz Afrika und Vorderasien stehen könnte.     

Welche Alternativen zu diesen gigantischen Investitionen gibt es ? Mit jedem Terrorakt wird die Stimmung in Europa schlechter, die Gesellschaft immer weiter weiter gespalten. In Deutschland steht Rot-Rot-Grün gegen CDU/CSU-FDP-AfD zur Entscheidung. Dramatischer kann es nicht werden. Wer etwas zu verlieren hat, wird am Ende alles tun, dies zu verteidigen; mit oder ohne Staat. Unruhen sind vorgezeichnet. Wir würden eine solche Vision zum  Wohle aller in Europa umsetzen, oder Afrikaner/Araber entwickeln eine eigene Vision: die Flucht ins Paradies Deutschland (nicht Europa). Wir haben es in der Hand. Handeln oder zerfallen. 

Ich wünsche allen Einzelfall-Opfern des Terrors in Europa 2016 baldige Genesung, den Hinterbliebenen die Hoffnung auf bessere Zeiten und uns allen ein glücklicheres 2017; denn Glück werden wir brauchen.

 

Gastbeitrag von: Jürgen Popp, CEO CaPaNi Capital AG
www.capani.at



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