IG Metall Warnstreiks im Bezirk Mitte beginnen am Sonntag

    Nachrichtenagentur: dpa-AFX
     |  26.04.2012, 19:53  |  547  |  0
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    NEUWIED/FRIEDBERG (dpa-AFX) - Im Werk von ThyssenKrupp Rasselstein in Andernach (Rheinland-Pfalz) steht am Sonntag einer der ersten Warnstreiks der westdeutschen Metallindustrie nach dem Ende der Friedenspflicht an. Für den IG-Metall-Bezirk Frankfurt sei es der erste und größte Warnstreik, sagte IG-Metall-Sprecher Jörg Köhlinger am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. Die Tarifkommission des Bezirks Mitte, zu dem zusätzlich noch das Saarland, Hessen und Thüringen gehören, beschloss in Friedberg, den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen.

    In dem Werk in Andernach arbeiten rund 2.400 Beschäftigte. Die Arbeitgeber bieten in der laufenden Tarifrunde 3 Prozent mehr Entgelt. Die Gewerkschaft fordert für die rund 3,6 Millionen Beschäftigten der Branche 6,5 Prozent mehr bei einer kürzeren Laufzeit. Weitere Knackpunkte sind die Forderung nach mehr Mitbestimmung bei der Zeitarbeit und einer unbefristeten Übernahme von Ausgebildeten. Hier zeigten sich die Arbeitgeber bislang wenig verhandlungsbereit.

    Laut IG Metall-Bezirk haben bereits mehr als 12 000 Metaller ihren Protest gegen das ungenügende Angebot dokumentiert. 'Beim Geld zu wenig, bei Leiharbeit und Übernahme nichts, stattdessen Gegenforderungen, das ist eine gezielte Provokation', sagte der Bezirksleiter und Verhandlungsführer Armin Schild in Friedberg. Zusätzlich habe die Kommission beschlossen, die Vorbereitungen für einen Streik aufzunehmen./vr/DP/he

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    IG Metall Warnstreiks im Bezirk Mitte beginnen am Sonntag

    NEUWIED/FRIEDBERG (dpa-AFX) - Im Werk von ThyssenKrupp Rasselstein in Andernach (Rheinland-Pfalz) steht am Sonntag einer der ersten Warnstreiks der westdeutschen Metallindustrie nach dem Ende der Friedenspflicht an. Für den IG-Metall-Bezirk Frankfurt sei es der erste und größte Warnstreik, sagte IG-Metall-Sprecher Jörg Köhlinger am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. Die Tarifkommission des Bezirks Mitte, zu dem zusätzlich noch das Saarland, Hessen und Thüringen gehören, beschloss in Friedberg, den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen.

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