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Indus Rekord über Rekorde

03.02.2017, 09:01  |  417   |   |   

Beteiligungsgesellschaften leiden an der Börse unter einem Malus. Da Einzelgesellschaften von einem externen Käufer nicht direkt und sofort erworben werden können, notieren viele Beteiligungsgesellschaften unter dem Wert der Summe aller Unternehmen. In der Regel beträgt der Abschlag zwischen 5 und 25 Prozent. Dies ist selbst bei der Mutter aller Beteiligungsgesellschaften, Warren Buffetts Berkshire Hathaway, so. Es betrifft aber natürlich auch die Indus Holding (WKN: 620010 / ISIN: DE0006200108), eine auf den Erwerb mittelständischer Unternehmen aus der Produktionsindustrie spezialisierten Gesellschaft.

Unter dem Holding-Dach gibt es zahlreiche kleinere und mittlere Unternehmen. Indus unterstützt bei Vermarktung und Vertrieb, fokussiert sich aber vornehmlich auf Finanzierung, Rechnungswesen und das Controlling. In der Regel setzt Vorstandschef Jürgen Abromeit auf Nischenplayer, die aber in ihrem Segment eine führende Marktposition einnehmen. Das Branchenuniversum geht von der Medizintechnik über Metallverarbeitung, Maschinen- und Anlagenbau und Engineering bis zum Bauwesen.

Dabei bleibt Abromeit sehr aktiv. Erst vor wenigen Tagen meldete er den Kauf der m+p aus Hannover, einem Anbieter von Mess- und Testsystemen zur Schwingungsprüfung und –analyse. Das kleine aber feine Unternehmen setzt mit 63 Mitarbeitern rund 12 Millionen Euro um. Es vertreibt seine Produkte vornehmlich in Deutschland, aber auch in China und im Trump-Land USA. Zudem wurden noch kleinere Aktivitäten getätigt, dabei kauften Indus-Beteiligungen einzelne kleine Gesellschaften zu.

Indus-Chart: finanztreff.de

Das Geschäft läuft seit Jahren sehr gut. So darf der Anleger davon ausgehen, dass auch 2016 ein Rekordjahr war…

Auf www.plusvisionen.de geht es weiter.

RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto Indus

Wertpapier: INDUS Holding


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Christoph Scherbaum M.A. und Diplom-Betriebswirt Marc Schmidt sind die Gründer von dieboersenblogger.de. Der Social-Börsenblog wurde Ende 2008 im Zeichen der Finanzkrise von den zwei Finanzjournalisten gegründet und hat sich seither fest in der Börsenmedienlandschaft etabliert. Heute schreibt ein gutes Dutzend Autoren neben Christoph Scherbaum und Marc Schmidt über Aktien, Geldanlage und Finanzen. Weitere Informationen: www.dieboersenblogger.de.

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