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Anti-Krisenrabatt Alcoa startet US-Quartalsberichssaison mit leichtem Verlust; Jiabao spricht von „gewaltigem Druck“; spanische Staatsanleihen wieder über 7%; Chinas Außenhandel verfehlt 10% Ziel; jetzt Globalyze Anti-Krisenrabatt; Sinn und Krämer legen nach

Gastautor: Norbert Lohrke
 |  10.07.2012, 08:27  |  733 Aufrufe  |   | 

Alcoa startet die US-Quartalsberichtssaison angesichts von Überkapazitäten, niedrigen Aluminiumpreisen und Konjunkturabschwächung mit einem leichten Verlust. Chinas Außenhandel verfehlt mit 8% das 10%-Ziel. Im Professorenstreit legen Sinn und Krämer nach. Globalyze unterstützt die jetzt sinnvolle Investition in Aktien mit einem 50% Anti-Krisenrabatt.

Globalyze Marktbericht

 

Ansteigende Nervosität hinsichtlich der europäischen Schuldenkrise, eine Abschwächung der chinesischen Wirtschaft und die bevorstehende Quartalsberichtssaison sorgten an der Wall Street am dritten Tag in Folge für Kursverluste. So notierten die Zinsen für 10-jährige spanische Staatsanleihen erneut über 7%. Auch sprach Chinas Premier Wen Jiabao von einem „gewaltigen Druck“ auf die heimische Wirtschaft. Andererseits wuchsen die US-Konsumentenkredite unerwartet stark. Dazu kam die Bloomberg Nachricht, dass Patriot Coal möglicherweise pleitegehen könnte, was den Kurs um -72,10% einbrechen ließ. Auch Alpha Natural Resources konnte sich mit -7,50% der schlechten Branchennachricht nicht entziehen. Dow, Nasdaq und S&P 500 verloren am Ende -0,28% (12.736), -0,19% (2.931) und -0,16% (1.352). Aluminiumgigant Alcoa, der unter so niedrigen Preisen wie seit 2 Jahren nicht mehr litt und mit -2 Mio. Dollar leicht ins Minus rutschte, legte um +0,40% zu, da Schlimmeres erwartet wurde. Dennoch machen sich die Analysten aufgrund der zahlreichen Gewinnwarnungen im Vorfeld auf eine durchwachsene Quartalsberichtssaison bereit. Jedenfalls stiegen der Rohölpreis und Gold um +1,8% auf 85,99 Dollar je Barrel bzw. 1.588,60 Dollar je Unze. Der Dollar gab gegenüber Euro und Yen nach. Im Dow lag Merck & Co mit +1,54% vorn. DuPont und Caterpillar waren mit -2,57% und -1,98% die größten Verlierer. Amerigroup stiegen nach dem Einverständnis mit einer 4,46 Mrd. Dollar Übernahme durch Wellpoint um +39,8%. Auch der Währungshandelsplattform FXAlliance wurde für das Einverständnis zur nur 616 Mio. Dollar schweren Übernahme durch Thomson Reuters belohnt.

 

In Frankfurt war die Verunsicherung mit Händen zu greifen. Da ist zum einen die heutige Anhörung vor dem Bundesverfassungsgericht, in deren Vorfeld Politiker versuchten – direkt wie indirekt - in skandalös undemokratischer Weise auf das Bundesverfassungsgericht Druck auszuüben. Zudem beunruhigte der Streit der Wirtschaftsprofessoren. Die Überbringer schlechter Nachrichten, wobei da nur die Wahrheit auf den Tisch gelegt wurde, wurden noch immer ungern gesehen. Dennoch haben die Professoren um Sinn und Krämer recht. Da können sich die bankenüberfreundlichen und redaktionell versagenden Handelsblatt und Financial Times Deutschland noch so drüber aufregen. Es ist höchste Zeit die Dinge klar an- und die Konsequenzen klar auszusprechen. Diskriminierung der Wahrheit wird nicht weiterführen. Was wird z.B. sein, wenn Spanien oder Italien unter den Rettungsschirm müssen? Im Dax war Metro mit -6,45% mit Abstand der größte Verlierer. Dazu trug ein doch recht pessimistisches Interview des Vorstandsvorsitzenden Olaf Koch in der Bams bei. ThyssenKrupp war überraschenderweise mit +2,40% der größte Gewinner, ebenso überraschend gefolgt von Lufthansa mit +0,98%. Ob die Anleger nicht um den enormen Verdrängungskampf in luftigen Höhen Bescheid wissen? Jedenfalls verloren im Tec Dax Kontron und SMA Solar mit -5,26% und -4,71% am meisten. Als Sieger ging Singulus mit +3,74% hervor.

