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    ROUNDUP  642  0 Kommentare Vorläufiger Höhepunkt der Warnstreiks in der Metallindustrie

    STUTTGART/NECKARSULM (dpa-AFX) - Die Warnstreiks in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie im Südwesten haben einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Rund 35 000 Menschen beteiligten sich bis zum frühen Mittwochnachmittag an Kundgebungen, Warnstreiks und Frühschluss-Aktionen, wie die IG Metall mitteilte. Allein bei Audi in Neckarsulm versammelten sich rund 7000 Beschäftigte mehrerer Firmen zu einer Kundgebung. Bei Daimler legten in Stuttgart und Sindelfingen etwa 6100 Menschen ihre Arbeit nieder.

    Bei Nokia in Stuttgart beteiligten sich rund 600 Beschäftigte an einer Kundgebung. Am Dienstag war bekannt geworden, dass die Finnen nach der Übernahme von Alcatel-Lucent am Standort Stuttgart im Zuge des geplanten Stellenabbaus mehr als ein Drittel der rund 1000 Arbeitsplätze abbauen wollen.

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    Die Verhandlungen zur Tarifrunde im Südwesten sollen voraussichtlich am kommenden Mittwoch fortgesetzt werden. Vergangene Woche waren die Gespräche für die 800 000 Beschäftigten der Branche im Südwesten kurz vor Ablauf der Friedenspflicht ohne Ergebnis abgebrochen worden.

    Nach dem neuen Angebot der Arbeitgeber sollte es ab April eine Entgeltsteigerung in zwei Stufen geben, die sich bei einer Laufzeit von 24 Monaten auf insgesamt 2,1 Prozent summiert. Dazu käme eine Einmalzahlung von 0,3 Prozent. Die Gewerkschaft ist dagegen von ihrer Forderung nach fünf Prozent mehr Geld nicht abgerückt.

    "Jetzt haben sie die Wahl: Entweder wir finden vor Pfingsten eine Lösung oder es eskaliert weiter. Die IG Metall kann beides", sagte IG-Metall-Landesbezirksleiter Roman Zitzelsberger. Bei den Warnstreiks legt die Gewerkschaft über das lange Wochenende aber erst einmal eine Pause ein. Am Freitag wird es nur vereinzelt Kundgebungen geben. Am Montag sind vor allem Aktionen bei Firmen in Südbaden wie dem Sensorenhersteller Sick in Reute bei Freiburg geplant./ang/DP/fbr





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