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DAX, Dow Jones und EUR/USD – die wichtigsten Fakten des Tages
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DAX, Dow Jones und EUR/USD – die wichtigsten Fakten des Tages

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
03.11.2016, 08:18  |  613   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt verzeichnete zur Wochenmitte aufgrund der steigenden Sorge vor einem möglichen Wahlsieg Trumps erneut deutliche Kursverluste. Der DAX fiel um 1,47 Prozent auf 10.371 Punkte. MDAX und TecDAX verloren 0,89 beziehungsweise 1,18 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es lediglich 12 Gewinner und 98 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 93 Prozent. Im DAX wurden 92,8 Millionen Aktien im Wert von 3,00 Milliarden EUR (5-Tages-Durchschnitt: 2,76) gehandelt. Außer Immobilien verbuchten alle Sektoren Verluste. Am deutlichsten fielen die roten Vorzeichen bei Banken, Automobilwerten und Versorgern aus. Stärkster DAX-Wert war Fresenius SE ohne Nachrichten mit plus 0,77 Prozent. Vonovia und FMC verbesserten sich als einzige weitere DAX-Gewinner um 0,67 beziehungsweise 0,19 Prozent. BMW hielt mit einem Kursverlust von 3,72 Prozent nach schwachen US-Absatzzahlen die rote Laterne. RWE und Commerzbank fielen um 3,44 respektive 3,13 Prozent. Im MDAX sprang die Aktie von Hugo Boss nach positiv aufgenommenen Quartalszahlen um 4,21 Prozent. Norma Group fiel nach der Zahlenvorlage um 3,80 Prozent. Im TecDAX brach Pfeiffer Vacuum nach dem deutlichen Anstieg des Vortages um 7,53 Prozent ein. Nachbörslich stand die Qiagen-Aktie nach schwachen Quartalszahlen und der Ankündigung eines Umbaus unter Druck und verlor rund 2,8 Prozent.

An der Wall Street dominierten nach der am Abend erfolgten Fed-Entscheidung ebenfalls die roten Vorzeichen. Die Notenbank ließ wie erwartet die Geldpolitik unangetastet. Verbal bereitete sie eine mögliche Anhebung im Dezember vor. Der Dow Jones Industrial verlor 0,42 Prozent auf 17.960 Punkte. Der Nasdaq 100 fiel um 0,83 Prozent auf 4.727 Zähler. 74 Prozent aller Werte an der NYSE endeten im Minus. Das Abwärtsvolumen betrug 79 Prozent. 16 neuen 52-Wochen-Hochs standen 97 neue Tiefs gegenüber. Alle Sektoren endeten mit Abschlägen. Am kräftigsten abwärts ging es mit Immobilienwerten, Versorgern und Energiewerten. Bester Wert im Dow war 3M mit einem Plus von 0,90 Prozent. Verizon verlor am anderen Ende 1,51 Prozent. Nach US-Börsenschluss sackte die Facebook-Aktie nach Präsentation der Quartalszahlen um rund 7 Prozent ab. Fitbit brach nach der Zahlenvorlage um rund 30 Prozent ein.

Am Devisenmarkt setzte der US-Dollar seine in der vergangenen Woche begonnene Abwärtskorrektur fort und wertete dabei gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Kanada-Dollars ab. Der Dollar-Index fiel um 0,39 Prozent auf ein 3-Wochen-Tief bei 97,38 Punkten. EUR/USD stieg um 0,38 Prozent auf 1,1098 USD. Intraday schwankte die Notierung zwischen 1,1050 USD und einem 3-Wochen-Hoch bei 1,1123 USD. Das Währungspaar sieht sich nun einer wichtigen technischen Widerstandszone gegenüber, die bis knapp unter 1,1200 USD reicht. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen war der Yen stark gesucht, während der Kanada-Dollar deutliche Abgaben verzeichnete.

Der energielastige S&P GSCI Rohstoffindex sackte um 1,58 Prozent auf 354,90 Punkte ein und markierte damit ein 5-Wochen-Tief. Laut der Energy Information Administration (EIA) stiegen die Rohöllagerbestände in den USA auf Wochensicht um 14,42 Millionen Barrel. Dies wäre der stärkste Wochenanstieg aller Zeiten. Experten hatten im Schnitt einen Zuwachs um lediglich 1,75 Millionen Barrel erwartet. Brent-Öl verbilligte sich um 2,20 Prozent auf 47,08 USD. Die US-Sorte WTI verlor 2,59 Prozent auf 45,46 USD. US-Erdgas notierte 4,20 Prozent tiefer bei 2,78. Comex-Kupfer gab um 0,38 Prozent auf 2,22 USD nach. Gold verbesserte sich als sicherer Hafen um 0,79 Prozent auf 1.298 USD. In Euro kletterte der Preis auf 1.174 EUR und durchbrach damit die mehrmonatige Abwärtstrendlinie. Silber stieg um 0,45 Prozent auf 18,50 USD. Platin und Palladium büßten hingegen 0,53 beziehungsweise 0,82 Prozent ein.

Am Rentenmarkt war die hohe Unsicherheit vor den US-Präsidentschaftswahlen anhand steigender Kurse und fallender Renditen abzulesen. Die Umlaufrendite gab um fünf Basispunkte auf minus 0,03 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete drei Basispunkte tiefer bei 0,14 Prozent. Der Euro-Bund-Future legte um 0,23 Prozent auf ein Wochenhoch bei 162,50 Punkten zu. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um zwei Basispunkte auf 1,81 Prozent nach.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend südwärts. Der MSCI Asia Pacific Index ex Japan fiel um 0,08 Prozent auf 438,35 Punkte. Die Börsen in Japan blieben feiertagsbedingt geschlossen.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite vor allem auf die Notenbanksitzung der Bank of England, den ISM-Index für den US-Servicesektor und den Auftragseingang in der US-Industrie. Mit Blick auf die Unternehmen gibt es Quartalszahlen unter anderem von Vonovia, adidas, ProSiebenSat.1 Media, Societe Generale, Credit Suisse, Swiss Re, ING Group, Repsol, Air France-KLM, Fuchs Petrolub, Fraport, Hochtief, Klöckner & Co, Axel Springer, Rheinmetall, Dialog Semiconductor und Drägerwerk. Beiersdorf und L’Oreal veröffentlichen Umsatzzahlen. Nach US-Börsenschluss legt Starbucks seinen Quartalsbericht vor.

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