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EUR/USD-Analyse Kurze Dollarschwäche bietet Chancen

Gastautor: Jens Chrzanowski
07.09.2016, 12:52  |  506   |   |   

Die gestrige Veröffentlichung des ISM-Dienstleistungsindex hat die Märkte wieder einmal verunsichert. Auch wenn sich der Index mit 51,4 Punkten immer noch im Bereich einer positiven Wirtschaftsentwicklung befindet, lag der Wert weit unter den Erwartungen von 55 Punkten und war damit mehr als enttäuschend. Dies machte sich der EUR zu Nutze und stieg innerhalb kurzer Zeit fast um 0,01 EUR. Ob die Fed dies als einen willkommenen Anlass sehen wird, die Zinsen nicht zu erhöhen, wird sich zeigen. Man sollte jedoch davon ausgehen, dass die Märkte das Ausbleiben der Zinsanpassung schon längst berücksichtigt haben.

Nun kommen wir zu unserer Technischen Analyse:

euro-usd-bild-1-kw36-2016-800.jpg

Rückblick

Der EUR pendelte am Mittwoch, zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, im Bereich der 1,1230/1,1140. Er lag damit unter dem Level von fünf Handelstagen zuvor. Am Mittwoch versuchte der EUR zwar, sich etwas von der 1,1130 zu entfernen, das misslang jedoch. Erst am Donnerstagnachmittag ging es mit einem kleinen Spike an die 1,1200, der EUR schaffte es jedoch nicht, diese Marke hinter sich zu lassen. Bis zum Freitagnachmittag pendelte der EUR in einer engen Box seitwärts. Mit Bekanntgabe der US-Arbeitsmarktdaten kam es dann zu einem kleinen Spike an die 1,1250. Diese Aufwärtsbewegung wurde jedoch gleich wieder abverkauft. Der EUR fiel erneut unter die 1,1200 und ging bei 1,1160 aus dem Wochenhandel. Zu Beginn dieser Handelswoche kam es zwar zu einer kleinen Erholung, der EUR kam dabei aber nicht über die 1,1180 hinaus. Von hier aus ging es dann wieder an die 1,1150. Am Dienstagnachmittag kam es dann im Rahmen der Bekanntgabe der weiterhin schwachen US-Konjunkturdaten zu einer dynamischen Erholungsbewegung, die erneut an und leicht über die 1,1255 führte. Der EUR schaffte es, sich in diesem Bereich festzusetzen - diese Aufwärtsbewegung wurde nicht abverkauft.

Der EUR hat sich auch in der letzten Betrachtungsperiode seitwärts bewegt. Er hat trotz der schwachen US-Arbeitsmarktdaten keine Impulse nach oben erhalten und verharrt in einer engen Range von nur 141 Pips. Das ist übergeordnet betrachtet eine sehr enge Box. Charttechnisch bewegt sich der EUR an der OK seines AWK. Er ist in den vergangenen Handelstagen zwar über diese Linie gekommen, konnte sich dort aber nicht wirklich festsetzen. Das Hoch lag deutlich unter dem des vorletzten Betrachtungszeitraum, das Tief hingegen 9 Pips unter dem Tief der Vorperiode. Positiv ist, dass der EUR sich in den letzten fünf Handelstagen über dieser Marke halten konnte, negativ ist, dass es ihm einfach nicht gelingt, sich weiter nach oben zu schieben.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der EUR mit einem Überschreiten der 1,1200 bis in den Bereich der 1,1243/48 laufen könnte, waren aber nicht davon ausgegangen, dass es nachhaltig über diese Marke gehen würde. Diese Erwartung hat sich bestätigt. Das Anlaufziel wurde am Dienstag im späteren Handel erreicht und um 15 Pips überschritten. Somit ist das Setup auf der Oberseite aufgegangen. Die Rücksetzer gingen knapp unter die 1,1130, erreichen das Anlaufziel bei 1,1115/13 aber nicht.

  • Wochenhoch*: 1,1263 Vorwoche 1,1340
  • Wochentief*: 1,1122 Vorwoche 1,1131      
  • Wochen-Range*: 141 Vorwoche 209 Pips

Betrachtungszeitraum 31.08.2016 bis 06.09.2016

Wie könnte es weitergehen?

