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Die 5 bisher besten Maßnahmen von Gilead Sciences 2016

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
07.09.2016, 16:00  |  529   |   |   
Foto: The Motley Fool

Gilead Sciences (WKN:885823) scheint den Boden einfach nicht zu finden. Obwohl die Aktie schon jetzt spottbillig mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von 6,8 ist (das ist billig für eine große Biotech-Aktie), scheint die Aktie in letzter Zeit einfach keine Abnehmer zu finden.

GILEAD DATEN VON YCHARTS.

Natürlich machen sich die Investoren Sorgen um den Absturz von Harvoni in Q2. Die Umsätze des hochgelobten Hepatitis-C-Medikaments Harvoni fielen in den USA im Jahresvergleich um 50 %. Solch ein Einbruch für ein Franchise-Produkt wird nie gern gesehen und Gilead hat 2016 auch nicht die Hände in den Schoß gelegt. Das Biotech hat zumindest fünf wichtige Maßnahmen unternommen, um für die Aktionäre Werte zu schaffen.

Gileads 5 beste Maßnahmen

  1. Im Januar schloss Gilead mit Galapagos NV (WKN:A0YGNJ) einen globalen Lizenz- und Kooperationsvertrag für den experimentellen Entzündungshemmer filgotinib. Der Grund für diesen Schachzug sollte den Investoren gleich doppelt gefallen. Zuerst wird filgotinib als orale Behandlung für rheumatoide Arthritis, Crohn und ulzerative Colitis entwickelt. Das gibt dem Medikament ein riesiges Potenzial, abhängig davon, wie AbbVies (WKN:A1J84E) Konkurrenzprodukt, ein oraler JAK1-Hemmer mit dem Namen ABT-494 in den Endstadien abschneidet. Dann hat Gilead sich auch nicht in Unkosten gestürzt, um filgotinib zu erwerben. Das Unternehmen hat nur 725 Millionen US-Dollar investiert, während bei Erreichen bestimmter Ziele noch einmal 1,35 Milliarden US-Dollar zusätzlich fließen könnten.
  2. Im März und April erhielt Gilead zwei FDA-Zulassungen für den so wichtigen HIV-Franchise. Die FDA segnete Odefsey und Descovy ab. Diese beiden TAF-basierten HIV-Mittel erhöhten die vierteljährlichen HIV-Umsätze verglichen mit dem Vorjahr um 14,8 % in Q2.
  3. Im April unternahm Gilead einen weiteren Schritt, um seinen Leberfranchise mit 400 Millionen US-Dollar für Nimbus Apollo und sein Acetyl-CoA Carbolyxase-Hemmerprogramm zu verstärken. Daher hat das Biotech jetzt die wahrscheinlich stabilste Pipeline von experimentellen nicht-alkoholischen Steatohepatitis-Medikamenten in der Branche und das will etwas heißen. Immerhin denkt die Wall Street, dass eine effektive Behandlung mehr als 10 Milliarden US-Dollar an Spitzenumsätzen generieren könnte obwohl der Markt wahrscheinlich auf mehrere Unternehmen aufgeteilt sein wird.
  4. Ende Juni kündigte das Unternehmen die FDA-Zulassung des neuesten Hepatitis-C-Medikaments, Epclusa an. Das ist ein wichtiges Puzzleteil, da es das erste oral einzunehmende, Mittel für alle Genotypen auf dem Markt ist. Einfach gesprochen, Gileads schon sehr guter Wettbewerbsvorteil gegen Viekira Pak von AbbVie und Zepatier von Merck ist noch einmal größer geworden.
BILDQUELLE: GETTY IMAGES.

5. Die Entscheidung, nicht zu viel für eine größere Übernahme zu zahlen, scheint bisher die beste Entscheidung des Jahres zu sein. Während die Konkurrenten wie AbbVie ihre Bilanzen strapaziert haben, um neue Wachstumsprodukte zu kaufen, hat sich Gilead stattdessen dazu entschieden, kleinere Deals zu machen wie die letzte Übernahme von Nimbus. Das Nettoergebnis ist, dass Gilead auf Kurs ist, 2016 mit 30 Milliarden US-Dollar in liquiden Mitteln und marktgängigen Wertpapieren zu beenden. Damit hätte das Unternehmen genug Möglichkeiten, um entweder eine große Übernahmen zu tätigen oder eine Reihe kleinerer, wertstiftender Übernahmen in Zukunft.

Was kommt als nächstes?

Obwohl der Gewinn von Gilead dieses Jahr um 6,6 % zu fallen scheint und nächstes Jahr um fast 3 %, bleibt die Aktie ein guter Wert für geduldige Investoren. Indem Gilead fast exklusiv nach den Aussichten des Hepatitis-C-Franchise bewertet wird, hat der Markt die beeindruckende klinische Pipeline übersehen und erwartet praktisch, dass AbbVie mit seinem Medikament ABT-494 filgotinib weit hinter sich lassen wird. Kurz gesagt, du kannst Gilead jetzt wegen des immer noch gesunden Hepatitis-C-Franchises kaufen und bekommst die Pipeline praktisch umsonst.

Leider wird sich der Pessimismus des Marktes in Bezug auf Gilead wohl nicht ändern, bis das Biotech Fusionen und Übernahmen macht. Ohne auf potenzielle Ziele zu spekulieren, ist es aber auch nicht schwer, sich die vielversprechenden Biotechs und Biopharmas vorzustellen, die mit 30 Milliarden US-Dollar aufgekauft werden könnten. Kurz gesagt wird Gilead fast sicher eine größere Übernahme im nächsten Jahr tätigen. Das bedeutet, dass man vielleicht besser jetzt kaufen sollte, solange die Aktie so günstig gehandelt wird.

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Motley Fool besitzt und empfiehlt Gilead Sciences.

Dieser Artikel wurde von George Budwell  auf Englisch verfasst und wurde am 05.09.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.
The Motley Fool besitzt die folgenden Optionen: Short Oktober 2016 $85 Calls auf Gilead Sciences.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf fool.de veröffentlicht.

Themen: DIV, Aktien, Dollar, Invest


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