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DAX, Gold & Co. – Wie entwickeln sich die Märkte?
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DAX, Gold & Co. – Wie entwickeln sich die Märkte?

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
21.12.2016, 08:20  |  456   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt blieb am Dienstag gestützt von einem schwachen Euro in der Hand der Bullen. Der DAX verbesserte sich um 0,33 Prozent auf 11.465 Punkte und markierte damit erneut ein Jahreshoch. Der MDAX der mittelgroßen Werte legte um 0,29 Prozent auf einen Rekordstand bei 21.954 Punkten zu. Für den TecDAX ging es um 0,21 Prozent auf 1.787 Zähler nach oben. Unter den 110 größten Werten gab es 65 Gewinner und 44 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 82 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 78,1 Millionen Aktien im Wert von 3,24 Milliarden EUR (5-Tages-Durchschnitt: 4,51). Stärkste Sektoren waren Banken, Versorger und Versicherungen. Am deutlichsten abwärts ging es mit Bauwerten, Chemiewerten und Einzelhandelswerten. Beste DAX-Aktie war Deutsche Bank mit plus 3,25 Prozent. Commerzbank stieg um 2,34 Prozent. E.ON endete mit einem Aufschlag von 2,05 Prozent. Am anderen Indexende büßte Linde nach der Bekanntgabe von Details zum beabsichtigten Zusammenschluss mit Praxair 4,00 Prozent ein.

Auch an der Wall Street blieben die Anleger in Kauflaune. Der Dow Jones Industrial kletterte zur Schlussglocke um 0,46 Prozent auf 19.975 Punkte. Mit dem intraday markierten Rekordhoch bei 19.988 Punkten schrammte der Index hauchdünn an der psychologisch relevanten 20.000er-Marke vorbei. Der Nasdaq 100 verbesserte sich um 0,38 Prozent auf 4.954 Zähler. An der NYSE konnten 62 Prozent der Werte Zugewinne verbuchen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 69 Prozent. 192 neuen 52-Wochen-Hochs standen 21 neue Tiefs gegenüber. Nike setzte sich im Vorfeld der Quartalszahlen mit plus 1,84 Prozent an die Dow-Spitze. Merck verlor am anderen Ende 1,04 Prozent. Nachbörslich standen Nike und FedEx mit Quartalszahlen im Fokus. Die Nike-Aktie reagierte im nachbörslichen Handel mit einem Aufschlag von zuletzt rund 1,9 Prozent auf einen besser als erwarteten Umsatz und Gewinn. FedEx enttäuschte hingegen, was der Aktie ein nachbörsliches Minus von rund 3,3 Prozent einbrachte.

Am Währungsmarkt wertete der US-Dollar gegenüber den meisten anderen Hauptwährungen auf. Der Dollar-Index kletterte bis zum Ende des New Yorker Handels um 0,16 Prozent auf 103,29 Punkte, kam damit aber vom zwischenzeitlich markierten neuen 14-Jahres-Hoch zurück. EUR/USD fiel um 0,12 Prozent auf 1,0388 USD. Mit dem zwischenzeitlich notierten neuen 13-Jahres-Tief bei 1,0352 USD schrammte das Währungspaar nur um wenige Pips an einem 14-Jahres-Tief vorbei. Bei den anderen Majors (=Hauptwährungen) waren der Kanada-Dollar und der Austral-Dollar gesucht, während Yen und Pfund Sterling auffällige Schwäche zeigten.

Der S&P GSCI Rohstoffindex notierte kaum verändert bei 392,17 Punkten. Die Rohölpreise konnten mit der Spekulation auf einen Rückgang der US-Lagerbestände zulegen. Brent-Öl verteuerte sich um 0,82 Prozent auf 55,37 USD. Die US-Sorte WTI legte um 0,41 Prozent auf 53,28 USD zu. Am späten Abend veröffentlichte der Dienstleister API seine Daten zu den Lagerbeständen. Demnach sind die Rohölbestände auf Wochensicht um 4,15 Millionen Barrel gefallen. Die Konsensschätzung hatte auf einen Rückgang um nur 2,4 Millionen Barrel gelautet. Heute Nachmittag veröffentlicht das US-Energieministerium die offiziellen Daten. US-Erdgas verbilligte sich mit der Erwartung höherer Temperaturen um 2,59 Prozent auf ein 3-Wochen-Tief bei 3,30 USD. Comex-Kupfer notierte 0,10 Prozent höher bei 2,50 USD. Gold fiel um 0,85 Prozent auf 1.133 USD (1.090 EUR). Palladium gab um 1,73 Prozent auf 666,95 USD nach. Silber und Platin verzeichneten moderate Aufschläge.

Am Rentenmarkt gab die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf 0,05 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg um zwei Basispunkte auf 0,27 Prozent. Der Euro-Bund-Future gab um 0,27 Prozent auf 163,00 Punkte nach. Für die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes ging es um drei Basispunkte auf 2,57 Prozent nach oben.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh ganz überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index kletterte um 0,17 Prozent auf 135,54 Punkte. Regionaler Spitzenreiter war der Shanghai Composite mit einem Aufschlag von rund 0,9 Prozent. Gegen den Trend verzeichnete der Nikkei 225 mit einem festeren Yen moderate Abgaben von zuletzt rund 0,3 Prozent.

Heute richtet sich der Blick auf die Daten zum Verkauf bestehender Häuser in den USA sowie auf den Index des Verbrauchervertrauens in der Eurozone. Die VW-Aktie könnte Impulse von einer am Abend bekannt gegebenen Einigung im Streit um die 3-Liter-Motoren in den USA erhalten.

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Themen: Dollar, DAX, USD


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