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Deutsche Bank – irrer Sprung im Dividendenranking

Gastautor: Daniel Saurenz
06.03.2017, 13:04  |  1113   |   |   

Deutsche Bank_ Frankfurt_Börse_8Die Deutsche Bank verwässert die Aktiensubstanz und findet sich daher am Ende der Kurstabelle wieder. Zum Wochenbeginn fällt die Aktie um über sechs Prozent auf knapp unter 18 Euro. Die Neuausrichtung der Deutschen Bank beschäftigt die Börse am Montag. Auf der US-Seite von Bloomberg ist “Cryan’s about-turn” eines der Top-Themen des Tages. Ebenfalls neu: Die Deutsche Bank bietet Mini-Dividende an. 19 Cent für Aktionäre will der Vorstand auf der Hauptversammlung im Mai vorschlagen. Mit einer Dividendenrendite von rund einem Prozent macht die Deutsche Bank damit kurioserweise einen Sprung im im Dividendenranking. Dort finden sich einige Aktien die eine Gewinnbeteiligung verweigern oder nicht leisten können. Wir werden uns in unseren Webinaren ausführlich mit der Situation der Deutschen Bank nach der angekündigten Kapitalerhöhung beschäftigen.

Unser Webinarprogramm:

Montag, 06.03., 18:00 Uhr: CMC Hot Stocks: Heiße Trading-Aktien der Woche – Hier gehts zur Anmeldung…

Dienstag, 07.03., 18:00 Uhr: Euer Egmond – Hier gehts zur Anmeldung…

Dienstag, 07.03., 19:00 Uhr: Einführungsspecial Charttechnik am Beispiel des DAX – Hier gehts zur Anmeldung…

Mittwoch, 08.03., 18:00 Uhr: Die Finanzmarktrunde – Hier gehts zur Anmeldung…

Am Dienstag finden Sie eine Übersicht an Investmentideen und Absicherungen auf unserer Seite. Wir stellen uns derzeit nicht gegen den Aufwärtstrend der Märkte, rechnen mittel-bis langfristig jedoch mit einer kräftigen Korrektur. Nun etwas kurzfristiger zu den Charts des DAX:

Der Spielraum des Deutschen Aktienindex auf der Nordseite reicht nach wie vor nicht mehr allzu weit. Bereits knapp oberhalb des aktuellen Kursniveaus verlaufen mehrere charttechnische Barrieren, die ein weiteres Vorankommen zwar nicht unmöglich, aber doch zunehmend schwierig machen – zumindest kurzfristig.

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Der Spielraum des Deutschen Aktienindex auf der Nordseite reicht nach wie vor nicht mehr allzu weit. Bereits knapp oberhalb des aktuellen Kursniveaus verlaufen mehrere charttechnische Barrieren, die ein weiteres Vorankommen zwar nicht unmöglich, aber doch zunehmend schwierig machen – zumindest kurzfristig.

Es besteht kein Zweifel daran, dass sich der DAX in einem Aufwärtstrend befindet: Auf allen Zeitebenen ist eine Serie steigender Zwischentiefs und Zwischenhochs auszumachen. Im 1-Stunden-Chart lassen sich die jüngsten Kursspitzen sogar linear verbinden (orange punktierte Gerade). Daraus wird aber auch die nächste Hürde erkennbar, die bereits um 12.100 verläuft. Eine stärkere Rally könnte zwar auch darüber hinaus führen, würde dann aber bereits um 12.200 am oberen Rand des Prognose-Korridors (dunkelgraue Fläche) aus statistischer Sicht wahrscheinlich enden. An dieser Grenze stoppten in der Vergangenheit 90 Prozent aller Aufschwünge.

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Schon unterhalb der 12.100er-Marke ist dagegen aus Sicht des Tagescharts Schluss. Hier zeigte ein länger zurück reichender Aufwärtstrend (grün punktiert) zuletzt zuverlässig eine Verkaufszone an (rote Einkreisungen). Nach Süden dagegen ist viel Platz. Frühestens am Monatsdurchschnitt (blaue Kurve) bei derzeit knapp 11.800 zeigte sich in der jüngeren Vergangenheit verstärktes Kaufinteresse. Davor ist allenfalls noch der Bereich um 11.850/11.900 auf Grund mehrerer Wendepunkte als potenzielle Unterstützung anzusehen.

Für Anleger bedeutet das, sich derzeit nicht mehr allzu weit auf der Long-Seite aus dem Fenster zu lehnen. Lieber – falls noch nicht geschehen – Gewinne aus Calls und Bull-Turbozertifikaten mitzunehmen. Es sollte in den kommenden Wochen noch einmal günstigere Einstiegschancen geben. Auf fallende Kurse zu setzen bleibt dagegen riskant, da diese Wette gegen den übergeordneten Aufwärtstrend gerichtet ist. Engagements auf der Short-Seite sollten, wenn überhaupt, nur von sehr kurzer Dauer sein und schon an den ersten genannten Korrekturzielen wieder teilweise abgebaut werden.



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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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