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Bestsellerautor Doug Casey "Alle Papierwährungen werden kollabieren. Es wird eine Panik hinein in Gold geben."

27.04.2016, 10:03  |  30208   |   |   

Die weltweiten Notenbanker drucken immer mehr Geld. Der Bestsellerautor und sehr renommierte US-Investor Doug Casey kritisiert die Notenbanken für ihre Politik scharf. Er zeigt zudem auf, welcher Bereich davon profitieren wird und wie Anleger investieren sollten.

„Sämtliche Regierungen und Notenbanken rund um den Globus haben die Zinsen nicht nur auf null, sondern in einzelnen Fällen sogar in den negativen Bereich getrieben. Die Notenbanken drucken Billionen, aber obwohl die Notenbanker das tun, bricht die Wirtschaft in verschiedenen Bereichen zusammen“, sagte Doug Casey. „Die Notenbanker haben eine Super-Blase in Anleihen geschaffen, ein Blase am Aktienmarkt, während gleichzeitig die Rohstoffpreise kollabiert sind und in vielen Bereichen unter den Produktionskosten liegen“, betonte der Chef von Casey Research. „Die Wirtschaft wird sehr, sehr schlecht laufen… Das ist die nächste Stufe der – wie ich sie nenne – Größeren Weltwirtschaftskrise.“ Casey spielt auf die Weltwirtschaftskrise an, die nach dem New Yorker Börsencrash im Oktober 1929 begann. In der Folge war es zu einem Einbruch der weltweiten Wirtschaftsleistung und Bankenkrisen gekommen.

Alle Papierwährungen werden kollabieren

„Obwohl die Wirtschaft schlecht laufen wird, sind die Rohstoffe meiner Meinung nach auf dem Weg nach oben, weil sie die einzig günstige Sache weltweit sind und deswegen wird ein großer Teil dieser Überschussliquidität dorthin fließen… Ich bin extrem bullisch für Gold und ich möchte betonen, dass Gold der einzige Vermögenswert ist, der nicht gleichzeitig die Schulden von jemand anderem ist. Alle diese Papierwährungen weltweit werden auf ihren inneren Wert fallen, der praktisch null ist. Was diese Notenbanken und Regierungen tun, also Billionen zu drucken, ist unglaublich unverantwortlich und dumm… Deswegen wird es eine Panik hinein in Gold geben“, betonte der Chef der US-Researchfirma. „Als Teil dessen könnten China und Russland einen goldgedeckten Renminbi oder Rubel einführen, weil die Länder den Dollar als die weltweit wichtigste Währung entthronen wollen… Die US-Regierung macht das aber schon selbst, mit ihrer unglaublich dummen Politik.

Gigantisches Kurspotenzial bei kleinen Goldförderern

Weil Casey von einem starken Anstieg des Goldpreises ausgeht, ist der Finanzprofi extrem bullisch für viele, gerade kleinere Goldförderer. „Es ist möglich in Firmen zu investieren, deren Wert um das 20- oder 30-Fache steigen wird. Denn es wird eine Panik hinein in Gold geben, weshalb der Goldpreis viel, viel höher steigen wird. Der nächste Bullenmarkt am Rohstoffmarkt wird von Gold angeführt werden, und das wird die Aktien mit nach oben ziehen.“ Ein Bullenmarkt liegt bei einem Preisanstieg um mindestens 20 Prozent gegenüber dem vorherigen Tief vor.

Breite Diversifizierung ist dringend notwendig

„In den USA geht es im Vergleich zum Rest der Welt seit 1971 abwärts, als Nixon die letzten Verbindungen zwischen dem Dollar und Gold gekappt hatte“, sagte Casey. Nachdem der der damalige US-Präsident Richard Nixon am 15. August 1971 angekündigt hatte, den Umtausch von Dollar gegen Gold aufzuheben, nahm eine gewaltige Schwemme an Papiergeld und Schulden ihren Lauf. Nachdem die US-Staatsschulden im September 1971 bei 412,27 Mrd. Dollar gelegen hatten, sind sie zuletzt auf den Rekord von 19,2 Billionen Dollar explodiert – Tendenz stark steigend.  Das ist das 46,6Fache gegenüber damals. „Heutzutage ist es nicht nur wichtig, in verschiedene Investments zu investieren und vor allem stark in Gold.“ Zu den verschiedenen Vermögensklassen gehören Anleihen, Aktien, Immobilien, Währungen und Rohstoffe.  „Es ist noch wichtiger, international, politisch und geografisch zu diversifizieren. Sie sollten nicht alle Eier in einen Korb in Nordamerika legen, weder aus den USA, nach aus Kanada. Es gibt eine weite Welt und in einem Großteil von ihr läuft es besser als bei uns.“



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Kommentare

die ganzen schafe müssen erst noch in aktien getrieben werden unter dem Vorwand das es keine Zinsen für Guthaben gibt, das ist dann gleichzeitig der Vorgang der das Guthaben der Kunden vernichtet. Die Geldrucker verkaufen Ihre Aktien sozusagen an den Dumm Michel unter diesem Vorwand, die dümmsten verlieren dabei alles. Es hat schon begonnen.
Aaaaachwo!
Sieht eher aus,als hätte die Elite sich wiedereinmal gründlich verzockt!
...am Ende werden sie in den sauren Apfel beißen müssen und ihre Schulden wohl bezahlen,denn wer zum Dienen zu dusselig ist,kann es nur mit Herrschen probieren!
...bereiten wir uns einmal darauf vor,dass sie ihre Goldbestände rausschmeißen,denn bald dreht der Wind,Trump,hat es schon angedeutet,für die Schwindelzinsen,schmeißt keiner mehr notorischen Bankrotteuren Geld in den Rachen,wenn der erste krachen geht,schnellen die Zinsen über 20% hoch,andere werden folgen,der Vorwuf,jemand würde dabei reich werden,ist also sehr unbegründet !

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