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    Börsen in Europa am Mittag Indizes verlieren deutlich, Vodafone im Blick

    Nachrichtenquelle: Aktiencheck News
     |  23.04.2012, 13:57  |  891 Aufrufe  |   | 

    Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes notieren am Montag zur Mittagszeit weiter in der Verlustzone. Die Stimmung der Investoren wird dabei nach eher negativen Konjunkturdaten von der weiter schwelenden Euro-Schuldenkrise und Sorgen bezüglich der weiteren weltweiten Konjunkturentwicklung belastet. Der Dow Jones EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) verliert derzeit 2,46 Prozent auf 2.254,49 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160/ WKN 965816) fällt indes um 1,84 Prozent auf 2.380,48 Zähler. Die europäischen Länderbörsen notieren im Minus.

    Im Jahr 2011 verringerte sich das öffentliche Defizit sowohl im Euroraum (ER17) als auch in der EU27 im Vergleich zu 2010, während der öffentliche Schuldenstand in beiden Gebieten anstieg. Dies gab die EU-Statistikbehörde Eurostat heute bekannt. Gemessen am BIP ist das öffentliche Defizit für den Euroraum von 6,2 Prozent im Jahr 2010 auf 4,1 Prozent im Jahr 2011 gesunken und in der EU27 von 6,5 auf 4,5 Prozent. Dagegen ist der öffentliche Schuldenstand gemessen am BIP im Euroraum von 85,3 Prozent Ende 2010 auf 87,2 Prozent Ende 2011 gestiegen und in der EU27 von 80,0 auf 82,5 Prozent. Hierbei wurden die höchsten öffentlichen Defizite in Irland (-13,1 Prozent), Griechenland (-9,1 Prozent) und Spanien (-8,5 Prozent) verzeichnet. In Deutschland belief es sich nur auf -1,0 Prozent. Ungarn (+4,3 Prozent), Estland (+1,0 Prozent) und Schweden (+0,3 Prozent) registrierten sogar einen öffentlichen Überschuss im Jahr 2011.

    Die US-Börsen dürften am Montag mit Verlusten in den Handel starten. So geht es für den Dow Jones Future derzeit um 0,96 Prozent nach unten. Der NASDAQ-Future verliert 0,97 Prozent an Wert, während der S&P-Future um 1,16 Prozent nachgibt. Aus den USA werden heute keine marktbewegenden Konjunkturdaten gemeldet.

    Die spanische Wirtschaft ist im ersten Quartal 2012 nach Angaben der Bank of Spain erneut geschrumpft. So sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 0,4 Prozent, nachdem es im vierten Quartal 2011 um 0,3 Prozent nachgegeben hatte.

    Das Geschäftsklima im französischen Verarbeitenden Gewerbe hat sich im April nach Angaben der nationalen Statistikbehörde INSEE verschlechtert. So verringerte sich der entsprechende saisonbereinigte Stimmungsindex auf 95 Punkte, während Volkswirte mit einem Wert von 96 Punkten gerechnet hatten. Für den Vormonat wurde der Indexstand von vorläufig 96 auf 98 Punkte nach oben korrigiert. Die Gewinnerliste im französischen Leitindex CAC 40 wird auch zur Mittagszeit von Danone mit einem Aufschlag von 1,7 Prozent angeführt, während auf dem letzten Platz ArcelorMittal um 5 Prozent einbrechen.

    Philips Electronics (ISIN NL0000009538/ WKN 940602) gewinnen 4,3 Prozent an Wert. Der Technologiekonzern konnte im ersten Quartal angesichts gestiegener Umsätze einen deutlich höheren Gewinn verbuchen. Dabei profitierte man von Kostensenkungen und Asset-Verkäufen. Die Erwartungen wurden damit geschlagen. Für die weitere Entwicklung in 2012 gab man sich vor dem Hintergrund der Unsicherheiten in Europa vorsichtig. Indes wurden die Mittelfristziele 2013 erneut bekräftigt.

    Aus der Schweiz wird heute ein großer Zukauf gemeldet. Nestlé (ISIN CH0038863350/ WKN A0Q4DC) hat als strategischen Schritt zum Ausbau seiner weltweiten Position im Bereich der Säuglingsernährung eine Vereinbarung über den Erwerb von Pfizer Nutrition, einer Sparte des US-Pharmakonzerns Pfizer (ISIN US7170811035/ WKN 852009), für 11,85 Mrd. US-Dollar erzielt. Der Umsatz des akquirierten Geschäfts wird von Nestlé für 2012 auf 2,4 Mrd. US-Dollar geschätzt. Pfizer Nutrition erwirtschaftet 85 Prozent des Umsatzes in den aufstrebenden Märkten, viele davon mit einer großen, schnell wachsenden Bevölkerung. Zudem wird der Titel heute ex Dividende gehandelt. Die Anteilsscheine des Nahrungsmittelherstellers geben um 2,4 Prozent nach. Der Pharmakonzern Novartis (ISIN CH0012005267/ WKN 904278) stärkt unterdessen seinen Standort Stein und baut dort für mehr als eine halbe Milliarde Schweizer Franken (CHF) eine neue Produktionsanlage für sterile und feste Arzneiformen. Das Papier fällt um 0,3 Prozent.

    In Großbritannien steigen Vodafone Group (ISIN GB00B16GWD56/ WKN A0J3PN) um 1 Prozent. Der Mobilfunkbetreiber teilte mit, dass er für den Telekommunikationskonzern Cable&Wireless Worldwide (ISIN GB00B5WB0X89/ WKN A1CSPC) ein Übernahmeangebot im Wert von rund 1,04 Mrd. Britischen Pfund unterbreitet hat. So bietet Vodafone im Rahmen der Offerte 38 Pence für jede Aktie von Cable&Wireless. Daneben notieren lediglich noch BSkyB in der Gewinnzone. Indes verbilligen sich Rolls-Royce (ISIN GB00B63H8491/ WKN A1H81L) um 2 Prozent. Der Triebwerkshersteller hat vom US-Verteidigungsministerium einen Auftrag im Wert von 598 Mio. US-Dollar erhalten. Daneben meldete der Pharmakonzern AstraZeneca (ISIN GB0009895292/ WKN 886455) eine Übernahme. So wird man die amerikanische Ardea Biosciences (ISIN US03969P1075/ WKN A0MJVN) für rund 1,26 Mrd. US-Dollar übernehmen. AstraZeneca verschlechtern sich um 1,3 Prozent. Schließlich fallen SABMiller (ISIN GB0004835483/ WKN 861038) um 1,2 Prozent. Der Bierkonzern wird eine Reihe von Veränderungen im Top-Management vornehmen. Die Personalien treten mit dem Tag der diesjährigen Hauptversammlung in Kraft, die am 26. Juli 2012 stattfindet. Am größten fallen die Abschläge mit 4,8 Prozent bei IAG aus.

    Dow Jones EURO STOXX 50: 2.254,49 (-2,46 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.380,48 (-1,84 Prozent) FTSE 100 (London): 5.669,24 (-1,78 Prozent) CAC40 (Paris): 3.110,19 (-2,46 Prozent) MIB (Mailand): 14.062,43 (-2,36 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 6.832,40 (-2,96 Prozent) SMI (Zürich): 6.128,67 (-1,75 Prozent) ATX (Wien): 2.024,03 (-2,07 Prozent) (23.04.2012/ac/n/m)


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