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Brent und WTI: Deutliche Erholung im Öl
Foto: Smulsky - Fotolia

Brent und WTI Deutliche Erholung im Öl

04.02.2016, 07:42  |  2175   |   |   

Die gestrigen US-Lagerbestandsdaten trübten nur kurz die bullishe Stimmung im Öl. Die Händler registrieren, dass nicht nur Russland bereit ist, sich an einen Tisch mit anderen Erdöl-Produzenten zu setzen. Der Druck auch auf Nigeria, Angola und Venezuela über Produktionskürzungen nachzudenken nimmt zu.  Die Bereitschaft zu Produktionseinschränkungen zwischen 5 und 10% im Gleichschritt mit anderen Anbietern erklärte auch unlängst der Oman. Diese Nachrichten und Überlegungen sind letztlich nicht unbedingt neu, im Markt nimmt aber die Überzeugung zu, dass sich die Ölproduzenten in den kommenden Wochen auf eine Förderkürzung einigen werden. Zudem geht die Opec von einem stärkeren Rückgang der Förderung außerhalb des Kartells in 2016 aus. Bislang wurde ein Rückgang von ca. 380 000 bpd erwartet, die neueste Schätzung hingegen liegt bei 660 000 bpd. Interessant wird nun die weitere Preisgestaltung der Saudis. In den vergangenen Monaten verteidigte Saudi-Arabien mit Rabatten und niedrigen Preisen seinen Marktanteil. Ziehen hier die Preise an, könnte dies als Vorbote einer Trendwende im Markt verstanden werden. Allerdings bleibt der Iran ein Unsicherheitsfaktor im Ölmarkt. Der Iran will kurzfristig seine Produktion auf Hochtouren fahren – gelingt dies mithilfe umfangreicher Investitionen, so dürfte das Überangebot im Weltmarkt trotz Produktionskürzungen an anderer Stelle bestehen bleiben.

Kurzfristig könnten nun steigende Ölpreise, unter anderem befeuert durch einen schwächeren US-Dollar, die Börsen unterstützen. Allerdings besteht bei deutlich steigenden Ölpreisen das Risiko, das die Rohstoffkosten wieder anziehen. Bislang konnten die deutlich sinkenden Ölpreise die globale Konjunktur nicht nachhaltig nach oben treiben – im Umkehrschluss wären dann kräftig steigende Ölpreise ein Belastungsfaktor für die Unternehmen.

Meine jüngsten Rohöl-Analysen finden Sie hier: Salomon - Öl-Analysen -

 Nachrichten zum Ölmarkt hingegen unter diesem Link.

Brent Oil - Tageskerzen

Mit der gestrigen langen weißen Kerze wird die Annahme einer Pendelbewegung wahrscheinlicher. Die gestrige lange Kerze stützt zudem den Markt – ein seitliches herauslaufen aus dem Abwärtstrend ist zu erwarten. Nach oben ist der Markt noch gedeckelt mit deutlichem Widerstand bei ca. 36,81$ - Unterstützung hingegen nun zwischen ca. 33,41 bis 31,68$. Zwischen diesen Zonen darf eine Pendelbewegung erwartet werden. Positiv jedoch über 37/38 mit Ziel bis 40/41$. Kritisch unter 31,60 mit Ziel ca. 30 bis 28$.

WTI Oil – Tageskerzen

Deutliche Unterstützung im Bereich 30/29,26$ - Widerstand bei ca. 33$ sowie 34/35$. Die gestrige lange weiße Kerze stützt den Markt – etwas Schwung nach oben ist noch machbar. Kritisch unter ca. 29,26$ - mit Zielen bei 28/27,55$ bis 25$ - positiv über ca. 35$ mit Zielen bei ca. 36,30 / 37$ bis max. 40$.

Ihr Stefan Salomon

Chartanalyst wallstreet-online.de

Die wichtigsten Zahlen:

www.wallstreet-online.de - Wirtschaftskalender

Hinweis: Die Analyse wurde von Stefan Salomon mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit der in der Analyse enthaltenen Aussagen, Prognosen und Angaben wird jedoch keine Gewähr übernommen. Der Inhalt dient lediglich der Information und beinhaltet keine Vermögensberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von CFD, Aktien oder anderen Finanzprodukten. Die Analysen dienen nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Erklärung nach §34b Abs 1 WPHG: Der Autor erklärt, dass er im Besitz von Finanzinstrumenten sein kann, auf die sich einzelne Analysen beziehen. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes. Charts: www.tradesignalonline.com

Wertpapier: Öl (Brent)

Themen: Aktien CFD, Brent, WTI


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Brent und WTI Deutliche Erholung im Öl

Die gestrigen US-Lagerbestandsdaten trübten nur kurz die bullishe Stimmung im Öl. Die Händler registrieren, dass nicht nur Russland bereit ist, sich an einen Tisch mit anderen Erdöl-Produzenten zu setzen. Der Druck auch auf Nigeria, Angola und …

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