Neu auf wallstreet:online? Jetzt kostenlos registrieren!
Registrieren | Login
x
Benutzername:

Passwort:

Angemeldet bleiben
Passwort vergessen?

    Röttgen Energiewende nicht schuld an Strompreisen

    Nachrichtenagentur: dpa-AFX
     |  04.05.2012, 07:30  |  340 Aufrufe  |   | 

    BERLIN (dpa-AFX) - Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) warnt davor, die Energiewende schlecht zu reden. 'Strompreiserhöhungen haben mit der Energiewende nichts zu tun', sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Die Argumentation vieler Energieversorger sei hier falsch. Die Debatte werde ziemlich verzerrend geführt: 'Denn der Börsenstrompreis ist heute auch dank immer mehr erneuerbarer Energien niedriger als vor Fukushima.' Vermutungen, die Förderung erneuerbarer Energien könne kommendes Jahr den Strompreis massiv steigen lassen, wies er als spekulativ zurück. 'Um die Kosten zu begrenzen, ist die Kürzung der Solarförderung allerdings unverzichtbar.'

    Röttgen betonte zudem, er glaube nicht, dass ein zentraler Beauftragter für die Energiewende sinnvoll sei. 'Die Energiewende ist ein Gemeinschaftswerk, das eine Generation Zeit in Anspruch nimmt.' Dazu brauche man auch die Apparate und die Expertise der Ministerien. 'Ich habe schon mehrfach gesagt, dass ich mir für die nächste Legislaturperiode im Bund eine Zusammenlegung von einzelnen Kompetenzen der Energiepolitik gut vorstellen kann. Ob das dann ein eigenes Energieministerium sein wird, muss man sehen.'

    Zugleich kündigte er an, im Fall eines Wahlsieges in Nordrhein-Westfalen als CDU-Ministerpräsident umgehend eine Lösung im Bund/Länder-Streit um eine steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung herbeizuführen. Röttgen sieht dies als wichtigen Beitrag für mehr Energieeffizienz./ir/DP/kja

    Wertpapier: ENBW Energie B-WRWEE.On

    Themen: Energiewende


    Schreibe Deinen Kommentar

     

    Disclaimer

    Enthaltene Werte

    WertpapierKursZeitPerf. %
    27,25
    09:02 
    -0,18
    31,625
    09:33 
    +1,41
    14,61
    09:33 
    +1,18

    Nachrichtenagentur

    Die Nachrichtenagentur dpa-AFX zählt zu den führenden Anbietern von Finanz- und Wirtschaftsnachrichten in deutscher und englischer Sprache. Gestützt auf ein internationales Agentur-Netzwerk berichtet dpa-AFX unabhängig, zuverlässig und schnell von allen wichtigen Finanzstandorten der Welt.

    Die Nutzung der Inhalte in Form eines RSS-Feeds ist ausschließlich für private und nicht kommerzielle Internetangebote zulässig. Eine dauerhafte Archivierung der dpa-AFX-Nachrichten auf diesen Seiten ist nicht zulässig. Alle Rechte bleiben vorbehalten. (dpa-AFX)

    RSS-Feed dpa-AFX

    Weitere Nachrichten des Autors

    TitelLeser
    582
    510
    507
    496
    441
    TitelLeser
    1575
    1538
    1536
    1389
    1040
    TitelLeser
    10330
    5129
    4887
    4433
    4283
    TitelLeser
    24724
    23700
    22908
    20642
    16736

    Top Nachrichten aus der Rubrik