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Nach der US-Wahl Fed & EZB - so handeln Sie den nächsten Zinsentscheid!

18.11.2016, 05:00  |  2195   |   

Zinsentscheidungen bewegen die Börse. Ein bekannter Spruch der Börsianer lautet: Die Börse handelt die Zukunft. Und da spielen natürlich auch Zinsentscheidungen der Notenbanken eine gewichtige Rolle. Somit steht außer Frage: Zinsentscheidungen bewegen die Börse. Denn an der Börse verhält es sich ähnlich: Niedrige Zinsen kurbeln die Wirtschaft an und spülen Geld an die Börse. Denn niedrige Zinsen verschlechtern zum Beispiel die Renditen festverzinslicher Anlagen, was tendenziell Anleger dazu bringt, Geld umzuschichten und etwa in Aktien zu investieren. Aber was passiert, wenn die Zinsen wieder steigen? Möchten Sie gerne davon profitieren? Wir zeigen Ihnen, wie das gehen könnte.

Nach der US-Wahl und dem für viele unerwarteten Sieg von Donald Trump, sind die Renditen der Staatsanleihen sowohl in den USA, als auch in Europa angestiegen, den Euro-Bund-Future daraufhin stark gefallen (siehe Chart). 

 

Quelle: ideasDaily Newsletter vom 14.11.2016

Am 8. Dezember (EZB) und am 14. Dezember (Fed) 2016 stehen nun die nächsten Zinsentscheidungen in Europa und den USA an. Dies könnte für weitere Kursbewegungen sorgen.

Doch gibt es für Sie als Anleger die Möglichkeit, an steigenden oder fallenden Zinsen zu partizipieren, ohne dabei unmittelbar Anleihen kaufen oder verkaufen zu müssen? Und können Sie sich bereits heute schon vor den kommenden Zinsentscheidungen positionieren?

Die Antwort lautet: Ja! Als Basiswert, um auf steigende oder fallende Zinsen in Euroland zu setzen, eignet sich der sogenannte Euro-Bund-Future (kurz Bund-Future). Er dient als eine Art Kursbarometer des Anleihemarkts, wobei steigende Bund-Future-Kurse fallende Zinsen bedeuten und umgekehrt. Konkret heißt das: Durch steigende Zinsen sollte der Euro-Bund-Future theoretisch unter Druck geraten und wie auch nach der US-Wahl weiter fallen. Anleger und Trader haben die Möglichkeit über Hebelprodukte aber auch ETFs an dieser Entwicklung zu partizipieren und handeln entsprechend ein Short-Produkt auf den Euro-Bund-Future. Anleger, die dagegen von einem steigenden Euro-Bund-Future ausgehen, greifen zu einem Long-Produkt.

Produktideen auf den Euro-Bund-Future

Für Trader,

die gehebelt an einem steigenden Euro-Bund-Future partizipieren möchten:

Classic Turbo-Bull-Zertifikate (CE4LPE)

die gehebelt an einem fallenden Euro-Bund-Future partizipieren möchten:

Classic Turbo-Bear-Zertifikate (CE4KLD)

Für Anleger,

die mit einem ETF auf einen steigenden Euro-Bund-Future setzen möchten:

ComStage Commerzbank Bund-Future TR UCITS ETF (ETF560)

die mit einem ETF auf einen fallenden Euro-Bund-Future setzen möchten:

ComStage Commerzbank Bund-Future Short TR UCITS ETF (ETF562)

Weitere Informationen erhalten Sie sowohl unter www.zertifikate.commerzbank.com  als auch www.comstage.de.

Auf der Suche nach einer Live-Analyse zum Euro-Bund-Future? Am Montag, den 21.11.2016 um 9 Uhr morgens, starten wir gemeinsam mit Ihnen die neue Börsenwoche und analysieren live den Chart des Euro-Bund-Future und weitere wichtige Indizes wie den DAX oder auch Gold. Melden Sie sich schon jetzt kostenfrei und unverbindlich an. Die Teilnehmerzahl ist wie immer begrenzt.