 

In Tokyo eröffnete der Nikkei zunächst freundlich, bevor sich die Besorgnis über die weitere weltwirtschaftliche Konjunktur verbreitete. Der Nikkei gab um -0,44% auf 8.857 Punkte nach. Branchenverlierer waren Wertpapiere, Seetransport und Präzisionsmaschinen. Zu den Gewinnern zählten Öl und Kohle, Minen sowie Pappe und Papier. Grund dafür, dass die Seetransportwerte nachgaben, war die Meldung aus China, dass der sich aus Exporten und Importen zusammensetzende weltweite Handel mit nur +8% das 10%-Ziel deutlich verfehlt hat. Nippon Yusen K.K., Mitsui OSK Lines Ltd. und Kawasaki Kisen Kaisha Ltd. gaben ebenso nach, wie die von China profitierende Komatsu. Auch Hitachi verlor -2,3%. Hingegen legte der Plastikproduzent JSP Corp. nach einem +10% höheren operativen Ergebnis um +2,2% zu. KDDI, die in ihrer Smartphone Sparte wegen des Angebots einer unbegrenzten App-Download Flat wahrscheinlich wieder einen Gewinn erwirtschaften werden, legten um +1,7% zu.

 

Globalyze Pressetour

 

Alcoa rutscht in die Miesen. Überkapazitäten und sinkende Preise sind für einen Rückgang der Umsätze des Aluminiumgiganten im 2. Quartal um -10% auf 5,96 Mrd. Dollar und einen Verlust von -2 Mio. Dollar verantwortlich.

 

Standpunkt: Gegenüber dem Vorjahr ist der Aluminiumpreis um -18% gefallen. Lag der Durchschnittspreis noch im 1. Quartal bei 2.177 Dollar je Metric Tonne so war dieser im 2. Quartal bei 1.982 Dollar. Gestern war der Preis an der LME bei 1.887 Dollar. Daran, dass der Verlust nicht noch größer wurde, hatte die Automobil- und Flugzeugindustrie einen großen Anteil. Ob die Hoffnung von CEO Kleinfeld über ein angebliches weltweites Angebotsdefizit in 2012 zutrifft, überlasse ich Ihrer Einschätzung. Ich bin da eher skeptisch.

 

Zhejiangs kleine Firmen im Überlebenskampf. Die Brutstätte für kleine Firmen im Südwesten von Shanghai leidet unter der weltweiten Abschwächung, höheren Löhnen und schwer zu bekommenden Bankkrediten.

 

Standpunkt: Die Provinz Zhejiang ist mit über 3 Mio. kleinen und mittleren Firmen, die sich über maximal 300 Mitarbeiter definieren, einer der Jobmotoren. Diese kommt jetzt von mehreren Seiten unter Druck. Die große Herausforderung bleibt die Finanzierung kleinerer Einheiten. Insofern haften die Firmen teilweise untereinander. Was bei Ausfällen Einzelner dramatische Folgen haben könnte.

 

Indische Regierung ruft neue Telekomstrategie aus. Der Minister für IT und Telekommunikation Sachin Pilot sprach in einem Interview von einer neuen datengetriebenen Telekompolitik, die kurz vor dem Roll-Out steht.

 

Standpunkt: Die zweite Phase der Revolution in der Telekommunikation sind die Datenservices sowie Applikationen für Information und Entertainment. Die daraus resultierenden Produkte will Pilot unterstützen und weltweit exportieren. Aber auch intern tut sich einiges. So ist die Zahl der Internetnutzer allein im ersten Halbjahr um +200% gestiegen. Insofern ist davon auszugehen, dass Indien seine starke Stellung im Bereich Software und Internet weiter ausbauen wird.

