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Ansage gemacht Investor Paul Tudor Jones warnt Fed: Habt große Angst!

21.04.2017, 11:51  |  9248   |   |   

Paul Tudor Jones spricht aus, was viele Experten denken, nämlich das der US-Aktienhandel ein nicht nachhaltiges Niveau erreicht hat. Einige Börsianer gehen konkret davon aus, dass es am Ende des Jahres zu einem erheblichen Marktabsturz kommen wird. 

Die niedrigen Zinsen haben zu einer übertriebenen Aktienbewertung geführt, so Paul Tudor Jones. In seinen Augen ist sie auf einem Level, dass seit 2000 nicht zu beobachten war - kurz bevor der Nasdaq innerhalb von zwei Jahren um 75 Prozent abstürzte. Das Verhältnis zwischen Aktienmarkt und Wirtschaft sei vollkommen aus dem Gleichgewicht geraten, so Tudor Jones. In einer nicht-öffentlichen Goldman Sachs Konferenz hatte Paul Tudor Jones wohl gesagt, dass die aktuelle Entwicklung die Mitglieder der Fed beängstigen müsste ("Bloomberg"). 

Nasdaq

Neben Prognosen, dass der US-Aktienmarkt zum Jahresende einen Absturz hinlegen wird, rechnen andere bereits mit einer Trendwende im Sommer oder Herbst. Die Höhe der Kursrutsche wird unterschiedlich prognostiziert: Philip Yang (Willowbridge Associates) rechnet mit 20 bis 40 Prozent, während Larry Fink (BlackRock) von fünf bis zehn Prozent ausgeht - sobald Gewinnprognosen verfehlt werden.

S&P 500

Anzeichen für eine Überbewertungen gibt es zu genüge. Der S&P 500 verzeichnete in den letzten Monaten einen Handelsanstieg um das 22-Fache - was der höchste Anstieg in den letzten zehn Jahre ist. Einige Experten wetten bereits auf einen fallenden S&P 500 und gehen bei Aktien von einer 10-Prozentigen Kurskorrektur aus. Paul Tudor Jones hingegen hält es noch nicht für den richtigen Zeitpunkt, um auf fallende Kurse zu setzen. Er sieht den Nasdaq weiterhin auf einem steigenden Kurs. 

Eine Fortsetzung der Aktien-Rally bis in den Sommer wird auch damit befeuert, dass Anleger mit geliehenen Geld in den Markt einsteigen. Es wird abzuwarten sein, wie sich Trumps Wirtschaftspolitik entwickelt und wer davon am Ende profitieren wird. Die Lage an den Aktienmärkte scheint jedenfalls noch kontrollierbar zu sein.

 

 



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Kommentare

Sind sich die Börsianer sicher, daß der Punkteanzeiger auf den Tafeln nicht doch der Schlundmultiplikator von Sozialistischen Parteien sind?

Schon vergessen, daß bei Spielsucht und Sonstigen geistigen Krankheitsformen Ärzte und Irrenanstalten zuständig sind?

Das war doch damals vor 300 Jahren das Grundsatzurteil zur Ottoman'ischen Tulpomanie. Aktueller denn je, vor allem der Tulpenkonsum aus der Opiumhöhle - die lieben doch alle so die "Friedenspfeiffe", diese Pfeiffen mit Faskia in Bambusteppich gerollt

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