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Öl & Gold: Wie geht es weiter?
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Öl & Gold Wie geht es weiter?

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
14.11.2016, 08:29  |  625   |   |   

Die deutschen Aktienindizes verabschiedeten sich mit uneinheitlichen Vorzeichen in das Wochenende. Der DAX konnte um 0,35 Prozent auf 10.668 Punkte zulegen. Auf Wochensicht betrug das Plus 3,98 Prozent. MDAX und TecDAX schlossen am Berichtstag hingegen 0,46 beziehungsweise 1,21 Prozent tiefer. Unter den 110 größten Werten gab es 49 Gewinner und 61 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 69 Prozent. Das Gesamtvolumen blieb auf einem deutlich erhöhten Niveau. Im DAX wurden 133,4 Millionen Aktien im Wert von 4,42 Milliarden EUR umgesetzt. Am stärksten gesucht blieben Bankwerte, gefolgt von Automobilwerten und Versicherern. Abwärts ging es am deutlichsten mit Bauwerten und Softwaretiteln. Die DAX-Spitze belegte die Aktie der Deutschen Bank mit plus 4,57 Prozent. BMW und Continental legten um 4,33 beziehungsweise 2,68 Prozent zu. Allianz verbesserte sich nach positiv aufgenommenen Quartalszahlen um 1,38 Prozent. HeidelbergCement verlor als Schlusslicht 4,35 Prozent. Hier belastete ein negativer Analystenkommentar. RWE verlor nach enttäuschenden Zahlen der Tochter Innogy 2,76 Prozent. SAP verbilligte sich um 1,20 Prozent.

An der Wall Street stieg der Dow Jones Industrial Average um 0,21 Prozent auf 18.848 Punkte. Der Nasdaq 100 rückte um 0,10 Prozent auf 4.752 Punkte vor. 53 Prozent aller Werte an der NYSE verzeichneten Zugewinne. Das Aufwärtsvolumen lag bei 52 Prozent. 218 neue 52-Wochen-Hochs standen 181 neuen Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Hersteller zyklischer Konsumgüter und Finanzwerte. Energiewerte und Werte aus dem Gesundheitssektor standen hingegen unter Druck. An der Dow-Spitze stieg die Disney-Aktie nach einem optimistischen Ausblick des CEO Bob Iger um 2,86 Prozent. Pfizer verlor am anderen Indexende 2,68 Prozent.

Am Währungsmarkt stieg der Dollar-Index um 0,14 Prozent auf 98,99 Punkte. EUR/USD fiel um 0,35 Prozent auf 1,0853 USD. Im Tagesverlauf pendelte der Kurs zwischen einem 8-Monats-Tief bei 1,0830 USD und einem Hoch bei 1,0923 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen präsentierten sich Yen und Pfund Sterling fest und Austral-Dollar und Kanada-Dollar schwach.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise gab um 1,41 Prozent auf 351,19 Punkte nach. Die Ölpreise standen unter Druck, nachdem die OPEC berichtete, dass der Ausstoß ihrer Mitglieder im Oktober um 240.000 Barrel pro Tag auf ein Rekordhoch bei 33,64 Millionen Barrel pro Tag gestiegen ist. Brent-Öl verbilligte sich um 2,38 Prozent auf 44,75 USD. Die US-Sorte WTI verlor 2,80 Prozent auf 43,41 USD. Bei Kupfer kam es zu Gewinnmitnahmen. US-Erdgas notierte 0,49 Prozent tiefer bei 2,62 USD. Der Preis für Comex-Kupfer fiel um 1,65 Prozent auf 2,51 USD. Auf Wochensicht verteuerte sich das Industriemetall dennoch um rund 10,6 Prozent. Deutlich abwärts ging es mit den Edelmetallen. Gold fiel um 3,32 Prozent auf 1.224 USD (1.130 EUR). Silber brach um 7,23 Prozent auf 17,38 USD ein. Platin und Palladium verloren 3,97 beziehungsweise 1,69 Prozent.

Am Rentenmarkt setzte sich der Zinsanstieg fort. Die Umlaufrendite kletterte um sieben Basispunkte auf 0,12 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen legte um drei Basispunkte auf ein 9-Monats-Hoch bei 0,32 Prozent zu. Der Euro-Bund-Future fiel um 0,29 Prozent auf ein Mehrmonatstief bei 159,98 Punkten. Der Anleihemarkt in den USA blieb feiertagsbedingt geschlossen.

An den asiatischen Aktienmärkten überwogen heute früh klar die negativen Vorzeichen. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,29 Prozent auf 134,95 Punkte. Gegen den Trend konnte der Nikkei 225 deutlich zulegen. Gestützt wurde der Index von einem abwertenden Yen und besser als erwarteten Konjunkturdaten. Das japanische BIP stieg im dritten Quartal auf Jahressicht um 2,2 Prozent. Experten hatten im Schnitt einen Anstieg um lediglich 0,9 Prozent erwartet. Ebenfalls veröffentlichte Makrodaten aus China (Industrieproduktion, Einzelhandelsumsatz und Sachinvestitionen) kamen gemischt herein.

Heute gibt es die September-Daten zur Industrieproduktion in der Eurozone. Unternehmensseitig richtet sich der Blick auf Quartalszahlen bei RWE, GFK, Tele Columbus, PBB Deutsche Pfandbriefbank, QSC, Singulus, Adler Real Estate, Deutsche Euroshop und Hapag-Lloyd.

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