 

Globalyze mit Anti-Krisenrabatt. Angesichts der Leitzinssenkung von nur noch 0,75%, die Spar-/Termineinlagen noch uninteressanter, bieten wir mit einem Rabatt von -50% auf unsere Produkte Schutz vor Inflation und staatlichen Eingriffen.

 

Standpunkt: Aktien sind die perfekte Absicherung gegen Niedrigzinsen, hohe Inflation und staatliche Eingriffe. Auch gegen ein mögliches Scheitern des Euros. Mittelfristig sind sie laut einer DAI-Studie genauso sicher wie eine Anlage in Renten, aber wesentlich rentabler. Das macht sie vor allem auch für die Altersvorsorge sehr geeignet. Erzielen Sie jetzt mit unseren Top10 oder dem Value Börsenbrief mittelfristig überdurchschnittliche Renditen und zeigen sie so dem sich in unüberschaubare Haftungsrisiken begebenden Staat und maroden Banken und Versicherungen die rote Karte. Melden Sie sich unter Login und „Anmelden“ an,geben sie bei der Produktbestellung in das Gutscheinfeld den Gutschein Code: 207172 ein und klicken Sie auf prüfen. Dann erscheint der um -50% reduzierte Preis. Beeilen sie sich. Dieses Angebot gilt nur bis zum 30. Juli dieses Jahres. Kaufen Sie jetzt antizyklisch Aktien, wo sie angesichts der Schuldenkrise und der schwächelnden Konjunktur günstig sind. Und generieren sie, wenn der Aufschwung kommt, satte Kursgewinne. Werden auch sie jetzt ein Globalyze Anti-Krisengewinner!

 

Sinn und Krämer legen nach. Sinn hat in einem FAZ Interview seine Vorbehalte gegen die EU-Pläne erneuert und die deutschen Steuerzahler vor Erpressungsversuchen der Krisenstaaten und Haftungsrisiken gewarnt.

 

Standpunkt: Während Bundesfinanzminister Schäuble sich „empört“ gab, den Aufruf als „unverantwortlich“ bezeichnete und ausschloss, dass der ESM angeblich „kein Rettungsschirm für Banken“ geworden sei, widersprechen Sinn und Krämer diese Aussagen von Schäuble, wie ich meine zu recht. Aber überzeugen Sie sich selbst, wer der Wahrheit näher liegt. Hier der Text des Gipfelbeschlusses: „Sobald unter Einbeziehung der EZB ein wirksamer einheitlicher Aufsichtsmechanismus für Banken des Euro-Währungsgebiets eingerichtet worden ist, hätte der ESM nach einem ordentlichen Beschluss die Möglichkeit, Banken direkt zu rekapitalisieren.“ Zudem haben auch die Finanzmärkte das genauso verstanden. Fakt ist jedenfalls und da kommen die Kritiker von Sinn und Krämer nicht dran vorbei, dass die Regierung zahlreiche Verträge verletzt hat, heute sich deshalb sogar das Bundesverfassungsgericht mit der Angelegenheit beschäftigen muss und wir von der Regierung nicht die volle Wahrheit erfahren. Ich bin der gleichen Meinung wie Sinn und Krämer. Auch, wenn der Rest der Welt das anders sehen mag. So wie es derzeit angegangen, wird uns die Eurorettung überfordern. Man stelle sich nur einmal vor, dass Spanien unter den Rettungsschirm müsste, was mit der Bankenrekapitalisierung ja bereits teilweise der Fall ist. Nein. Wir brauchen nun wirtschaftspolitische Vernunft. Auch, wenn das harte Einschnitte und Konsequenzen zur Folge hat. Das Verschieben der Probleme in die Zukunft hilft außer den Politikern, die so noch ihren Ruf wahren können, keinem mehr. Auch und gerade nicht Ländern wie Griechenland und Spanien. Es ist Zeit sich dieser Realität aufrichtig zu stellen.

 

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Globalyze steht für eine voll automatisierte und damit manipulationsfreie, fundamentale Aktienauswahl. Daraus resultieren renditeträchtige Produkte wie Top10 Plus, Top Flop und Value Börsenbrief. Investmentprofi Lohrke ist einer der meistgelesenen Wirtschaftsautoren. Sein Slogan? Rendite ist kein Zufall.

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