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Vermögensverwaltung Commerzbank vor Union

22.04.2016, 06:30  |  916   |   |   

Unter den standardisierten Vermögensverwaltungen in Deutschland bildet die Deutsche Bank das Schlusslicht. Die Mitbewerber überzeugen mit besserer Performance und weniger Risiko.

Üblicherweise schneidert der Vermögensverwalter dem Kunden je nach Bedürfnis eine individuelle Anlagestrategie auf den Leib, die der Kunde mitbeeinflussen kann. Bei der standardisierten Vermögensverwaltung sind dagegen alle Kunden gleich: jedem Interessenten werden dieselben Fondslösungen angeboten. Über die Risikoklasse sucht sich der Kunde die passende Strategie dann selbst aus. Damit gibt er die Verwaltung seines Vermögens größtenteils ab. Wer also beispielsweise über einen Sparplan nachdenkt, sollte sich genau überlegen, welchen Anbieter unter den standardisierten Vermögensverwaltern er wählt. Doch das ist oft leichter gesagt, als getan. Zum zwölften Mal bereits untersucht das Fondsanalysehaus FondsConsult in Zusammenarbeit mit der Universität Passau daher die Branche: „Wir schauen uns unter anderem die Managementleistung, die Kosten, die Volumenentwicklung, die Performance sowie Rendite- und Risikokennzahlen der einzelnen Produkte an, vergleichen und bewerten sie“, erklärt Rüdiger Sälzle, Geschäftsführer von FondsConsult.  

„Von 2011 bis 2015 ist das verwaltete Volumen der Branche von 26 Milliarden Euro auf 55 Milliarden Euro gewachsen – eine signifikante Steigerung der Bestände im Jahresvergleich“, berichtet Sälzle. Commerzbank, Union und Deka vereinen dabei 87 Prozent der Gesamtbestände. „Allein von 2014 auf 2015 wächst beispielsweise das Volumen der Union Privatfonds von sieben auf zwölf Milliarden Euro – eine Erfolgsstory.“ Zu den Anbietern, die das Unternehmen unter die Lupe genommen hat, gehören neben der Union Privatfonds (Volumen: rund 12 Milliarden Euro) die Commerzbank Vermögensmanagement (Volumen: rund 21 Milliarden Euro), die Deka Vermögenskonzept (Volumen rund fünf Milliarden Euro), die Deutsche Bank (Volumen: insgesamt rund zwei Milliarden Euro) und die HypoVereinsbank (Volumen: insgesamt rund 4,5 Milliarden Euro). Die Union habe beispielsweise bei den konservativen Anlagen mit der UniStrategie konservativ in Sachen Performance seit 2010 klar die Nase vorn. „Gleichzeitig geht sie aber auch mehr Risiken, wie das Risiko-Rendite-Verhältnis über drei Jahre zeigt, ein.“ Noch besser sei das Risiko-Rendite-Verhältnis der Commerzbank (VM Substanz). Auch bei den ausgewogenen Mandaten kann die Commerzbank mit dem VM Balance in Sachen Performance und Risiko-Rendite-Verhältnis klar überzeugen. Die Analyse dynamischer und offensiver Fonds gebe ein ähnliches Bild wieder: „Union und Commerzbank haben die Nase vorn und überzeugen mit konsistent überdurchschnittlicher Performance.“ Über alle Klassen hinweg zeige vor allem die Commerzbank die besten risikoadjustierten Ergebnisse. „Die Union ist zwar meistens Klassenbester, wenn es um die Performance geht, nimmt dafür aber mehr Risiko in Kauf“, berichtet Sälzle. Dafür gibt es insgesamt die Note sehr gut für die Commerzbank und zwei plus für die Union. Mit einer drei Plus muss sich die HypoVereinsbank begnügen. Die Deka und die Deutsche Bank erhalten eine drei. „Deka und Deutsche Bank bilden das Schlusslicht. Die Deka konnte weder auf Performance- noch auf Risikoseite überzeugen und Vermögensfondsmandate der Deutschen Bank liefern insbesondere auf der Risikoseite ein schwaches Ergebnis gegenüber den Wettbewerbern und der Benchmark.“

(TL)



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Teresa Laukötter hat den M. Sc. in Volkswirtschaft der Universität Maastricht. Als Redakteurin und Content-Managerin bei €uro Advisor Services GmbH ist sie zuständig für die Top-Themen auf www.fundresearch.de.

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Unter den standardisierten Vermögensverwaltungen in Deutschland bildet die Deutsche Bank das Schlusslicht. Die Mitbewerber überzeugen mit besserer Performance und weniger Risiko.

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