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Deutsche Bank, Daimler – Ausblick 2017

Gastautor: Daniel Saurenz
24.11.2016, 09:30  |  587   |   |   

Börse_Bull&BearDer erste Advent steht vor der Tür und damit läuten wir die “Jahresausblickssaison” ein. Mit dem Trump-Sieg in den USA steht für die Analysten ein Elefant im Raum, an dem man nicht vorbei kommt. Geopolitik spielt eine zunehmende Rolle, neben den Notenbanken und dem allgemeinen Bewertungsniveau. Wir starten mit dem Ausblick von “Barings”.

Das globale Wachstum wird sich laut Barings weiterhin um die Marke von real 3 Prozent bewegen – mäßig, aber stabil. Die Maßnahmen der Zentralbanken werden 2017 ein wichtiger Einflussfaktor sein – US-Notenbankpolitik und Inflation bestimmen die Zukunft des US-Dollars. Die Renditen von Staatsanleihen dürften steigen – eine Erleichterung für leistungsorientierte Vorsorgepläne. Währungen dürften sich in globalen Multi-Asset-Portfolios auch weiterhin als starke Quelle für Rendite und für Volatilität herausstellen.

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Geopolitik Zunächst einmal sind politische Überraschungen das Thema des Jahres 2016. Nur wenige Marktteilnehmer sagten den Brexit voraus und auch der Sieg von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen wurde von den Märkten nicht erwartet. Der Brexit wird laut Barings Auffassung nach ein zentrales Thema für Großbritannien sein, für den Rest der Welt dürfte er jedoch wesentlich weniger von Bedeutung sein.

Was macht Trump?

USA_NewYork_BörseMit Blick auf die USA geht man davon aus, dass die bevorstehende Präsidentschaft von Donald Trump den Pfad für das globale Wirtschaftswachstum insgesamt nicht maßgeblich verändern wird. Trumps Wahlkampfrhetorik konzentrierte sich auf zwei primäre Versprechen. Erstens die Steigerung von Wirtschaftswachstum durch Infrastrukturprojekte, die hauptsächlich durch die Fiskalpolitik finanziert werden. Zweitens der Schutz von US-Unternehmen vor der Konkurrenz sowie der Schutz der US-Arbeiter vor ausländischen Billigarbeitskräften, möglicherweise durch das Zurückholen vieler der über die letzten Jahrzehnte verloren gegangenen Arbeitsstellen in die USA.

Unsere aktuelle Auswahl an DAX-Inlinern / Laufzeit bis Juni und September 2017

DAX Inliner 8.400-12.000 SE7CA2
DAX Inliner 8.400-11.600 SE7CA0
DAX Inliner 8.800-12.200 SE7CBQ
DAX Inliner 9.400-11.800 SE6VNE
DAX Inliner 9.000-12000 SE54VG
DAX Inliner 8.200-11.200 SE54TL
DAX Inliner 9200-12000 SE6N4U

In diesen Bereichen könnte er zwar Fortschritte erzielen, er dürfte sich laut Barings letztendlich aber doch gezwungen sehen, viele seiner Wahlversprechen abzuschwächen. Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass das globale Wachstum auf einem moderaten, aber wenig spektakulären Niveau weiter zunehmen wird. Für die Schwellenländer treten indes neue Risiken hervor, da sich die Stimmung zunehmend protektionistisch auflädt.

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In Europa ist der politische Kalender 2017 durch die Wahlen unter anderem in Frankreich, Deutschland und den Niederlanden bereits voll. Nachdem die Märkte den Ausgang der Wahlen in Großbritannien und den USA falsch bewertet hatten, nähern sie sich nun im Zuge des Aufstiegs potenziell stärker werdender nationalistischer Parteien der realen Möglichkeit politischer Überraschungen an. Einige Buchmacher schreiben der rechtsextremen Kandidatin Marine Le Pen bei Frankreichs Parlamentswahlen im kommenden Frühling sogar bereits gute Chancen zu. Obgleich uns bewusst ist, dass noch einige politische Unbekannte vorhanden sind, behalten wir unsere Einschätzung für das globale Wachstum von mäßigen, aber stabilen realen circa 3% bei.

Zentralbanken

Börse-EZB-DAX“Die Maßnahmen der Zentralbanken dürften unseres Erachtens im Jahr 2017 ein wichtiger Einflussfaktor sein.” Zwar dürften die politischen Vorgehensweisen dem globalen Wachstum weiterhin zuträglich sein, der Grenznutzen wird jedoch wesentlich geringer ausfallen als in der Vergangenheit. Die Zentralbanken werden die Definitionen für ihre Mandate allmählich ausdehnen, Inflationskontrolle hintanstellen und eine gewisse Abweichung tolerieren. Stattdessen werden sie sich auf die Bekämpfung politischer Risiken und die Wahrung eines Mindestniveaus an Wirtschaftswachstum konzentrieren.”

Im zweiten Teil werden wir den Ausblick vertiefen…

Quelle: Barings



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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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