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Ein Schauermärchen mit fatalen Folgen "Abschaffung des Bargeldes ist Entmündigung der Bürger!"

21.09.2015, 12:41  |  7484   |   |   

So einfach, so praktisch und doch so gefährlich! Finanzexperte Max Otte warnt davor, der Illusion der schönen neuen bargeldlosen Welt zu erliegen. Denn hinter der glänzenden Fassade verberge sich ein „absolutes Schauermärchen“.

Ob Bundesbank-Gold oder Bargeld-Abschaffung, Max Otte lässt sich nicht gerne hinters Licht führen. Je schöner der Schein, desto misstrauischer wird der Professor für Betriebswirtschaftslehre. So auch jetzt beim Thema Bargeld. In seiner Kolumne für die „WirtschaftsWoche“ entlarvt er die Abschaffung des Bargeldes als schleichende Enteignung der Bürger.

Bargeldloses Bezahlen ist DAS Thema der Stunde. In der Fin-Tech-Branche hat ein regelrechter Hype eingesetzt, fast täglich öffnen neue Start-Ups ihre Pforten, die die beste, einfachste und innovativste Bezahlform gefunden haben wollen. Geldscheine und Münzen spielen in ihren Überlegungen keine Rolle mehr – sie sind schlicht und ergreifend out. Nein, der junge hippe Mensch von heute zückt längst das Smartphone oder die Smartwatch.

Es sei unbestreitbar, dass das bargeldlose Bezahlen viel praktischer scheine, sagt Otte. Trotzdem sollten wir uns von dieser Bequemlichkeit nicht die Sinne vernebeln lassen. Denn die politischen Konsequenzen einer Welt ohne Bargeld seien alles andere als harmlos.

„Nichts anderes als eine Entmündigung der Bürger“

Befürworter einer Abschaffung des Bargeldes, allen voran US-Ökonom Kenneth Rogoff (siehe hier), versuchen uns die bargeldlose Welt als eine Welt ohne Kriminalität und Terrorismus schmackhaft zu machen. Doch davon will sich Otte nicht blenden lassen. Entscheidend sei, welchen Preis wir für diese vermeintlich schöne neue Welt ohne Kriminalität zahlen müssten. Für Otte ist er definitiv zu hoch, denn: „Ohne Bargeld sind wir nicht nur noch gläserner als jetzt schon, sondern auch noch restlos manipulier- und steuerbar.“

Negativzinsen wären dann „für jedermann unausweichlich“, so Otte. Mehr noch: Dank der völligen Digitalisierung des Zahlungsverkehrs könnten auch neue Steuern oder selbst Zwangsabgaben „so viel einfacher und unkomplizierter“ erhoben werden. Die Abschaffung des Bargeldes bedeute also „nichts anderes als die Entmündigung des Bürgers.“

„Das mag heute noch wie ein absolutes Schauermärchen klingen“, schreibt der Fondsmanager. Trotzdem könnten die Folgen der Abschaffung des Bargeldes und der vollständigen Digitalisierung des Geldes weitreichender sein, als wir es uns heute auf den ersten Blick vorstellen können. Eine Warnung mit Gänsehaut-Faktor.



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Kommentare

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function
21.09.15 18:50:19
Viel schlimmer erscheint die Abstrafung per Kontenzugangssperrung oder Höchstsummen wie ein Führerscheinentzug.
Selbstverständlich richterlich abgesegnet und ausgiebig demokratisch diskutiert.
Es gibt Dinge, darüber wollte ich nie in meinem Leben drüber disklutieren müssen.
Alternativlose Zuwanderung, Tafeln, und das hier.
Wie sollten 90jährige ohne Zwangsbetreuer noch zurecht kommen.
Unglaublich.
"Demolition Man" sollte Schulfilm werden. Hätte Sly wahrscheinlich nie gedacht.
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capitolist
21.09.15 18:29:30
Ich kann die Wut meines Vor-Posters wirklich verstehen,kommen Deutsche Banken,angetrieben von der Politik immer wieder in Finanzkriesen erneut mit den selben Betrügereien in Verruf,man darf als Mensch dritter Klasse einfach seine Aktien nicht kaufen,wird immer wieder in wertlose Fondsprodukte getrieben,mit denen sich offenbar leichter Geld ins Ausland schleppen läßt,das sollte doch nun wirklich reichen,als Entmündigung,wir haben nicht übersehen,dass zum Dank für diese "Dienstleistung" der Staat das Recht etwas geschmeidig auslegt,und sich mit Staatsrettungen verrufener Institute bedankt,manchmal geht es eben schief,und selbst der große Papa fällt voll auf die Fresse,weil er eben zu gierig ist,aber nun das Bargeld abschaffen,nein,wirklich nicht,aber die Leute,die es fordern,um einfach weiter zu stümpern,obwohl ihre Zeit abgelaufen ist,die können wir gerne mal abschaffen,wir müssen ihnen einfach einmal unmißverständlich klar machen,dass sie es einmal mit Arbeit probieren sollen,ich bin sicher,das ist nicht zu hart,denn weil man hierzulande gerne die Macht vererbt,hat in dem einen oder anderem Falle schon so macher seit drei Generationen keine Stechuhr mehr zum tacken gebracht,nein,wir wollen der Korruption nicht weiter Tüt und Tor öffnen,Ihr habt gut gelebt,gut und bequem geherrscht,wenn Ihr wieder nicht bezahlen könnt,seht es bitte ein und verpfeift Euch,keine Rentner-Schändung mehr,kein Gegängel,wenn es diesmal trotz der Schuldenbremse und dem Transferverbot nicht reicht,macht Platz,für einen,der rechnen kann und erfolgreich die Grundschule besucht hat.
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_Mitglied_
21.09.15 15:01:22
Alles abschaffen aber wirklich alles aber ganz schnell !!! Das hält man ja nicht mehr aus mit dem ganzen Bargeld das ist sowas von ekelhaft Bargeld war mir schon immer ein Dorn im Auge, alles Bargeld einfach anzünden. Es ist wirklich schwierig sich vor dem ganzne Bargeld zu schützen, es gibt soviel davon abschaffen sage ich nur anzünden den Scheiss. FUCK THE NWO !!!! FUCK THE fASCISM !!! FUCK THE EU !!!!
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ak-hilden
21.09.15 13:20:31
"Terrorismus" wird es immer geben, weil es eben auf die Perspektive ankommt ob Du "Freiheitskämpfer" oder "Terrorist" bist. Der Mensch wird auf ewig um seine Freiheit kämpfen.

Die Systeme von heute lassen sich nicht mehr mit den Regeln, die in diesen System herrschen, verändern oder abschaffen. In der Konsequenz muss man dann eben von Zeit zu Zeit diese Regeln brechen und das System von außen in Bewegung versetzen.

Der Staat hält sich um Übrigen ja auch nicht an seine Regeln: Herdprämie, Ausländer-Maut, Hartz-IV-Sätze, Steuer-CDs ... alles Beschlüsse/ Gesetze die "illegal" waren oder eben vom BVerfG wieder kassiert wurden. Wenigstens das BVerfG funktioniert noch!

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Ein Schauermärchen mit fatalen Folgen "Abschaffung des Bargeldes ist Entmündigung der Bürger!"

So einfach, so praktisch und doch so gefährlich! Finanzexperte Max Otte warnt davor, der Illusion der schönen neuen bargeldlosen Welt zu erliegen. Denn hinter der glänzenden Fassade verberge sich ein „absolutes Schauermärchen“.

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