Die Grammer AG ist in Amberg in der Oberpfalz ansässig und ist auf die Entwicklung und Herstellung von Systemen und Komponenten für die Innenausstattung von Pkws sowie Offroad Fahrzeuge, Busse, Bahnen und Lkws auf Passagier- und Fahrersitze spezialisiert. In 17 Ländern ist der Konzern mit rund 23 voll konsolidierten Gesellschaften präsent. Die Geschäftssegmente verteilen sich auf Automotive und Seating Systems.
Im Bereich Seating Systems werden Fahrer- und Passagiersitze hergestellt, die weltweit in Baumaschinen, Landmaschinen, Bussen, Bahnen, Stapler und Lkws eingebaut werden. Im Bereich Automotive umfasst die Produktpalette Armlehnen, Kopfstützen, integrierte Kindersitze und Mittelkonsolen für renommierte Autohersteller im Premiumbereich sowie für Systemlieferanten in der Fahrzeugindustrie. Kontinuierlich werden durch die Grammer AG Rahmenbedingungen auf globaler Ebene geschaffen, die sich an den Mitarbeitern, Aktionären, Kunden und dem entsprechenden regionalen Umfeld orientieren. Damit folgt der Konzern der Unternehmensphilosophie, dass nachhaltiger Erfolg nur über die Balance der jeweiligen Interessen gesichert ist.
Die Wurzeln des Konzerns liegen in der 1880 in Amberg von Willibald Grammer gegründeten Sattlerei Grammer. 1954 gründete dessen Enkel
Georg Grammer den Betrieb zur Fabrikation von Sitzkissen. 1989 wurde das Unternehmen in die Grammer AG umfirmiert und 1990 folgte der Einstieg in die Produktion von Sitzen für den ICE. Der Börsengang wurde 1996 realisiert.