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Lufthansa-Sparprogramm Das kleine bisschen Druck: Das Prinzip Friss oder Stirb bei der Lufthansa

10.06.2016, 15:55  |  7727   |   |   

Die Lufthansa will sparen. Aus diesem Grund drängt Carsten Spor, Chef von Deutschlands größter Luftfahrtlinie, in allen Teilen des Konzerns auf Einsparungen. Ein besonderes Auge hat der Firmenlenker auf den Triebwerkbereich der Lufthansa Technik in Hamburg gelegt. Die rund 2.000 Mitarbeiter stehen unter besonderem Druck. Entweder sie stimmen einer Senkung der Lohnkosten um 25 Prozent zu oder das Management wird einen großen Überholungssauftrag an einen Ableger im Ausland vergeben.

Friss oder Stirb… „Das Vorgehen des Lufthansa-Konzerns bei LH Technik ist beispiellos“, kritisiert der Verhandlungsführer von Ver.di, Frank Hartstein. Ein Konzernsprecher widerspricht. Ohne die Kürzung könnte der Auftrag nicht kostendeckend abgewickelt werden.

In der Frachtsparte ist die Lufthansa schon einen Schritt weiter. Hier stehen mehrere Hundert Jobs auf der Streichliste. Nach einem Beschluss des Aufsichtsrats vom Donnerstag sollen in den kommenden Jahren in der Verwaltung und Bodenabfertigung von Lufthansa Cargo mehr als 500 Arbeitsplätze wegfallen. Ein Großteil soll dem Vernehmen nach über Abfindungsangebote oder Altersteilzeitverträge abgebaut werden.

Lufthansa-Aktie auf Talfahrt

Schwache Verkehrszahlen von Fraport und Lufthansa sorgen an der Börse weiterhin für Sorgen. Nach Veröffentlichung der aktuellen Verkehrszahlen für den Monat Mai rauschten die Papiere der Luftfahrtlinie in einem bereits belasteten Markt zuerst um dreieinhalb Prozent runter. Dazu gesellte sich der vorzeitige Abgang der bisherigen Finanzchefin Simone Menne. Zuletzt ging es für die Lufthansa-Aktie um über fünf Prozent auf den tiefsten Stand seit Anfang September 2015 in den Keller. Seit Anfang Mai befindet sich die Lufthansa damit an der Börse im Rückwärtsgang.

Wertpapier: Fraport, Lufthansa


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Lufthansa-Sparprogramm Das kleine bisschen Druck: Das Prinzip Friss oder Stirb bei der Lufthansa

Die Lufthansa will sparen. Dabei stehen die rund 2.000 Mitarbeiter der Triebwerksparte der Lufthansa Technik in Hamburg unter besonderem Druck. Sie sollen Kürzungen zustimmen. In der Frachtsparte hingegen stehen Hunderte Jobs auf der Streichliste.

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