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wikifolio.com inside wallstreet-online Die Talfahrt hält an: Deutsche Bank im Fokus

Gastautor: Andreas Kern
22.09.2016, 14:51  |  852   |   |   

Die Performance der deutschen Banken ist und bleibt eine einzige Enttäuschung. Im bisherigen Jahresverlauf stehen Commerzbank und Deutsche Bank schon wieder ganz am Ende der Performance-Rangliste aller 30 DAX-Werte.

Die Vermögensverwalter von SIGAVEST („sigavest“) hatten die Aktie der Deutschen Bank bereits Anfang 2014 zu einem Kurs von 38,32 Euro in ihr wikifolios „VV Aktien flexibel aufgenommen. Damals begründeten die Anlageprofis ihren Kauf damit, dass die Aktie „im Vergleich zu ihren internationalen Mitbewerbern deutlich unterbewertet“ sei. Im Herbst 2014 wurde die Position dann zu 27,92 Euro noch weiter aufgestockt, weil man die Aktie nach eigener Ansicht „von der Ertragskraft und Stellung im internationalen Vergleich zu einem Spottpreis“ bekam. Zwei Jahre später hat man sich nun schweren Herzens mit einem Verlust von 67 Prozent von dem Sorgenkind getrennt: „Wir verkaufen die Aktien der Deutschen Bank. Der NewsFlow ist aktuell einfach zu schlecht, um eine deutliche Kurserholung zu starten. Die Vergleichsverhandlungen in den USA werden noch lange Zeit auf dem Kurs lasten, bis endlich Klarheit herrscht mit welcher Summe die Deutsche Bank sich frei kauft. Die Rücklagen von 5,5 Mrd. Euro könnten dafür mehr als aufgezehrt werden, was eine Kapitalerhöhung zur Folge haben müsste, die aber auf diesem Kursniveau mehr als schwer unterzubringen sein dürfte. Der Verlust schmerzt extrem“. Trotz dieses empfindlichen Rückschlags liegen das im November 2013 eröffnete wikifolio noch mit 21 Prozent und das im Februar 2014 aufgelegte wikifolio-Zertifikat mit 18 Prozent im Plus. Der maximale Verlust betrug allerdings auch schon 23,5 Prozent.

Besser lief es mit der Deutschen Bank bei dem ebenfalls von den Vermögensverwaltern betreuten wikifolio „VV Zertifikate Selektor. Hier hatte man Mitte Juni ein kurzlaufendes Discountzertifikat mit einem Cap bei 12 Euro erworben. Obwohl die Aktie in diesem Zeitraum rund 7 Prozent an Wert eingebüßt hat, konnte mit dem defensiv ausgerichteten Discounter ein Gewinn von 5,6 Prozent erzielt werden. Dieses wikifolio erwirtschafte insgesamt bislang allerdings nur ein Plus von rund 3 Prozent (wikifolio-Zertifikat: +1 Prozent), obwohl auch hier der Maximalverlust mit 21 Prozent recht hoch ausfiel.

Einen schnellen Trade in Hoffnung auf eine Kurserholung nach den massiven Verlusten hat Martin Knappe („mknappe“) bei der Deutsche Bank am Freitagmittag gewagt. In drei Schritten kaufte er die Aktie für sein wikifolio „Mr. KNAPPE - Online Trading“ zu Kursen von durchschnittlich rund 12,06 Euro. Als der Kurs dann weiter fiel, beendete er den Trade am Dienstag wieder („Noch so ein Fiasko.. ich ziehe auch hier die Reißleine..“). Der Verlust von 7,2 Prozent fiel zwar überschaubar aus, machte sich aufgrund der hohen Gewichtung der Aktie (86 Prozent) aber dennoch deutlich im wikifolio bemerkbar. Weil der Trader kurz zuvor bei E.On ebenfalls daneben lag, ist der Kurs des Anfang 2015 eröffneten wikifolios von seinem Allzeithoch jetzt schon 11 Prozent entfernt. Die Performance kann sich mit 46 Prozent (bei 17 Prozent maximalem Drawdown) aber immer noch sehen lassen. Das Plus des erst seit Juni handelbaren wikifolio-Zertifikats ist auf aktuell 12 Prozent geschmolzen. Bei der Auswahl der Aktien setzt der Trader auf eine „Kombination aus Charttechnik, gutem Chance Risiko Verhältnis und Beachtung des Gesamtmarktes“. Mit diesem Ansatz will er eine „positive Rendite, unabhängig von der Entwicklung am Gesamtmarkt“ generieren.

10 Aktien mit den meisten Trades (14.09.-21.09.2016)

Alle wikifolios mit Deutsche Bank (ISIN: DE0005140008) im Depot.

Wertpapier: Deutsche Bank


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Vor der Gründung von wikifolio sammelte Andreas Kern mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Finanz- und Payment-Branche. Andreas Kern studierte Mathematik und Computerwissenschaften, hat einen Master of Science für Innovationsmanagement an der JK Business School und ist ausgebildeter Börsehändler für Termin- und Kassamarkt. Weitere Informationen: Wikifolio

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wikifolio.com inside wallstreet-online Die Talfahrt hält an: Deutsche Bank im Fokus

Die Performance der deutschen Banken ist und bleibt eine einzige Enttäuschung. Im bisherigen Jahresverlauf stehen Commerzbank und Deutsche Bank schon wieder ganz am Ende der Performance-Rangliste aller 30 DAX-Werte. Der Kurs des Branchenprimus hat sich seit dem Jahreswechsel noch einmal halbiert, auf Sicht von drei Jahren trotz zwischenzeitlicher Erholungen damit sogar gedrittelt. Und ein Unterschreiten des Mehrjahrestiefs bei rund 11 Euro scheint bei der aktuellen Abwärtsdynamik nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Forciert wird der Abschwung durch immer neue schlechte Nachrichten. Bei wikifolio.com verlieren langsam aber sicher auch die treuesten Anhänger die Geduld und werfen die Aktie trotz zum Teil deutlicher Kursverluste aus ihrem Depot.

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