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Rohstoffe Goldpreis: Markantes Wochenminus

 |  22.06.2012, 15:25  |  1856  |  0

 

Die Enttäuschung über die Statements der US-Notenbank hat dazu geführt, dass der Goldpreis in dieser Woche markant zurückfiel.
 
Bei den ETF-Investoren war dennoch kein größeres Abgabeinteresse feststellbar. Seit vier Tagen stagniert zum Beispiel die gehaltene Goldmenge des weltgrößten Gold-ETFs SPDR Gold Shares bei 1.281,62 Tonnen, und damit mehr als vier Tonnen über dem Niveau vom vergangenen Freitag. Diese Anleger sind für ihren eher langfristigen Anlagehorizont bekannt. Angesichts der immensen Staatsschulden dies- wie jenseits des Atlantiks dürfte eine Rückkehr des „absoluten Vertrauens“ in Papiergeld wie Dollar oder Euro eher nicht zurückkehren.
 
Am Freitagnachmittagpräsentierte sich der Goldpreismit stabilen Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 2,70 auf 1.568,20 Dollar pro Feinunze.
 
 
US-Erdgas: Relative Stärke hält an 
 
Während bei Rohöl die rasante Talfahrt noch immer nicht gestoppt ist, kann sich US-Erdgas auf erhöhtem Niveau behaupten. Selbst der gestrige Wochenbericht des US-Energieministeriums konnte daran nichts ändern, fiel der Lagerzuwachs mit 62 Milliarden Kubikfuß doch etwas stärker als erwartet aus. Vor einem Jahr gab es zu diesem Zeitpunkt noch ein Plus von 90 Milliarden und der Fünf-Jahresdurchschnitt lag für diese Kalenderwoche bei immerhin 87 Milliarden Kubikfuß. Sollte nun auch noch das Wetter mitspielen – sprich: möglichst heiß werden – dürften in den USA die Klimaanlagen auf Hochtouren laufen und die Nachfrage von mit Gas betriebenen Elektrizitätswerken anziehen lassen und dadurch die gelagerten Gasmengen spürbar reduzieren.
 
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Gaspreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige Future auf Henry-Hub-Erdgas um 0,023 auf 2,559 Dollar pro mmBtu.
 

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Rohstoffe Goldpreis: Markantes Wochenminus

 

Die Enttäuschung über die Statements der US-Notenbank hat dazu geführt, dass der Goldpreis in dieser Woche markant zurückfiel.
 
Bei den ETF-Investoren war dennoch kein größeres Abgabeinteresse feststellbar. Seit vier Tagen stagniert zum Beispiel die gehaltene Goldmenge des weltgrößten Gold-ETFs SPDR Gold Shares bei 1.281,62 Tonnen, und damit mehr als vier Tonnen über dem Niveau vom vergangenen Freitag. Diese Anleger sind für ihren eher langfristigen Anlagehorizont bekannt. Angesichts der immensen Staatsschulden dies- wie jenseits des Atlantiks dürfte eine Rückkehr des „absoluten Vertrauens“ in Papiergeld wie Dollar oder Euro eher nicht zurückkehren.
 
Am Freitagnachmittagpräsentierte sich der Goldpreismit stabilen Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 2,70 auf 1.568,20 Dollar pro Feinunze.
 
 
US-Erdgas: Relative Stärke hält an 
 
Während bei Rohöl die rasante Talfahrt noch immer nicht gestoppt ist, kann sich US-Erdgas auf erhöhtem Niveau behaupten. Selbst der gestrige Wochenbericht des US-Energieministeriums konnte daran nichts ändern, fiel der Lagerzuwachs mit 62 Milliarden Kubikfuß doch etwas stärker als erwartet aus. Vor einem Jahr gab es zu diesem Zeitpunkt noch ein Plus von 90 Milliarden und der Fünf-Jahresdurchschnitt lag für diese Kalenderwoche bei immerhin 87 Milliarden Kubikfuß. Sollte nun auch noch das Wetter mitspielen – sprich: möglichst heiß werden – dürften in den USA die Klimaanlagen auf Hochtouren laufen und die Nachfrage von mit Gas betriebenen Elektrizitätswerken anziehen lassen und dadurch die gelagerten Gasmengen spürbar reduzieren.
 
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Gaspreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige Future auf Henry-Hub-Erdgas um 0,023 auf 2,559 Dollar pro mmBtu.
 
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