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Was sind Clouddienste und wie kann man sich als Investor einen Teil von diesem Markt sichern?

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
02.09.2016, 14:00  |  399   |   |   
Foto: Pixabay, geralt

Cloudbasierte Dienste werden immer beliebter bei Tech-Kunden. Cloud-Computing-Dienste können in die Kategorien Software as a Service (SaaS) Platform as a Service (PaaS) und Infrastrukturdienste (IaaS) eingeteilt werden. Die großen Namen in der Cloudwelt sind  Amazon.com (WKN:906866), Oracle (WKN:871460), salesforce.com (WKN:A0B87V), Google von Alphabet  (WKN:A14Y6H) und Microsoft (WKN:870747).

Um das etwas klarer zu machen: SaaS bezieht sich auf Software, die für die Endnutzer designt wurde und über das Internet verbreitet wird. PaaS beinhaltet meist auch Dienste für Programmierer, um ihren Code zu erstellen und zu verbreiten und IaaS ist eine Kombination von Software und Hardware, um Server zu erstellen, damit diese Diensten überhaupt erst funktionieren.

Werfen wir einen Blick darauf, wie diese Dienste sich im Cloudcomputing-Markt schlagen.

Amazon

Amazon hat seine Präsenz im Bereich Cloud-Computing mit Amazon Web Service (AWS) deutlich erhöht und bietet Dienste, darunter Rechnerpower, Speicherplatz und Contentlieferung. Dieses Segment hat 2015 unglaublich 7 Milliarden US-Dollar eingebracht und wächst immer noch schnell. Amazon verdiente mit AWS in Q2 allein 2,88 Milliarden US-Dollar, was einen Anstieg um 58 % im Jahresvergleich darstellt.

BILDQUELLE: GETTY IMAGES.

Das Unternehmen expandiert kontinuierlich sein Angebot und eröffnet immer neue Serverstandorte auf der ganzen Welt. Das Unternehmen folgt auch neuen Wegen, um sein Geschäft weiter auszubauen. Amazon startete vor Kurzem auch erst Dienste für das Internet der Dinge (IoT) als Teil des Angebots von AWS für die Milliarden IoT-Geräte, die in den kommenden Jahren auf den Markt kommen sollen.

Als ob das noch nicht genug wäre, befindet sich Amazon auch in Gesprächen mit Finanzinstitutionen, um ihre hoch sensiblen (und lukrativen) Finanzdaten zu hosten. Das Wall Street Journal sagte im Februar, das Unternehmen wäre in Gesprächen mit Citigroup, Goldman Sachs Group und JPMorgan Chase & Co.

Dave Bartoletti, ein Analyst bei Forrester, glaubt, dass AWS 12 Milliarden US-Dollar Umsatz in diesem Jahr generieren wird. Amazon hält schon 37 % Anteil am Cloudmarkt und das macht Amazon zu einer guten Wette in diesem Bereich.

Oracles monumentaler Vorstoß

Oracle ist nicht direkt ein Cloudunternehmen, aber es versucht eines zu sein. Gründer und Vorsitzender Larry Ellison meint, das Cloudsegment wird schon bald ein 10-Milliarden-Dollar-Geschäft sein (aber er hat nicht gesagt, wann).

Aktuell ist Oracle nicht einmal nah dran, da die Cloudumsätze nur bei 2,9 Milliarden US-Dollar im Steuerjahr 2016 lagen, aber Oracle bewegt sich in die richtige Richtung. Ellison sagte, er erwarte in Q1 2017 ein Wachstum bei den Cloudumsätzen von 75 % bis 80 %. Er fügte hinzu: „Wir erwarten, dass sich das schnelle Wachstum in den Bereichen SaaS und PaaS, das wir im Steuerjahr 2016 hatten, noch in den nächsten Jahren fortsetzen wird. Das gibt uns die Möglichkeit, das erste Cloudunternehmen zu sein, das 10 Milliarden US-Dollar Umsatz mit SaaS und PaaS verdient.”

Vor ein paar Monaten kaufte Oracle ein Cloudunternehmen für Versorgungsbetriebe, Opower, um bei der Erreichung dieser Ziele zu helfen. Aber es wird wahrscheinlich noch länger dauern, bis die Cloudumsätze von Oracle einen dominanten Anteil bei den Umsätzen des Unternehmens einnehmen werden. Aktuell sind es etwa 7,8 %.

