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Organisator Bachmann konkretisiert Pegida-Forderungen
Foto: Lutz Bachmann, über dts Nachrichtenagentur

Organisator Bachmann konkretisiert Pegida-Forderungen

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
13.01.2015, 09:14  |  14171   |   |   
Dresden (dts Nachrichtenagentur) - Lutz Bachmann, Mitorganisator der Demonstrationen der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" (Pegida), hat die Forderungen der Bewegung konkretisiert. Pegida fordere "die Schaffung eines Zuwanderungsgesetzes, welches die unbestritten notwendige qualitative Zuwanderung regelt und die momentan gängige, unkontrollierte quantitative Zuwanderung stoppt", sagte Bachmann am Montagabend in Dresden, wo nach Polizeiangaben 25.000 Menschen an der Pegida-Demo teilnahmen. "Dies sollte nach dem Vorbild von Kanada oder der Schweiz erfolgen."

Zudem forderte der Pegida-Mitorganisator "die Aufnahme eines Rechtes auf und der Pflicht zur Integration". Die Pflicht zur Integration würde "viele Ängste der Menschen zum Thema Islamisierung, Überfremdung und Verlust unserer Kultur" beseitigen, so Bachmann. Weiterhin fordere die Bewegung "eine konsequente Ausweisung beziehungsweise ein Wiedereinreiseverbot für Islamisten und religiöse Fanatiker, welche unserem Land den Rücken gekehrt haben, um in heiligen Kriegen zu kämpfen". Bachmann erklärte, dass Pegida überdies "die Ermöglichung direkter Demokratie auf Bundesebene auf der Basis von Volksentscheiden" und "ein Ende der Kriegstreiberei gegen Russland" fordere. Außerdem wolle die Pegida-Bewegung mehr Mittel für die innere Sicherheit: "Dies umfasst einen sofortigen Stopp beim Stellenabbau der Polizei und die Ausstattung selbiger mit den erforderlichen, zeitgemäßen Mitteln, um den gewachsenen Anforderungen gerecht zu werden", sagte Bachmann. Man dürfe gespannt sein, "was an diesen Punkten nun wieder `rechts`" sei und "was die Medien daraus machen", so der Pegida-Mitorganisator weiter.


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Kommentare

Ganz und voll meiner Meinung !!! Mal sehen wie lange unsere derzeitigen Politik Macher noch unsicher zusehen ? ***
Ich finde, wen die Einblendungen aus der Politik nicht interessieren - braucht sie ja nicht anzuklicken.

Und - wie hier schon geschrieben - Politik beeinflusst schon den Finanzmarkt - oder etwa nicht!?
Dieses derzeitig heiße Thema kann durchaus auch Einfluss auf die Börse haben, denn aus arabischen Ländern kommen neue gewaltbereite Töne. Sie glaube doch nicht ernsthaft, dass das, was man gestern in Berlin geboten bekam, die Wogen für alle Zeiten glättet, und wir Börsianer dürfen wieder genüsslich die Wasserpfeife rauchen? Haben Sie nicht gehört/gelesen, dass der türkische Repräsentant bei seinem Besuch die Pegida mit der "IS" gleich stellte? Der Vorsitzende der Moslems represäntiert doch nicht die moslemische Weltgemeindschaft. Der sitzt weit weg. Wir haben durchaus eine politische Börse, denn Russland darf dabei nicht vergessen werden. Viele Russen werden bald weniger Fleisch, dafür mehr Kohlsuppe essen. Akten steigen oder verlieren. Sie alle husten, und wir könnten einen gehörigen Schnupfen bekommen. Wollen wir das Beste hoffen.
Danke, dass wallstreet-online greifbare Aussagen und Forderungen von Pegida abdruckt. Was man nämlich üblicherweise in den Mainstreammedien (auch Wahrheiten unter den Tisch zukehren, also es zu vergessen, sie zu erwähnen, gehört hier aus meiner Sicht wohl zur bewussten üblichen Praxis)über Pegida erfährt, sind meiner Meinung nach nur Redewendungen wie "die islamfeindliche Pegida" ist noch so ausländerfeindlich usw... . Aber wurde sich in den öffentlichen Medien auch schon mal die Mühe gemacht, dies mit Fakten zu unterlegen? Ich denke mal, da ist aus Sicht der Mainstreammedien natürlich das vielfache Wiederholen ohne Faktennachweis von wesentlich höheren Propangandaähnlichem Wert. Bitte lest euch doch mal die 19 Punkte der Pegida durch, und bildet euch doch mal zu jedem Punkt eine Meinung. Ich gehe mal davon aus, dass mehr als 70 % aller Deutschen mindestens der Hälfte der Punkte zustimmen, bei den CDU- und vor allem CSU- Wählern sicherlich noch mehr. Warum werden eigentlich nie die Forderungen der Pegida in den Medien diskutiert? Es wird einfach nur immer die Nazikeule oder Rechtsradikalenkeule draufgedroschen, denn das ist sehr viel einfacher als zu behaupten, dass beispielsweise eine Pegidaforderung nach der Einführung von demokratischen Voklsentscheiden wohl absolut nichts mit unseren Werten zu tun haben könnte. Das ist ja wohl nicht rechts- oder linksradikal. Das ist Demokratie, oder? Und darum von allen Demokraten zu unterstützen. Welche unserer im Bundestag befindlichen Parteien wollen denn auch direkte Demokratie mit Volksentscheiden? In einigen Jahren wohl manche, aber jetzt ist ja das Volk noch nicht soweit! Da bedarf es wohl noch einiger Jahre Mainstrampropaganda ....
Ist klar, der Aktienmarkt ist natürlich völlig losgelöst von den gesellschaftlichen Entwicklungen in diesem Land.

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