Der Motorenhersteller Deutz AG hat seinen Hauptsitz in Köln-Porz und stellt im Bereich der Gerätehersteller und Gerätebetreiber eine feste Größe dar. Der Konzern ist in zudem an den Standorten Köln-Deutz, Köln-Kalk und Ulm in Deutschland präsent und im spanischen Zafra, wo sich das Hauptkomponentenwerk für die Werke in Köln und Ulm befindet. Dort werden Pleuel, Zylinderköpfe und Zahnräder für die Montagelinien in Deutschland gefertigt. Der serviceorientierte Motorenhersteller ist weltweit durch strategische Partner und Beteiligungen vertreten.
Die Produktpalette der Deutz AG umfasst Diesel- und Gasmotoren für sämtliche Anwendungsbereiche innerhalb des Leistungsspektrums von 15 bis 560 kW. Die operativen Geschäftsaktivitäten des Konzerns verteilen sich auf zwei Segmente. Im Bereich Deutz Compact Engines werden flüssigkeitsgekühlte Motoren mit kleinem Hubraum von 4 Litern und einem Hubraum von 4 bis 8 Litern produziert. Im Segment Deutz Customised Solutions umfasst das Produktsortiment Motoren mit Luftkühlung sowie große Motoren mit einem Hubraum von über 8 Litern, die flüssigkeitsgekühlt sind. Insgesamt agiert die Deutz AG in der Entwicklung, der Konstruktion, der Produktion und in den Bereichen Vertrieb und Service von öl-, wasser- und luftgekühlten Dieselmotoren.
Die Unternehmensgeschichte der Deutz AG geht auf die Gründung als N.A. Otto & Cie 1864 in der Altstadt von Köln zurück. 1869 siedelte das Unternehmen um nach
Köln-Deutz. 1872 wurde das Unternehmen in Gasmotoren-Fabrik Deutz AG umbenannt und 1876 wurde mit der Produktion von
Ottomotoren begonnen. 1930 wurde die Maschinenbauanstalt Humboldt AG in Köln übernommen und unter der neuen Bezeichnung Humboldt-Deutz firmiert. Nach der Übernahme der Isselburger Hütte 1938 wurde durch einen Organvertrag mit der
Klöckner Werke AG die Klöckner-Humboldt-Deutz AG (KHD) gebildet.