Röttgen Energiewende nicht schuld an Strompreisen

    Nachrichtenagentur: dpa-AFX
     |  04.05.2012, 07:30  |  367 Aufrufe  |   | 

    BERLIN (dpa-AFX) - Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) warnt davor, die Energiewende schlecht zu reden. 'Strompreiserhöhungen haben mit der Energiewende nichts zu tun', sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Die Argumentation vieler Energieversorger sei hier falsch. Die Debatte werde ziemlich verzerrend geführt: 'Denn der Börsenstrompreis ist heute auch dank immer mehr erneuerbarer Energien niedriger als vor Fukushima.' Vermutungen, die Förderung erneuerbarer Energien könne kommendes Jahr den Strompreis massiv steigen lassen, wies er als spekulativ zurück. 'Um die Kosten zu begrenzen, ist die Kürzung der Solarförderung allerdings unverzichtbar.'

    Röttgen betonte zudem, er glaube nicht, dass ein zentraler Beauftragter für die Energiewende sinnvoll sei. 'Die Energiewende ist ein Gemeinschaftswerk, das eine Generation Zeit in Anspruch nimmt.' Dazu brauche man auch die Apparate und die Expertise der Ministerien. 'Ich habe schon mehrfach gesagt, dass ich mir für die nächste Legislaturperiode im Bund eine Zusammenlegung von einzelnen Kompetenzen der Energiepolitik gut vorstellen kann. Ob das dann ein eigenes Energieministerium sein wird, muss man sehen.'

    Zugleich kündigte er an, im Fall eines Wahlsieges in Nordrhein-Westfalen als CDU-Ministerpräsident umgehend eine Lösung im Bund/Länder-Streit um eine steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung herbeizuführen. Röttgen sieht dies als wichtigen Beitrag für mehr Energieeffizienz./ir/DP/kja

    Wertpapier: ENBW Energie B-W

    Themen: Energiewende


    Schreibe Deinen Kommentar

     

    Disclaimer

    Enthaltene Werte

    WertpapierKursZeitPerf. %
    26,215EUR
    24.04.15
    +0,83
    22,69EUR
    24.04.15
    -4,04
    14,595EUR
    24.04.15
    +3,07

    Nachrichtenagentur

    Die Nachrichtenagentur dpa-AFX zählt zu den führenden Anbietern von Finanz- und Wirtschaftsnachrichten in deutscher und englischer Sprache. Gestützt auf ein internationales Agentur-Netzwerk berichtet dpa-AFX unabhängig, zuverlässig und schnell von allen wichtigen Finanzstandorten der Welt.

    Die Nutzung der Inhalte in Form eines RSS-Feeds ist ausschließlich für private und nicht kommerzielle Internetangebote zulässig. Eine dauerhafte Archivierung der dpa-AFX-Nachrichten auf diesen Seiten ist nicht zulässig. Alle Rechte bleiben vorbehalten. (dpa-AFX)

    RSS-Feed dpa-AFX

    Weitere Nachrichten des Autors

    TitelLeser
    564
    561
    514
    505
    494
    473
    445
    417
    410
    404
    TitelLeser
    2347
    1616
    1343
    962
    923
    885
    885
    832
    800
    796
    TitelLeser
    4168
    2793
    2347
    2097
    2040
    1884
    1793
    1726
    1671
    1616
    TitelLeser
    27509
    16179
    14974
    11944
    11739
    11572
    11128
    10428
    10105
    8934

    Top Nachrichten aus der Rubrik