Schnüffel-Apps Sicherheitsexperten warnen vor WhatsApp, Facebook und Skype

     |  14.01.2013, 14:46  |  7908  |  0
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    Beliebt und zugleich gefährlich: Nach einer Analyse des Sicherheitsunternehmens Trend Micro greifen 29 der in Deutschland beliebtesten Top-Apps so viele Daten ab, dass sie auf privat angeschafften, aber auch geschäftlich genutzten Smartphones nicht eingesetzt werden sollten. Dabei seien die Apps unter Googles Betriebssystems Android noch anfälliger, weil Google weniger rigide Sicherheitsvorgaben durchsetzt als Konkurrent Apple. Das berichtet aktuell die „WirtschaftsWoche“ zugleich Auftraggeber der Studie.
     
    Zu den 16 von insgesamt 88 geprüften Smartphone-Apps, die Trend Micro als „sehr kritisch“ einstuft, zählen ausgesprochen beliebte Apps. So etwa die sozialen Netzwerke Facebook und LinkedIn, der Kurznachrichten-Dienst WhatsApp, die Internet-Telefoniesoftware Skype, die ÖPNV-Auskunft, die Navigations-App von Navigon und das Radioprogramm radio.de „Ein Einsatz im Unternehmen ist nicht zu empfehlen“, warnt Raimund Genes, Technik-Chef bei Trend Micro, in der kommenden Ausgabe der WirtschaftsWoche.
     
    Das Problem: Die Smartphone-Apps  greifen teils umfassend auf Kontaktdaten, Kalendereinträge, E-Mails, Browserdaten, genaue Standortdaten und Nutzerkonten in den Telefonen zu und übermitteln diese zum Teil sogar an den Software-Anbieter - ohne vorher um Erlaubnis zu fragen. Zudem stünden viele der Server in den USA. Strenge deutsche und europäische Datenschutzregeln würden somit wirkungslos bleiben.
     
    13 weitere Apps stuft die Trend Micro als immerhin noch „kritisch“ ein. Sie greifen zwar genauso viele Daten ab, fragen aber zuvor um Erlaubnis. Allerdings profitieren die App-Entwickler hier zumeist von der Nachlässigkeit der Nutzer, die die Nutzungsbedingungen beim Download meist ungelesen akzeptieren. Welche Daten dann unbemerkt mitgelesen und teils kopiert werden, bleibe den meisten Nutzern somit verborgen.
     
    Zu diesen kritischen Programmen zählen die Apps des Online-Auktionshaus Ebay, der Kurzmeldungs-Dienst Twitter und die Nachrichten-App von Bloomberg, der DB-Navigator der Deutschen Bahn, der Einkaufshelfer Barcoo, der beim Shoppen Strichcodes entschlüsselt, und das bei Jugendlichen sehr beliebte Spiel Mega Jump.
     
    Als unbedenklich stuften die Experten lediglich 30 der beliebtesten 88 Android-Apps in Deutschland ein, berichtet die „WirtschaftsWoche“.

    Wertpapier: Apple

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    Schnüffel-Apps Sicherheitsexperten warnen vor WhatsApp, Facebook und Skype

    Beliebt und zugleich gefährlich: Nach einer Analyse des Sicherheitsunternehmens Trend Micro greifen 29 der in Deutschland beliebtesten Top-Apps so viele Daten ab, dass sie auf privat angeschafften, aber auch geschäftlich genutzten Smartphones nicht eingesetzt werden sollten. Dabei seien die Apps unter Googles Betriebssystems Android noch anfälliger, weil Google weniger rigide Sicherheitsvorgaben durchsetzt als Konkurrent Apple. Das berichtet aktuell die „WirtschaftsWoche“ zugleich Auftraggeber der Studie.
     
    Zu den 16 von insgesamt 88 geprüften Smartphone-Apps, die Trend Micro als „sehr kritisch“ einstuft, zählen ausgesprochen beliebte Apps. So etwa die sozialen Netzwerke Facebook und LinkedIn, der Kurznachrichten-Dienst WhatsApp, die Internet-Telefoniesoftware Skype, die ÖPNV-Auskunft, die Navigations-App von Navigon und das Radioprogramm radio.de „Ein Einsatz im Unternehmen ist nicht zu empfehlen“, warnt Raimund Genes, Technik-Chef bei Trend Micro, in der kommenden Ausgabe der WirtschaftsWoche.
     
    Das Problem: Die Smartphone-Apps  greifen teils umfassend auf Kontaktdaten, Kalendereinträge, E-Mails, Browserdaten, genaue Standortdaten und Nutzerkonten in den Telefonen zu und übermitteln diese zum Teil sogar an den Software-Anbieter - ohne vorher um Erlaubnis zu fragen. Zudem stünden viele der Server in den USA. Strenge deutsche und europäische Datenschutzregeln würden somit wirkungslos bleiben.
     
    13 weitere Apps stuft die Trend Micro als immerhin noch „kritisch“ ein. Sie greifen zwar genauso viele Daten ab, fragen aber zuvor um Erlaubnis. Allerdings profitieren die App-Entwickler hier zumeist von der Nachlässigkeit der Nutzer, die die Nutzungsbedingungen beim Download meist ungelesen akzeptieren. Welche Daten dann unbemerkt mitgelesen und teils kopiert werden, bleibe den meisten Nutzern somit verborgen.
     
    Zu diesen kritischen Programmen zählen die Apps des Online-Auktionshaus Ebay, der Kurzmeldungs-Dienst Twitter und die Nachrichten-App von Bloomberg, der DB-Navigator der Deutschen Bahn, der Einkaufshelfer Barcoo, der beim Shoppen Strichcodes entschlüsselt, und das bei Jugendlichen sehr beliebte Spiel Mega Jump.
     
    Als unbedenklich stuften die Experten lediglich 30 der beliebtesten 88 Android-Apps in Deutschland ein, berichtet die „WirtschaftsWoche“.
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