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Pressemeldung: BANTLEON: Investment Insight Februar 2017
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Pressemeldung BANTLEON: Investment Insight Februar 2017

Nachrichtenquelle: Asset Standard
09.02.2017, 00:00  |  425   |   |   

Konjunkturell sieht es weltweit positiv aus. Vor allem aus den USA gibt es gute Nachrichten. Der Anleihemanager BANTLEON rechnet mit einem BIP-Wachstum von 2,5% im laufenden Jahr – das wäre das zweithöchste Expansionstempo in den vergangenen …

Konjunkturell sieht es weltweit positiv aus. Vor allem aus den USA gibt es gute Nachrichten: Die US-Wirtschaft ist mit Schwung ins neue Jahr gestartet. Wir rechnen mit einer merklichen Belebung beim BIP-Wachstum ausgehend von 1,6% im vergangenen Jahr auf 2,5% im laufenden Jahr – das zweithöchste Expansionstempo in den vergangenen zehn Jahren.

Zuversichtlich stimmt uns besonders der US-Arbeitsmarktbericht für Januar, das Highlight der vergangenen Woche: starker Stellenzuwachs (227.000 bei erwarteten 180.000) und trotzdem bleibt der Lohndruck verhalten ( 2,5% vs. Vorjahr). Das spricht für eine üppige Wachstumsdynamik, ohne die Federal Reserve in erhöhte Alarmbereitschaft zu versetzen.

In China werden am Jahresanfang wegen des einwöchigen Neujahrsfests nur wenige Wirtschaftszahlen veröffentlicht. Realwirtschaftliche Aktivitätsdaten zur Industrieproduktion oder der Bauwirtschaft stehen erst im März zur Bekanntgabe an und dann auch nur in der Summe für die ersten beiden Monate des Jahres zusammen. Die Einkaufsmanagerindikatoren für Januar müssen damit derzeit als eine der wenigen Quellen zur Beschreibung der aktuellen Lage herhalten.

Mit leichten Rückgängen zeichnen die beiden Indikatoren des Statistikamtes (51,3 nach 51,4 Punkten) und Markit (51,0 nach 51,9 Punkten) ein unauffälliges Bild. Das Statistikamt verweist dabei explizit auf die latenten Belastungen durch das in diesem Jahr frühe Neujahrsfest. Alles in allem scheint die chinesische Wirtschaft damit gut ins laufende Jahr gestartet zu sein. Auf ein Nachlassen der robusten Wachstumsdynamik, die in Q4 2016 sogar leicht angezogen hatte, deutet somit nach wie vor nichts hin. Dennoch halten wir an unserer Erwartung einer langsameren Gangart beim BIP-Wachstum im Jahr 2017 fest. Unter anderem dürften die Bemühungen der chinesischen Regierung, das ausufernde Kreditwachstum einzudämmen, bremsend wirken.

Auch die Eurozone hat das vergangene Jahr schwungvoll beendet. Einer ersten Schnellschätzung zufolge lag das BIP-Wachstum der Währungsunion im 4. Quartal bei 0,5% (im Vergleich zum Vorquartal) und damit höher als in den beiden Vorquartalen. Gegenüber dem Vorjahr legte die Wirtschaftsleistung um 1,7% zu, was zugleich dem Durchschnittswert von 2016 entsprach. Erfreulicherweise wird der Aufschwung mittlerweile von allen Nachfragekomponenten getragen und beruht – anders als Anfang und Mitte 2016 – nicht primär auf der Binnennachfrage oder sogar phasenweise nur auf dem privaten Verbrauch.

Dieses positive konjunkturelle Umfeld reicht den Finanzmärkten aber offensichtlich nicht. Trotz der Trump‘schen Dekrete-Show fällt es den Aktienmärkten schwer, die Euphorie von November und Dezember aufrechtzuerhalten, dafür ist die Verunsicherung dann doch zu gross. Konsolidierung heisst daher das Gebot der Stunde, die Indices treten seit Mitte Dezember mehr oder minder auf der Stelle. Beim Dow-Jones erweist sich die 20.000er-Marke als Widerstand, ähnlich ergeht es dem DAX an der 12.000er-Marke.

Derweil setzte die Rendite 10-jähriger T-Notes ihren moderaten Sinkflug gen 2,40% fort. Wie bei den Aktienmärkten hat sich dort seit Mitte Dezember eine Seitwärtsbewegung herausgebildet (zwischen 2,30% und 2,60%). Deutsche Bundesanleihen befinden sich zwar in einem intakten Aufwärtstrend; nachdem dort allerdings in der Vorwoche die 0,50%-Marke touchiert wurde, ist die Luft jedoch dünn geworden. Die Renditen konsolidieren in Richtung 0,40%, begleitet von einer Zinskurvenverflachung.

Am Fundament des renditeseitigen Aufwärtstrends gibt es indes nichts zu deuteln. Die Inflationserwartungen legen wegen der steigenden Rohstoffpreise zu, der repräsentative S&P GSC-Index hat in der vergangenen Woche ein neues 20-Monats-Hoch erreicht, die EUR-Erzeugerpreise sowie die EUR-Verbraucherpreise markierten im Januar sogar 4-jährige Höchststände. Die kräftige Konjunkturdynamik schiebt gleichzeitig die impliziten Realzinsen nach oben. Nur den QE-Käufen der EZB ist es zu verdanken, dass der effektive Anstieg der Nominalrenditen nicht in hohem Tempo vonstattengeht.

Die EZB wird die Entwicklung mit einiger Genugtuung zur Kenntnis nehmen. Sollte sich am Makrobild nichts Wesentliches verändern, dürften die Währungshüter die März-Sitzung dazu nutzen, die im April anstehende Reduktion der monatlichen Anleihenkäufe von 80 Mrd. EUR auf 60 Mrd. EUR als ersten Schritt auf einem langen Weg zurück zur geldpolitischen Normalisierung zu verkaufen. Deshalb gehen wir davon aus, dass die Renditen 10-jähriger Bundesanleihen spätestens im Frühjahr den Sprung über 0,50% vollziehen werden.  Derweil setzte sich der Ausweitungstrend von Staatsanleihen der Peripherie fort – die näher rückenden (Schicksals-)Wahltermine in den Niederlanden und Frankreich werfen ihre Schatten voraus.

Die EUR-Aktienmärkte bleiben wohl ebenfalls bis auf weiteres auf Konsolidierungskurs. Der grösste Feind ist momentan die Währungsentwicklung. Seit Mitte Dezember hat der Euro von 1,04 USD auf 1,08 USD zugelegt, was den exportabhängigen EUR-Märkten erkennbar zusetzt. Umgekehrt baut sich hierdurch die überkaufte Markttechnik ab, womit Raum für die nächste Aufwärtswelle nach oben entsteht. Wir sehen deutsche Standardwerte noch in der ersten Jahreshälfte auf neuen Allzeithochs.

Diesem für Risikoassets positiven Umfeld entsprechend nutzen wir weiterhin die Chancen und halten in allen Fonds, die in Aktien, Unternehmens- und Hochzinsanleihen investieren dürfen, die Quoten auf hohem Niveau beziehungsweise schöpfen sie sogar voll aus. Bis zur Jahresmitte sollten deutliche Kursgewinne möglich sein. Die Anleihenlaufzeiten haben wir zwar wegen tendenziell steigender Zinsen (anziehende Konjunktur und steigende Inflationsraten) deutlich verkürzt, können jedoch mit mittleren Laufzeiten noch von temporären Kursrückgängen profitieren, welche aufgrund der Anleihenkäufe der EZB realistisch sind.

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