Die Investoren von Oracle sollten sich aber über dieses Wachstum freuen, besonders, da viele andere Segmente in letzter Zeit hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind. Man sollte auch nicht erwarten, dass das Unternehmen seine Konkurrenten bald überholen wird.

Salesforce und die Clouddominanz

Salesforce ist eines der besten Unternehmen in seinem Bereich – Customer Relationship Management. Laut Daten von Gartner dominiert das Unternehmen den cloudbasierten CRM-Markt mit 19,7 % Marktanteil. Das ist deutlich mehr als die Konkurrenten SAF, Oracle und Microsoft, die jeweils nur 10,2 %, 7,8 % und 4,3 % halten.

Das Unternehmen leistet großartige Arbeit und erhöht die Umsätze bei den wichtigsten Clouddiensten. Im ersten Steuerquartal 2017 konnte Salesforce seine Umsätze im Verkauf um 15 %, beim Marketing um 29 %, im Bereich Dienstleistungen um 33 % und im Bereich App-Clouddienste um 45 % erhöhen.

Und kein Anzeichen einer Verlangsamung. Die Umsätze erhöhten sich im Steuerjahr 2016 um 24 % und Salesforce erwartet, die Umsätze im laufenden Steuerjahr um 25 % auf mehr als 8 Milliarden US-Dollar zu erhöhen.

Googles Ziele

Google hat den Bereich Cloudcomputing schon ins Auge gefasst und sich ein sehr hohes Ziel gesteckt.

Der Senior VP für technische Infrastruktur Urs Hoelzle sagte im letzten Jahr, die Cloudplattform könnte bis 2020 mehr Umsatz machen als die Sparte Werbung. Nur um das einmal in Kontext zu setzen, die Werbeumsätze von Google lagen im letzten Jahr bei 67 Milliarden US-Dollar.

Google schafft es nicht einmal unter die Top 5 der Cloudunternehmen, aber das könnte sich schon bald ändern. Das Unternehmen hat Diane Greene von VMware angeheuert, um die Sparte zu führen und Google gewinnt permanent neue Kunden (jetzt auch Spotify und Home Depot).

Die Sparte „andere Umsätze” beinhaltet auch die Clouddienste, hat aber im letzten Quartal nur 2,2 Milliarden US-Dollart eingebracht. Wir wissen auch nicht, wie viel davon von Clouddiensten kommt, aber es ist klar, das Google noch viel Arbeit vor sich hat, bis die Clouddienste die Werbeeinnahmen überholen werden.

Microsoft – stetiges und langsames Wachstum

Bei einer Besprechung von Cloudinvestitionen darf Microsoft natürlich auch nicht fehlen. Das Unternehmen verfügt über die zweitgrößte Infrastruktur als Dienst und wächst schnell.

CEO Satya Nadella hat gemeint, das Unternehmen wäre auf Kurs, um 20 Milliarden an jährlichen Cloudumsätzen bis Ende des Steuerjahres 2018 zu verdienen. Der Großteil der Cloudumsätze kommt von Azure IaaS und von Office 365, wie auch Dynamics CRM Online.

Das Unternehmen gibt keine genauen Angaben zu die einzelnen Segmente, daher wissen wir als Investoren nicht genau, wie sich Microsoft schlägt. Aber das Unternehmen hat angegeben, man hätte aktuelle eine Run Rate von 12 Milliarden US-Dollar.

In der letzten Telefonkonferenz hatte Nadella gesagt, man würde mehr Länder und Regionen als jeder andere Cloudanbieter abdecken. Das zeigt, wie sehr Microsoft im Cloudbereich expandiert, aber das Unternehmen hat noch einen langen Weg vor sich, um mit Amazon gleichzuziehen.

Alle diese Unternehmen machen große Fortschritte in diesem Bereich, wenn du nach der sichersten Wette suchst, dann ist Amazon unbestritten das beste Unternehmen da draußen. Oracle wird vielleicht am längsten brauchen, bis sich die Investitionen auszahlen, aber alle diese Unternehmen werden ihre Investoren wahrscheinlich langfristig glücklich machen.

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Suzanne Frey ist Führungskraft bei Alphabet und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.
Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet (A und C), Amazon.com, Gartner und Salesforce.com. The Motley Fool besitzt Microsoft und Oracle. Motley Fool empfiehlt Home Depot und VMware.

Dieser Artikel wurde von  Chris Neiger auf Englisch verfasst und wurde am 31.08.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf fool.de veröffentlicht.



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