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Rohstoffe Silberpreis: Unter 30 Dollar gerutscht

 |  08.05.2012, 15:34  |  5239  |  0

Auch der Silberpreis macht derzeit keine gute Figur und sackt in tiefere Kursregionen ab. Am Dienstag unterschritt er die Marke von 30 Dollar.
Weil er dadurch eine Unterstützungszone nach unten durchbrochen hat, befindet sich das Edelmetall in einer angeschlagenen Verfassung. Sollte gleiches mit der Marke von 29 Dollar passieren, würde sich Abwärtspotenzial bis in den Bereich des alten 12-Monatstiefs im Bereich knapp über 26 Dollar eröffnen. Die Angst vor einer heftigen Rezession verschreckt die Silberinvestoren und –spekulanten. Mittlerweile ist das Edelmetall an seinem unteren Bollingerband angelangt. Somit ist – zumindest aus charttheoretischer Sicht – die Hoffnung auf eine technische Erholung nicht von der Hand zu weisen.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Silberpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 15.15 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Silber (Juli) um 0,712 auf 29,410 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Anhaltender Verkaufsdruck

Der Preisrutsch bei Rohöl geht weiter und ließ die US-Sorte WTI in die Nähe seines Jahrestiefs und die Nordseemarke Brent auf ein Dreimonatstief fallen. Nichtsdestotrotz hält der saudische Ölminister Ali al-Naimi den Ölpreis weiterhin für zu hoch. Am Nachmittag wird die US-Energiebehörde EIA ihren Monatsbericht zur Lage am Rohölmarkt veröffentlichen. Nach Börsenschluss folgt dann noch der Wochenbericht des American Petroleum Institute. Ein sinkendes Angebot wird von Analysten derzeit als eher unwahrscheinlich eingestuft. Unter charttechnischen Gesichtspunkten ist es nun wichtig, dass Brent-Rohöl seine Unterstützung bei 110 Dollar erfolgreich verteidigt und der WTI-Future nicht unter 96 Dollar fällt.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 15.15 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,92 auf 97,02 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,89 auf 112,27 Dollar zurückfiel.


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Wertpapier: Öl (Brent)

Themen: Silberpreis

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Rohstoffe Silberpreis: Unter 30 Dollar gerutscht

Auch der Silberpreis macht derzeit keine gute Figur und sackt in tiefere Kursregionen ab. Am Dienstag unterschritt er die Marke von 30 Dollar.
Weil er dadurch eine Unterstützungszone nach unten durchbrochen hat, befindet sich das Edelmetall in einer angeschlagenen Verfassung. Sollte gleiches mit der Marke von 29 Dollar passieren, würde sich Abwärtspotenzial bis in den Bereich des alten 12-Monatstiefs im Bereich knapp über 26 Dollar eröffnen. Die Angst vor einer heftigen Rezession verschreckt die Silberinvestoren und –spekulanten. Mittlerweile ist das Edelmetall an seinem unteren Bollingerband angelangt. Somit ist – zumindest aus charttheoretischer Sicht – die Hoffnung auf eine technische Erholung nicht von der Hand zu weisen.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Silberpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 15.15 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Silber (Juli) um 0,712 auf 29,410 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Anhaltender Verkaufsdruck

Der Preisrutsch bei Rohöl geht weiter und ließ die US-Sorte WTI in die Nähe seines Jahrestiefs und die Nordseemarke Brent auf ein Dreimonatstief fallen. Nichtsdestotrotz hält der saudische Ölminister Ali al-Naimi den Ölpreis weiterhin für zu hoch. Am Nachmittag wird die US-Energiebehörde EIA ihren Monatsbericht zur Lage am Rohölmarkt veröffentlichen. Nach Börsenschluss folgt dann noch der Wochenbericht des American Petroleum Institute. Ein sinkendes Angebot wird von Analysten derzeit als eher unwahrscheinlich eingestuft. Unter charttechnischen Gesichtspunkten ist es nun wichtig, dass Brent-Rohöl seine Unterstützung bei 110 Dollar erfolgreich verteidigt und der WTI-Future nicht unter 96 Dollar fällt.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 15.15 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,92 auf 97,02 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,89 auf 112,27 Dollar zurückfiel.

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