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Öl, Gold & Co. – Der Markt im Überblick
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Öl, Gold & Co. – Der Markt im Überblick

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
09.01.2017, 08:36  |  495   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt verharrte auch zum Wochenausklang in seiner Konsolidierung auf hohem Niveau. Solide US-Arbeitsmarktdaten vermochten den Kursen kein Leben einzuhauchen. Die weltgrößte Volkswirtschaft schuf im Dezember zwar mit 156.000 etwas weniger Stellen als erwartet, dafür wurden die beiden Vormonate per saldo nach oben revidiert und der Anstieg der Stundenlöhne fiel kräftiger aus als erwartet. Der DAX schloss 0,12 Prozent fester bei 11.599 Punkten. Auf Wochensicht konnte das heimische Börsenbarometer dank des kräftigen Kursanstiegs vom Montag um ordentliche 1,03 Prozent zulegen. Der MDAX endete 0,12 Prozent tiefer bei 22.255 Punkten. Der TecDAX verabschiedete sich punktgenau auf dem Vortagesniveau bei 1.839 Zählern ins Wochenende. Unter den 110 größten Werten gab es 52 Gewinner und 58 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 58 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 69,2 Millionen Aktien im Wert von 2,49 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 2,10). Stärkste Sektoren waren Softwaretitel, Banken und Industriewerte. Die Verliererliste wurde angeführt von Versorgern, gefolgt von Transportwerten und Chemietiteln. Größter Kursgewinner im DAX war nachrichtenlos SAP. Die Aktie kletterte um 1,17 Prozent und verfehlte nur knapp das Erreichen eines neuen Rekordhochs. Deutsche Bank und Continental legten um 1,13 beziehungsweise 1,10 Prozent zu. Die rote DAX-Laterne hielt Lufthansa mit einem Abschlag von 3,12 Prozent. Das Papier der Kranich-Airline litt unter einem negativen Analystenkommentar. RWE und Merck büßten 1,54 respektive 0,82 Prozent ein.

An der Wall Street prägten grüne Vorzeichen das Bild bei den Indizes, während die meisten Einzelwerte schwächer tendierten. Der Dow Jones Industrial schloss 0,32 Prozent fester bei 19.964 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 verbesserte sich um 0,84 Prozent auf ein Rekordhoch bei 5.007 Zählern. 51 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 55 Prozent. 108 neuen 52-Wochen-Hochs standen zehn neue Tiefs gegenüber. Alle Sektorindizes konnten zulegen. Am freundlichsten präsentierten sich Techwerte und Industriewerte. Relative Schwäche zeigten Immobilienwerte und Energiewerte. Nike verbesserte sich an der Dow-Spitze um 1,60 Prozent. Größter Verlierer im Index war Verizon mit einem Abschlag von 1,48 Prozent.

Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar nach den US-Arbeitsmarktdaten gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. Der Dollar-Index stieg um 0,81 Prozent auf 102,22 Punkte und erholte sich damit vom am Vortag markierten 3-Wochen-Tief. EUR/USD fiel um 0,68 Prozent auf 1,0529 USD. Im Tagesverlauf schwankte die Notierung zwischen 1,0524 USD und 1,0613 USD. Mit Blick auf die anderen Majors präsentierte sich der Kanada-Dollar fest, während Yen und Pfund Sterling deutliche Schwäche zeigten.

Der S&P GSCI Rohstoffindex endete trotz des festen Greenback 0,09 Prozent höher bei 398,17 Punkten. Brent-Öl stieg um 0,37 Prozent auf 57,10 USD. Die US-Sorte WTI verteuerte sich um 0,43 Prozent auf 53,99 USD. Am späten Abend berichtete der Dienstleister Baker Hughes den zehnten Wochenanstieg in Folge bei den aktiven US-Ölbohrungen (Rig Count) um vier auf nun 529. Dies ist das höchste Niveau seit Dezember 2015. Der Preis für US-Erdgas kletterte um 0,37 Prozent auf 3,29 USD. Comex-Kupfer endete 0,33 Prozent höher bei 2,55 USD. Bis auf Palladium (+2,73%) verzeichneten die Edelmetalle Kursabschläge. Gold verbilligte sich nach drei Plustagen in Folge um 0,67 Prozent auf 1.173 USD (1.114 EUR). Silber und Platin verloren 0,71 beziehungsweise 0,55 Prozent.

Am Rentenmarkt standen die Kurse der Staatsanleihen nach dem US-Arbeitsmarktbericht unter Druck. Die Renditen zogen entsprechend deutlich an. Die am Vormittag festgestellte Umlaufrendite verharrte bei 0,08 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte um fünf Basispunkte auf 0,30 Prozent. Der Euro-Bund-Future fiel um 0,48 Prozent auf 162,82 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes legte um fünf Basispunkte auf 2,42 Prozent zu.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific ex Japan Index notierte 0,06 Prozent höher bei 437,92 Punkten. Besonders deutlich aufwärts ging es mit dem australischen ASX 200. Dabei zeigte allerdings der Rohstoffsektor Schwäche. Die Börsen in Japan blieben feiertagsbedingt geschlossen.

Heute stehen die Daten zur deutschen Industrieproduktion sowie der sentix-Konjunkturindex im makroökonomischen Fokus. Unternehmensseitig blicken die Anleger auf Continental. Der Konzern veröffentlicht die Eckdaten zum Jahresergebnis.

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Wertpapier: SAP

Themen: DAX, Öl, USD


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