  • Euro-WS: 1,1216/41/73...... 1,1317/30/58/80/91.....1,1429/50/75/92....1,1532/55
  • Euro-US: 1,1174/55/15....1,1052/15/01....1,0981/47/11......1,0885/55

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden

Euro-Chart

Mit dem EUR ging es in den vergangenen Handelswochen nicht wirklich voran. Abgesehen von einzelnen Aufwärtsbewegungen, die immer wieder zeitnah abverkauft wurden, lief der EUR übergeordnet gesehen nur seitwärts. Er hat es mit dem Spike am Dienstagnachmittag zwar wieder über die OK des AWK geschafft, aber dieser Anstieg muss nun erst einmal bestätigt werden. Sicherlich wird sich am Donnerstagnachmittag, wenn sich die EZB zur Geldpolitik äußert, wieder eine erhöhte Volatilität einstellen. Wir gehen nicht davon aus, dass es große Neuigkeiten gibt, zumal die Effekte der aktuellen Maßnahmen erst einmal abgewartet werden müssen. Da die Fed die Zinsen voraussichtlich erst Ende des Jahres erhöht, ergibt sich auch aus dieser Richtung keine Handlungsnotwendigkeit. Allerdings ist zu erwarten, dass die Inflation Anfang 2017 an Fahrt aufnehmen wird – dies wird aus unserer Sicht aber nicht mit den vielfältigen Aktivitäten der EZB zusammenhängen, sondern mit dem Ölpreis. Die zukünftigen Steigerungen beziehen sich nicht mehr auf eine hohe, sondern vielmehr sehr niedrige Ausgangsbasis.

Zum Markt in den kommenden fünf Handelstagen: Der EUR konnte sich am Dienstag mit einem erneuten dynamischen Impuls über die 1,1230 schieben. Kann er sich hier behaupten und festsetzen, so könnte er im Nachgang die 1,1248/52 und dann die 1,1267/70 anlaufen. An beiden Marken können sich Rücksetzer einstellen. Schafft es der EUR, die 1,1270 zu überwinden, so könnte er im Nachgang dessen dann die 1,1285/88 bzw. die 1,1292/95 anlaufen. Mit einem Überwinden der 1,1295 könnte sich die Bewegung dann weiter fortsetzen. Anlaufmarken wären die 1,1303/05, die 1,1313/15 und die 1,1328/30. Sollte es über die 1,1330 gehen, könnte der EUR auch noch bis 1,1350/53 bzw. bis 1,1364/67 laufen. Darüber wären die 1,1378/81 und die 1,1396/98 die nächsten relevanten Anlaufziele. Wir gehen nicht davon aus, dass es der EUR schafft, sich in den kommenden fünf Handelstagen nachhaltig über die 1,1367 zu schieben.

Kann sich der EUR nicht über der 1,1230 halten und rutscht er unter diese Marke, wären die 1,1215/18, die 1,1205/00 und die 1,1182/78 die ersten relevanten Anlaufziele. Sollte der EUR unter die 1,1178 rutschen, so könnten sich weitere Abgaben einstellen, die bis 1,1162/58 gehen könnten. Im Bereich der 1,1162/58 bestehen vergleichsweise gute Chancen auf Stabilisierung und Erholung. Geht es unter die 1,1158, könnte sich die Abwärtsbewegung bis 1,1148/44 bzw. bis 1,1130/25 fortsetzen. Wir gehen aber nicht davon aus, dass es in den kommenden fünf Handelstagen zu nachhaltigen Notierungen unter der 1,1125 kommt.

Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts

Die wichtigen Veröffentlichungen der nächsten sieben Tage:

  • 08.09.2016 – EU: Zinsentscheid der EZB (Sep)
  • 08.09.2016 – USA: Erdöl-Lagerbestand
  • 13.09.2016 – DE: Deutscher Verbraucherpreisindex (Aug)
  • 13.09.2016 – DE: ZEW-Konjunkturerwartungen (Sep)

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Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Geschäftsführer Admiral Markets Kundenservice Deutschland


Über das Unternehmen:

Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.

Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.

THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze der Brokers, wird dabei konsequent umgesetzt: Das Wissen und die Möglichkeiten eines internationalen Unternehmens werden bestmöglich auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus. Hier bietet Admiral Markets die günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Darüber hinaus werden der Kundenservice, die Bildungsangebote sowie die Handelssoftware in deutscher Sprache angeboten.

Devisen- und CFD-Handel über die weltweit beliebteste Handelssoftware MetaTrader, zu bestmöglichen Konditionen bei bestmöglicher Absicherung – damit überzeugt Admiral Markets UK Ltd.

Weitere Informationen über Admiral Markets finden Sie unter: www.admiralmarkets.de

Wertpapier: EUR/USD


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Der Berliner Jens Chrzanowski arbeitet seit Marktstart von Admiral Markets in Deutschland 2011 beim Forex & CFD Broker. Vorherige Stationen waren FXCM, E*TRADE und die Deutsche Bank.

Im Fokus stehen für den Leiter des Berliner Kundenservices der deutsche Leitindex DAX, aber auch Dow Jones und andere Indizes. Für den Devisenhandel wird meist auf den EUR/USD fokussiert. Neben den Analysen ist Chrzanowski auch mehrmals wöchentlich in live-Webinaren zu erleben.

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