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Deutsche Bank Update Keine Spur von Schwäche

15.12.2016, 13:35  |  785   |   |   

Das größte deutsche Geldhaus erlitt in den letzten Jahren einen extremen Kursverfall, der weit über 90 Prozent betrug - doch seit Ende September hellt sich das Chartbild einhergehend mit einem Trendwechsel wieder deutlich auf.

Damit scheint das Wertpapier der Deutschen Bank im Bereich der Jahrestiefs um 9,89 Euro nun einen endgültigen Boden gefunden zu haben und steigt seit Ende September wieder deutlich an. Auch muss der vorauseilende Ruf des designierten US-Präsidenten Donald Trumps als maßgeblicher Einflussfaktor auf das Bankhaus angesprochen werden, weil nach dessen Wahl die Aktie erst so richtig Fahrt aufnahm - siehe hierzu auch Analyse vom 28. November 2016: „Deutsche Bank: Konsolidierung fliegt bald auseinander" - und seit den aktuellen Jahrestiefs bereits 84 Prozent an Wert zulegen konnte - der übergeordnete Abwärtstrend seit den Verlaufshochs aus 2007 bei 118,51 Euro bleibt jedoch nach wie vor bestehen, sodass die jetzige Erholung lediglich als zwischengeschaltete Rally interpretiert werden muss.

Allerdings bietet auch ein solches Szenario genügend Spielraum für ein kurzfristiges Investment auf der Oberseite, wovon Anleger aus Sicht eines kurzfristigen Investments bestens von profitieren können. Denn bis zu den markanten Widerstandsniveaus aus September 2011 ist noch genügend Luft vorhanden und die Deutsche Bank in den USA demnächst wirtschaftlich wieder deutlich stärker hervorgehen könnte, als bislang vermutet. Trotz zahlreicher Negativschlagzeilen und Gerichtsprozesse, zeichnet sich eine Verbesserung der Rahmenbedingungen ab, was auch die Anleger erfreut und diese ungebrochene Kauflaune an den Tag legen.

stoppkurs

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Märzhochs im Visier

Nach einem kurzfristigen Zwischenstopp an den Aprilhochs um 17,54 Euro prescht die Aktie der Deutschen Bank im heutigen Handel wieder deutlich gen Norden und hat jetzt fest die höhergelegenen Märzhochs um 18,83 Euro im Visier. Darüber könnte es mit dem Wertpapier locker bis in den Widerstandsbereich aus 2011 bei grob 20,78 Euro weiter rauf gehen und macht ein Long-Investment über entsprechende Vehikel durchaus interessant. Abgesichert sollte eine Long-Position gemessen am Basiswert allerdings noch um 16,86 Euro, falls es zu einem unerwarteten Rücksetzer kommt.

Auf der Gegenseite bedeutet ein Kursrutsch darunter einen potentiellen Rücklauf in den Bereich der vergangene Woche gerissene Kurslücke von 16,50 Euro. Darunter könnte es bei anhaltender Kursschwäche mit dem Wertpapier der Deutschen Bank sogar auf die Zwischenhochs aus November um 15,47 Euro weiter abwärts gehen, worunter das bisher bullische Chartbild etwas zu leiden hätte. Aber erst ein nachhaltiger Bruch der gleitenden Durchschnitte EMA 50/200 im Bereich von rund 15,00 Euro sollte für eine deutliche Eintrübung des bisherigen Kursverlaufs sorgen.

 

Deutsche Bank (Tageschart in Euro):

Aufwärtstrend Aktie  
 Deutsche Bank steigende Kurse Kaufssignal potentielle Trendumkehr SKS-Formation kurzfristig Kursgewinne Rally Boerse Daily

Unterstützungen: 17,54; 17,24; 17,00; 16,86; 16,50; 15,91 Euro

Widerstände: 17,99; 18,26; 18,83; 19,31; 19,68; 20,00 Euro

 

Strategie: Long-Chance nach Konsolidierung

Der vorangegangene dynamische Kursanstieg über den Widerstand von 17,54 Euro signalisiert weiter hohes Kaufinteresse seitens der Marktteilnehmer und sollte übergeordnet an die Märzhochs bei 18,83 Euro aufwärts führen, darüber sogar bis zum Widerstand bei 20,78 Euro. Hierauf können interessierte Marktteilnehmer beispielshalber nun über das Turbo Long Zertifikat (WKN: HU73QE) setzen und am Ende eine Rendite von 157 Prozent erzielen. Eine passende Verlustbegrenzung ist aber noch unterhalb der Nackenlinie von 16,86 Euro anzusetzen.

 

Steigende Kurse steigende aktien
Kennzahlen  
 
  WKN: HU73QE
  Akt. Kurs: 1,68 - 1,69 Euro
  Basispreis:
16,40 Euro
  KO-Schwelle: 16,40 Euro
  Laufzeit: 15.03.2017
 
 
  Typ: Turbo Long
  Emittent: HVB / Uni Credit
  Basiswert Deutsche Bank
  Kursziel: 20,78 Euro
  Kurschance: 157%
 
Order über Euwax / Börse Stuttgart
 
 

 

Interessenkonflikt

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Ingmar Königshofen ist Geschäftsführer bei der FSG Financial Services Group, welche unter anderem das Portal Boerse-Daily.de betreibt. Dort werden mehrmals täglich top-aktuelle Analysen zu DAX, US-Indizes sowie zu besonders attraktiven Einzelwerten veröffentlicht.

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