DAX-0,18 % EUR/USD-0,02 % Gold-0,28 % Öl (Brent)-4,84 %
Marktüberblick: Kapitalerhöhung der Deutschen Bank im Fokus
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Marktüberblick Kapitalerhöhung der Deutschen Bank im Fokus

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
21.03.2017, 07:33  |  555   |   |   

Rote Vorzeichen prägten zum Wochenstart das Bild am deutschen Aktienmarkt. Nach einem impulsarmen Handel büßte der DAX 0,35 Prozent auf 12.053 Punkte ein. MDAX und TecDAX verzeichneten Abschläge von 0,32 beziehungsweise 0,29 Prozent. Im HDAX der 110 größten deutschen Titel standen sich 36 Gewinner und 73 Verlierer gegenüber. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 81 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 110,7 Millionen Aktien im Wert von 3,05 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,76). Stärkste Sektoren waren Versorger, Industriewerte und Pharma+Healthcare. Mit Abstand am schwächsten tendierten Banken, gefolgt von Konsumwerten und Telekomwerten. E.ON verbesserte sich an der DAX-Spitze um 0,94 Prozent. FMC und Deutsche Börse endeten 0,76 und 0,55 Prozent höher. Deutsche Bank sackte mit Blick auf die heute startende Kapitalerhöhung im Umfang von 8 Milliarden EUR um 3,72 Prozent ab und stellte damit den schwächsten DAX-Titel. Commerzbank verlor 2,26 Prozent. Lufthansa endete 1,56 Prozent tiefer.

An der Wall Street schlossen die Indizes uneinheitlich. Der Dow verlor 9 Punkte beziehungsweise 0,04 Prozent auf 20.906 Punkte. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 rückte hingegen um 0,08 Prozent auf 5.413 Zähler vor. 56 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Minus. Das Abwärtsvolumen betrug 61 Prozent. 110 neuen 52-Wochen-Hochs standen 22 neue Tiefs gegenüber. Stark gesucht waren Rohstoffwerte, gefolgt von Herstellern nicht-zyklischer Konsumgüter. Kräftig abwärts ging es mit Finanzwerten und Versorgern. Caterpillar notierte an der Dow-Spitze 2,68 Prozent fester. Der weltgrößte Baumaschinenhersteller hatte positiv aufgenommene Absatzzahlen vorgelegt.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index nach zwischenzeitlicher Markierung eines Monatstiefs gegen Ende des New Yorker Handels praktisch unverändert bei 100,32 Punkten. EUR/USD kletterte um 0,06 Prozent auf 1,0744 USD. Im Tagesverlauf pendelte der Kurs zwischen 1,0725 USD und 1,0777 USD. Das Pfund Sterling wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. Die Inselwährung wurde von der Ankündigung der Premierministerin Theresa May belastet, den Brexit am 29. März offiziell einzuleiten. Am stärksten unter den Majors präsentierte sich der Austral-Dollar.

Der S&P GSCI Rohstoffindex schloss 0,25 Prozent tiefer bei 382,15 Punkten. Brent-Öl notierte 0,25 Prozent tiefer bei 51,63 USD. Der Preis für US-Erdgas sprang nach der Vorhersage niedrigerer Temperaturen um 4,31 Prozent auf 3,08 USD. Comex-Kupfer verbilligte sich um 1,36 Prozent auf 2,66 USD. Gold handelte mit einem Aufschlag von 0,28 Prozent bei 1.234 USD (1.149 EUR). Silber, Platin und Palladium verbesserten sich zwischen 0,10 und 1,00 Prozent.

Am Rentenmarkt wurde die Umlaufrendite zwei Basispunkte tiefer bei 0,18 Prozent festgestellt. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete einen Basispunkt höher bei 0,44 Prozent. Der Euro-Bund-Future legte um 0,06 Prozent auf 159,88 Punkte zu. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes notierte drei Basispunkte tiefer bei 2,47 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte boten heute früh ein uneinheitliches Bild. Der MSCI Asia Pacific Index notierte unverändert bei 148,75 Punkten. Der Nikkei 225 tendierte nach dem Feiertag rund 0,3 Prozent schwächer. Sehr fest präsentierte sich der koreanische Kospi mit einem Aufschlag von rund 1,1 Prozent.

Heute stehen keine marktbewegenden Konjunkturdaten auf der Agenda. Unternehmensseitig richtet sich der Blick vor allem auf BMW mit der Bilanz-Pressekonferenz am Vormittag. Daneben veröffentlichen Fuchs Petrolub, Deutsche Wohnen, SGL Carbon und WCM ihre Jahresergebnisse. Nach US-Börsenschluss präsentiert Nike die Zahlen zum dritten Geschäftsquartal.

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