Newsletter

Jetzt noch besser informiert!

Abonnieren auch Sie unseren kostenlosen Nachrichten-Newsletter und verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!

  • Das Wichtigste für Sie zusammengefasst
  • Ausgewählte Artikel unserer Gastautoren
  • Eilmeldungen zu wichtigen Marktgeschehnissen

Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!

Jetzt abonnieren
Später
Push-Kurse an | Registrieren | Login
DAX+0,04 % EUR/USD0,00 % Gold-0,72 % Öl (Brent)0,00 %

5 Vorteile von ETF-Sparplänen auf einen Blick

03.09.2016, 14:00  |  750   |   |   

ETF-Sparpläne finden immer mehr Anhänger. Doch worin bestehen ihre Vorteile und warum laufen sie Sparplänen auf klassische Investmentfonds immer mehr den Rang ab?

ETF steht für die angelsächsische Bezeichnung Exchange Traded Funds. Zu Deutsch börsengehandelte Indexfonds. Diese Fonds werden nicht von der Fondsgesellschaft erworben, sondern über die Börse gehandelt, weshalb sie keinen Ausgabeaufschlag kosten. Diese betragen bei Aktienfonds durchschnittlich 5 Prozent und bei Rentenfonds 3 Prozent.

Dieser Umstand ist einer der Gründe, weshalb ETFs deutlich günstiger sind und insgesamt wesentlich bessere Renditen erwirtschaften als die meisten aktiven Investmentfonds, also Fonds mit einem Fondsmanager und dadurch bedingten hohen Kosten und dem Ziel, den Markt schlagen zu wollen.
Besonders vorteilhaft ist, mittels eines ETF-Sparplans langfristig Vermögen aufzubauen. Entweder durch Einmalzahlungen – zum Beispiel bei einer Erbschaft – oder mit regelmäßigen Sparraten.

ETF-Sparpläne haben viele Vorteile

1. Wegfall der Depotgebühr bei Online-Brokern

Tatsache ist zweifelsfrei, dass die Onlineanbieter gegenüber den Filialinstituten hinsichtlich der Depotgebühren deutlich günstigere Konditionen aufweisen. Bei den meisten Online-Brokern entfällt im Gegensatz zu vielen Filialbanken die Depotgebühr.

Dies ist ein Kostenvorteil, der sich auch positiv auf die Rendite der ETF-Sparpläne niederschlägt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass bei ETF-Sparplänen ein Einstieg bereits mit kleinen Sparraten möglich ist.

2. Einstieg mit niedrigen Sparraten

Der einfachste Einstieg in den Vermögensaufbau mit ETFs stellt zweifelsfrei ein ETF-Sparplan dar. Einige Broker ermöglichen einen Einstieg bereits ab 25 Euro monatlich. Damit ist es auch Menschen mit einem niedrigen Einkommen möglich, regelmäßig etwas zurückzulegen.

Die Anlage kann in klassischen Aktien-ETFs erfolgen, in Fonds, welche auf regenerative Energien setzen, Fonds, die ausgewählte Branchen oder regionale Indizes abbilden. Letztlich sind mit diesen geringen Mindestsparraten viele verschiedene Anlagestrategien möglich.

Für Einsteiger beginnt die Anlage in Indexfonds mit der Auswahl des richtigen Brokers. Wer der beste ETF Broker 2016 ist, lässt sich natürlich nicht pauschal sagen. Denn bei der Brokerauswahl spielen zu viele individuelle Anforderungen an den Broker oder die Direktbank eine Rolle.

Bildquelle: dieboersenblogger.de

ETF-Sparpläne haben viele Vorteile

3. Bei ETF-Sparplänen entfallen die Transaktionskosten beim Kauf von Anteilen

Dieser Punkt ist bezüglich der Nettorendite des Investments ebenfalls wichtig. ETFs werden nicht nur ohne Ausgabeaufschlag an der Börse gehandelt. Bei Sparplänen entfallen häufig noch die mit einem Kauf normalerweise verbundenen Transaktionskosten.

Zahlreiche Broker haben nämlich temporär begrenzte Sonderkonditionen, durch die die Transaktionskosten beim Kauf von ETF-Anteilen im Rahmen eines ETF-Sparplans entfallen.

Die höhere Rendite von ETFs im Vergleich zu aktiven Fonds resultiert zweifelsfrei auch aus diesem kostengünstigen Handelsumfeld. Fallen bei einem Sparplan keine Kosten für den Anteilserwerb an, schlägt sich dies natürlich am Ende im Ertrag nieder. Dabei ist die Wertentwicklung des Fonds noch nicht einmal berücksichtigt.

4. Flexibilität der ETF-Sparpläne

Der nächste große Vorteil von ETF-Sparplänen ist ihre große Flexibilität.

