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Rohstoffe Goldpreis: 200-Tage-Linie akut gefährdet

 |  06.03.2012, 15:28  |  2390 Aufrufe  |   | 

Gold folgt den Aktien- und Rohstoffmärkten in tiefere Kursregionen und rutschte mittlerweile deutlich unter die Marke von 1.700 Dollar.
Ein anderer Grund für den Absacker war aber auch der starke Dollar. Dollar und Gold wird traditionell eine negative Korrelation nachgesagt. Aus charttechnischer Sicht hat sich mit dem Rutsch unter die psychologisch wichtige Marke von 1.700 Dollar die Spannung deutlich erhöht. Als nächste wichtige Verteidigungslinie nennen einige technische Analysten nun die 200-Tage-Linie. Sie verläuft derzeit im Bereich von 1.675 Dollar. Ende vergangenen Jahres ging es – erstmals seit 2009 – recht deutlich unter die langfristige Durchschnittslinie. Da sich dieses Verkaufssignal im Nachhinein als „Bärenfalle“ erwies, dürfte es nur wenigen Anlegern Freude bereitet haben.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 15.10 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 26,00 auf 1.677,90 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: In die Verlustzone gerutscht

Die Nachwirkungen der nach unten revidierten Wachstumsprognose durch die chinesische Regierung ziehen den Ölpreis weiter nach unten. Selbst die drohende Eskalation zwischen dem Iran und Israel konnte daran nichts ändern. Noch am Vormittag rutschten sowohl die US-Sorte WTI als auch die Nordseemarke Brent in die Verlustzone. Von der US-Konjunkturfront droht am Nachmittag aufgrund mangelnder Termine kein Ungemach. Nach Börsenschluss wird dann das American Petroleum Institute seinen Wochenbericht zum Rohöl veröffentlichen. Dessen Tenor könnte dann dem Mittwochshandel neue Impulse in die eine oder andere Richtung liefern.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 15.10 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 1,34 auf 105,38 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,47 auf 122,33 Dollar zurückfiel.


Disclaimer: Die in diesem Artikel enthaltenen Angaben stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Eine Haftung wird nicht übernommen.


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Autor

Jörg Bernhard arbeitet seit 2002 als freier Wirtschaftsjournalist und hat sich innerhalb des Themenkomplexes Börse & Investment auf die Bereiche Rohstoffe und Zertifikate spezialisiert. Derzeit arbeitet er für diverse Internetportale und Fachpublikationen.

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