Hier geht`s zur kostenfreien und unverbindlichen Anmeldung!

Sie möchten wissen, was der Euro-Bund-Future ganz genau ist? Auch das möchten wir Ihnen gerne erklären:

Beim Euro-Bund-Future handelt es sich um einen standardisierten Terminkontrakt (Future), der sich auf eine fiktive Anleihe (Schuldverschreibung) der Bundesrepublik Deutschland bezieht. Dieser fiktiven Anleihe liegt eine Nominalverzinsung in Höhe von 6 Prozent und eine Laufzeit von zehn Jahren zugrunde. Der Nominalwert eines Kontrakts beträgt 100.000 Euro. Gehandelt werden die Bund-Future-Kontrakte zwischen 8.00 und 22.00 Uhr an der Terminbörse Eurex. Die Fälligkeitstermine der Bund-Future-Kontrakte sind die Quartalsmonate März, Juni, September oder Dezember, wobei die maximale Laufzeit eines Kontrakts auf neun Monate begrenzt ist. Die Preise der Bund-Future-Kontrakte werden, wie bei Bundesanleihen, in Prozent bezogen auf den Nominalwert angegeben. Das heißt, steigt der Bund-Future von zum Beispiel 134,5 auf 135,7 Prozent, beträgt die Differenz 1,2 Prozentpunkte und entspricht einem Betrag in Höhe von 1.200 Euro.

Da es sich bei Futures um sogenannte unbedingte Termingeschäfte handelt, entsteht sowohl für den Käufer als auch für den Verkäufer auf jeden Fall – also unbedingt – eine Verpflichtung:

  • Nach Ende der Laufzeit ist der Verkäufer eines Euro- Bund-Futures verpflichtet, Schuldverschreibungen im Nominalwert des Kontrakts zu liefern. Zur Lieferung können Bundesanleihen mit einer Restlaufzeit von mindestens 8,5 Jahren und höchstens 10,5 Jahren gewählt werden.

 

  • Der Käufer des Bund-Future-Kontrakts hingegen ist verpflichtet den sogenannten Andienungspreis zu zahlen. Der Andienungspreis ergibt sich aus dem Nominalwert des Future-Kontrakts (100.000 Euro), dem Preis des Kontrakts bei Fälligkeit, den Konvertierungsgebühren der angedienten Schuldverschreibungen sowie gegebenenfalls aufgelaufenen Stückzinsen.

 

Sie haben Fragen dazu? Dann rufen Sie uns gerne unter 069/13647845 an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an service @zertifikate.commerzbank.com. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Weitere Informationen finden Sie ebenfalls unter www.zertifikate.commerzbank.com

Bitte beachten Sie den folgenden Disclaimer.



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Anouch Wilhelms ist Derivate-Experte bei der Commerzbank und in diesem Bereich mehr als 12 Jahre tätig. Er studierte Betriebswirtschaft in Frankfurt und Madrid und startete direkt nach dem Studium bei der Commerzbank in Frankfurt im Bereich Aktien und Rohstoffe. Heute ist er Spezialist für strukturierte Wertpapiere. Anouch Wilhelms ist als Derivate-Experte der Commerzbank regelmäßig Gast im TV (z.B. n-tv Telebörse) und schreibt regelmäßig Gastbeitrage in Tageszeitungen und Fachmagazinen. Außerdem moderiert er die Sendung ideasTV.

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Anouch Wilhelms ist Derivate-Experte bei der Commerzbank und in diesem Bereich mehr als 12 Jahre tätig. Er studierte Betriebswirtschaft in Frankfurt und Madrid und startete direkt nach dem Studium bei der Commerzbank in Frankfurt im Bereich Aktien und Rohstoffe. Heute ist er Spezialist für strukturierte Wertpapiere. Anouch Wilhelms ist als Derivate-Experte der Commerzbank regelmäßig Gast im TV (z.B. n-tv Telebörse) und schreibt regelmäßig Gastbeitrage in Tageszeitungen und Fachmagazinen. Außerdem moderiert er die Sendung ideasTV.

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