So ist die regelmäßige Sparrate nicht starr fixiert, sondern sehr flexibel. Jederzeit kann sie an ein verändertes Einkommen angepasst werden, sofern die jeweilige Mindestsparrate des Brokers beachtet wird.

Zudem kann der Sparrhythmus bei einigen Brokern von monatlich auf zweimonatlich oder vierteljährlich umgestellt werden. Einige Broker bieten zudem halbjährliche und jährliche Einzahlungsintervalle an.

Zusätzlich ist es auch möglich, die Sparrate für eine Zeit ganz auszusetzen, wenn man zum Beispiel vorübergehend arbeitslos geworden ist. Dabei ist die Aussetzung nicht an bestimmte Ereignisse gebunden, sondern kann vom Anleger frei bestimmt werden.

5. Ein ETF-Sparplan ist jederzeit liquide

Anders als die meisten Versicherungsprodukte, wie zum Beispiel Kapital-Lebensversicherungen, ist ein ETF-Sparplan jederzeit liquide, weshalb Sparer zu jedem Zeitpunkt über ihr Sparkapital frei verfügen können.

Es gibt keine festgelegten Vertragslaufzeiten und keine Kündigungsfristen, die einzuhalten sind.

Fazit

Die Vorteile von ETF-Sparplänen liegen auf der Hand:
• ETFs kosten keine Ausgabeaufschläge wie viele aktive Fonds.
• Die meisten Online-Broker verzichten auf eine Depotverwaltungsgebühr.
• Es ist ein Einstieg mit niedrigen monatlichen Sparraten möglich.
• Viele Direktbanken gewähren beim Kauf von ETF-Anteilen im Rahmen von Sparplänen Sonderkonditionen, sodass die Transaktionskosten entfallen.
• ETF-Sparpläne sind sehr flexibel, sodass die Sparraten jederzeit an veränderte Einkommen angepasst werden können.
• Darüber hinaus sind ETF-Sparpläne jederzeit liquide.

Am Ende führen diese Faktoren zu einer optimierten Rendite, unabhängig davon, in welchen Fonds ein Anleger investiert.

ETFs eignen sich hervorragend für eine langfristige Anlage, beispielsweise für die private Altersvorsorge. Zusätzlich trägt der langfristige Durchschnittskosteneffekt (Cost-Average-Effect) bei einem Sparplan zu einer im Vergleich zu den meisten aktiven Investmentfonds überdurchschnittlichen Rendite bei.

NawatzkiEin Beitrag von Dr. Jürgen Nawatzki

Dr. Jürgen Nawatzki ist Diplom-Kaufmann und war früher Finanzberater bei MLP, bevor er seine Liebe zum Schreiben entdeckte. Inzwischen ist er zusätzlich ausgebildeter Journalist und betreibt das Finanzblog ETF-Blog.com, in dem es um Geldanlage mit börsengehandelten Indexfonds (ETFs) geht. Die Seite ist für alle besonders interessant, die passives Investieren lernen wollen.

Dieser Beitrag erschien ursrpünglich auf ETF-Blog.com. Dort gibt noch viele interessante Beiträge rund um ETFs.

Bildquellen: Dr. Jürgen Nawatzki / dieboersenblogger.de



Verpassen Sie keine Nachrichten von Die Börsenblogger

Christoph Scherbaum M.A. und Diplom-Betriebswirt Marc Schmidt sind die Gründer von dieboersenblogger.de. Der Social-Börsenblog wurde Ende 2008 im Zeichen der Finanzkrise von den zwei Finanzjournalisten gegründet und hat sich seither fest in der Börsenmedienlandschaft etabliert. Heute schreibt ein gutes Dutzend Autoren neben Christoph Scherbaum und Marc Schmidt über Aktien, Geldanlage und Finanzen. Weitere Informationen: www.dieboersenblogger.de.

Abonnieren Sie jetzt Ihren Lieblingsautor
Ich habe die Allgemeinen Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung gelesen und stimmt diesen zu.
Autor abonnieren
Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!
Verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!
Newsletter kostenlos abonnieren

Schreibe Deinen Kommentar

 

Disclaimer

5 Vorteile von ETF-Sparplänen auf einen Blick

ETF-Sparpläne finden immer mehr Anhänger. Doch worin bestehen ihre Vorteile und warum laufen sie Sparplänen auf klassische Investmentfonds immer mehr den Rang ab? ETF steht für die angelsächsische Bezeichnung Exchange Traded Funds. Zu Deutsch börsengehandelte Indexfonds. Diese Fonds werden nicht von der Fondsgesellschaft erworben, sondern über die Börse gehandelt.

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.

Abbrechen

Weitere Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel