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Deutsche Bank und Commerzbank – Investments im Check

Gastautor: Daniel Saurenz
04.01.2017, 09:00  |  591   |   |   

Börse_USAIn unserem Rückblick wollen wir uns noch einmal unsere Investmentideen vom September anschauen. Im Fokus damals unter anderem die Deutsche Bank und Commerzbank, sowie eine Spekulation auf eine anziehende Volatilität, die jedoch nicht eingetreten ist. Auch unsere Erwartungen zu den Auswirkungen der US-Präsidentschaftswahlen hat sich – zumindest bisher – noch nicht erfüllt.

Wie sich unsere Depots 2016 geschlagen haben, besprechen wir am Mittwoch um 18.00 Uhr in der Finanzmarktrunde- Hier gehts zur Anmeldung…

Wie schwer das Jahr 2016 in detaillierten Prognosen war, zeigt unsere Einschätzung zum US-Wahlkampf. Wir gingen davon aus, dass Trump in den TV-Debatten die Wende hätte schaffen können. Am Ende blieb Trump jedoch blass und Clinton ging als Siegerin hervor. Sie spielte ihre Karte als perfekt organisierte Kandidatin aus, während Trump weiter auf Twitter und Spontanität setzte. Wie wir heute wissen, musste Trump gar nicht die Wende schaffen. Er lag in der Gunst der Wähler in den wichtigen Swing-Staates mutmaßlich schon zu diesem Zeitpunkt vorne.

Nun zu den Ideen vom 04. September:

“Der Spätsommer über Deutschland geht in die Verlängerung und bringt viele Anleger ins Schwitzen. Hingegen fallen die Schwankungen an den Märkten seit Wochen sehr gering aus. Im August kletterte der DAX um 2,5 Prozent und steht wieder auf einem ähnlichen Niveau wie zu Jahresbeginn. Ein Mix aus anhaltender Geldschwemme der Notenbanken, Anlagenotstand bei den Profis, relativ günstiger Bewertung und Unterstützung durch den fallenden Euro sorgt für Rückenwind.September-Bilanz ist besser als ihr Ruf

Langfristig gesehen ist der September der mit Abstand schlechteste Börsenmonat. In einer Rückrechnung bis 1970 büßte der DAX durchschnittlich um knapp zwei Prozent ein. Hauptgrund dafür sind die nahezu durchgängig schlechten Ergebnisse zwischen 1986 bis 2003.

Wesentlich besser fällt hingegen die Bilanz für die vergangenen zwölf Jahre aus: Lediglich in 2008, 2011 und 2015 dominierten tiefrote Minuszeichen auf Monatsbasis. Zumindest in der jüngeren Vergangenheit weist der September eine ähnlich gute Entwicklung auf wie November und Dezember.

Wer wird nächster US-Präsident?

Als Zünglein an der Waage dürfte sich der US-Präsidentschaftswahlkampf erweisen. Steigen die Chancen auf einen Wahlsieg der amtsführenden Partei (Hillary Clinton), wäre mit starken Gewinnen im Oktober und November zu rechnen. Sollte hingegen Donald Trump in der Gunst der Wähler zulegen, nimmt die Gefahr einer herben Korrektur zwischen Anfang September bis Ende Oktober zu.

Spannung könnte auch durch die anstehenden TV-Debatten aufkommen. Nachdem Trump im bisherigen Wahlkampf selbst für seine Verhältnisse ungeschickt agierte, dürfte man im Lager der Republikane auf eine Trendwende durch die Debatten hoffen.

Die Chance,  dass Trump hierbei ein Ausrufezeichen setzt, stehen nicht schlecht. In den Vorwahlkampf-Debatten war er die bestimmende Figur, Clinton agiert bisweilen verkrampft.

Wir stellen einige Anlageprodukte vor, mit denen Sie zum einen auf ein Comeback der Volatilität, aber auch auf Aktien der Deutschen Bank, Commerzbank oder Allianz setzen können.

Spekulation auf anziehende Volatilität

Wenn wieder mehr Bewegung in den Markt kommt, dürfte auch die Volatilität zulegen. Aktive Anleger können auf einen Anstieg der Volatilität setzen. Wir haben daher im OpernTurm-Live Webinar einen “Straddle” gebaut, den wir am Montag auch im Favoritendepot umsetzen werden.

Dabei kauft man je einen Call und einen Put- Optionsschein gleicher Ausstattung auf zum Beispiel den DAX oder S&P 500. Die Kursbewegungen heben sich auf, bei steigender Volatilität verteuern sich die Scheine jedoch. Gleiches gilt natürlich auch im Negativen bei weiter sinkender Vola. Detailliert können Sie dies auch in der Aufzeichnung nachhören, die demnächst online sein sollte.”

Call Optionsschein auf DAX -UT39JG - Plus 63 Prozent

Put Optionsschein auf DAX – UT5AVQ - Minus 78 Prozent

Put Optionsschein auf S&P 500 Index – UW2FN9 -Minus 60 Prozent

Call Optionsschein auf S&P 500 Index- UW2B9Q – Plus 22 Prozent

Verluste realisieren und ggf. neue Absicherungen einbauen – Investmentideen zum Jahreswechsel

In unserer Produktübersicht haben wir einige neue Produkte für den Börsenherbst aufgenommen:

Capped-Bonus

Commerzbank – UW2K63 - Plus 9 Prozent – Gewinne mitnehmen

Allianz – UT72QT- Plus 10 Prozent - Gewinne mitnehmen

Memory Express-Zertifikate

Deutsche Bank – SE3W7D - Plus 12 Prozent - Gewinne mitnehmen

Commerzbank – SE2S9ZPlus 3 Prozent - Gewinne mitnehmen

Inline-Optionsscheine

SE58C5 – Brent-Öl – ausgeglichene Barrieren – Plus 19 Prozent – Gewinne mitnehmen

SE54UU – DAX -  8600/12.400er Barrieren – Minus 6 Prozent – als Absicherung halten

SE54VJ -– DAX – 9000 / 12.400er Barrieren – Plus 3 Prozent – als Absicherung halten

Wertpapier: DAX Put 10.700 bis 2017/03 (UBS), DAX Call 10.700 bis 2017/03 (UBS), Commerzbank Express Sonstige 9 bis 2020/12 (SG), Allianz Bonus Cap 110 bis 2017/06 (UBS), DAX Inline 8.600-12.400 bis 2017/06 (SG), DAX Inline 9.000-12.400 bis 2017/06 (SG), Commerzbank Bonus Cap 4 bis 2017/12 (UBS), Öl (Brent) Inline 35-65 bis 2017/06 (SG), S&P 500 Call 2.200 bis 2017/03 (UBS), S&P 500 Put 2.200 bis 2017/03 (UBS)

Themen: DAX, Commerzbank, Vola


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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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