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adidas macht es Nike nach

22.12.2016, 13:04  |  1313   |   |   

Vor und nach den Quartalszahlen von Anfang November hatte die Adidas-Aktie (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0) heftig zu schnaufen. Bis an die Marke von 130 Euro war Adidas zurückgekommen. Wirklich verwunderlich war es nicht, denn vorher war das Papier fundamental teuer und auch technisch überkauft. So setzen Gewinnmitnahmen ein, nachdem die Q3-Zahlen „nur“ im Rahmen der Erwartungen lagen. Anders hat dies der Dauerrivale Nike gemacht. Die am Dienstag vorgelegten Quartalsdaten lagen deutlich über den Analystenerwartungen. Und schon ging es bei der US-Aktie kräftig nach oben.

Aber auch das Adidas-Papier profitierte. Wie so oft gehen die Anleger nun davon aus, dass auch Adidas bei den nächsten Umsatz- und Gewinnwerten positiv überraschen kann. Und schon klettert Adidas, aktuell bis auf 146 Euro. Bis die nächsten Daten der Herzogenauracher kommen, ist allerdings Geduld gefragt, denn erst für den 3. März 2017 ist die Veröffentlichung der 2016er-Ergebnisse avisiert.

adidas-Chart: finanztreff.de

Auf dem aktuellen Kursniveau ist das Papier fundamental allerdings schon wieder nicht mehr ganz günstig…

Auf www.plusvisionen.de geht es weiter…

RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto adidas

Wertpapier: Nike (B), Under Armour (A), adidas

Themen: Euro, Börse, Adidas


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Christoph Scherbaum M.A. und Diplom-Betriebswirt Marc Schmidt sind die Gründer von dieboersenblogger.de. Der Social-Börsenblog wurde Ende 2008 im Zeichen der Finanzkrise von den zwei Finanzjournalisten gegründet und hat sich seither fest in der Börsenmedienlandschaft etabliert. Heute schreibt ein gutes Dutzend Autoren neben Christoph Scherbaum und Marc Schmidt über Aktien, Geldanlage und Finanzen. Weitere Informationen: www.dieboersenblogger.de.

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