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DAX Konsolidierung

Gastautor: Jens Chrzanowski
06.02.2017, 07:53  |  595   |   |   

Am Montagmorgen der letzten Handelswoche ging der DAX mit 11.774 Punkten in den vorbörslichen Handel und startete damit gut 30 Punkte unter dem nachbörslichen Schluss der Vorwoche. Auch weiterhin war der Montag von Schwäche geprägt: Bis zum Nachmittag rutschte der DAX bis an die 11.650 Punkte, dort gelang eine kurze Erholung. Am Dienstag gab der Index weiter nach. Erst bei 11.530 Punkten konnte er sich stabilisieren und von hier aus dann eine sukzessive Erholung einleiten. Am Mittwoch ging es bis an und knapp über die 11.700 Punkte. Allerdings konnte der DAX dieses Niveau nicht halten und gab im Anschluss wieder nach. Der Donnerstag und der Freitag waren durch eine breite Seitwärtstendenz gekennzeichnet. Der DAX kam nicht mehr an die 11.700 Punkte heran, auf der anderen Seite stabilisierten sich die 11.600 Punkte.

Das Wochenhoch lag unter der Marke der Vorwoche. Das Wochentief wurde im Bereich des Vorwochentiefs ausgebildet. Die 11.505 Punkte wurden nur knapp nicht erreicht. Auch der Wochenschluss liegt im Bereich der 11.650 Punkte. Mit Ausnahme der Vorwoche hat der DAX seit Jahresbeginn immer in diesem Bereich geschlossen. Nach sechs Gewinnwochen steht für die abgelaufene Woche ein Verlust an. In den letzten 15 Wochen hat der DAX damit die fünfte Verlustwoche abgebildet. Auffallend ist auch die geringe Range seit Anfang dieses Jahres. Diese liegt deutlich unter dem letzten Quartal 2016.

Der DAX konnte sich in der vergangenen Handelswoche nicht über der 11.800-Punkte-Marke festsetzen. Damit hat sich unser Setup auf der Oberseite nicht realisiert. Die Rücksetzer gingen deutlich unter unsere maximale Anlaufmarke bei 11.604 Punkten. Diese wurde zu Wochenbeginn deutlich unterschritten. Allerdings war diese Marke in der zweiten Wochenhälfte eine gute Unterstützung.

KW 05 / 2017 04 / 2017 03 / 2017 02 / 2017 01/ 2017
Wochenhoch 11.793 11.891 11.646 11.694 11.652
Wochentief 11.553 11.505 11.425 11.490 11.408
Wochenschluss 11.660 11.809 11.617 11.608 11.605
Wochenergebnis -149 192 9 3 212
Wochen-Range 260 386 221 204 244


Wie könnte es weitergehen?

  • DAX-Widerstände: 11.669/88/99.....11.708/17/35/66/84/98....11.834
  • DAX-Unterstützungen: 11.636/23/08.....11.5099/63/43/09.....11.477/29....11.374

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden.

daxweeksetup800-06-02-2017.jpg


Im letzten Update hatten wir geschrieben, dass der DAX mit dem Überwinden der 11.700 Punkte das Potenzial hat, die 12.000 Punkte zu erreichen. Allerdings hatten wir angemerkt, dass die lange Konsolidierungsphase und die geringe Range kein Zeichen der Stärke, sondern eher der Schwäche und der Unsicherheit sind. Die letzten fünf Handelstage haben gezeigt, dass unsere Einschätzung richtig und belastbar ist. Der DAX hat gleich zu Wochenbeginn die 11.700 Punkte aufgegeben und es seitdem nicht mehr geschafft, diese Marke dauerhaft zu überwinden. Damit wird es schwerer, die 12.000 Punkte anzulaufen. Eventuell stellt sich die Bewegung erst mit deutlichem Zeitverzug ein. Das Chartbild hat sich in dieser Woche deutlich eingetrübt und der DAX ist in den ersten fünf Wochen dieses Jahres kaum weiter gekommen. Die 11.700 Punkte stellen eine hohe Schwelle dar und der erneute Rücksetzer unter diese Marke macht es für die Bullen nicht einfacher.

Wie erwartet hat die Fed bisher nicht an der Zinsschraube gedreht, doch möglicherweise wird sie diesen Schritt noch im ersten Quartal vollziehen. Die jüngsten Wirtschaftsdaten sind zwar gemischt ausgefallen, die Konjunktur scheint sich aber stabilisiert zu haben. Doch der Optimismus der ersten Wochen nach der US-Wahl scheint verflogen. Zunehmend macht sich Ernüchterung breit. Völlig unklar ist, wie sich Infrastrukturprojekte finanzieren. Auch Steuererleichterungen wurden versprochen, deren Finanzierung ist ebenfalls noch unklar. Politik ist kein Business – einen Staat kann man nicht so führen wie ein Unternehmen, und Aktionismus ist kein Garant für Stabilität und Erfolg. Somit ist anzunehmen, dass die nächsten Wochen und Monate durchaus größeres Potenzial für Ernüchterung beziehungsweise Konsolidierung bereithalten.


Einschätzung für die neue DAX-Handelswoche

Nachdem der DAX erneut unter die 11.700-Punkte-Marke gerutscht ist, wäre es auf der Oberseite denkbar, dass die Bullen zunächst versuchen, die 11.676/80 und dann die 11.689/94 Punkte zu erreichen. Schaffen sie es über die 11.694 Punkte, könnten darauf die 11.700 Punkte angelaufen und überwunden werden. Über den 11.700 Punkten könnte der DAX versuchen, zunächst die 11.728/23 und anschließend die 11.735/38 Punkte zu erreichen. Gelingt es ihm, sich über die 11.738 Punkte zu schieben, so wären die 11.743/55, die 11.771/75 und schließlich die 11.790/95 Punkte die nächsten, wesentlichen Anlaufmarken. Mit dem Überwinden der 11.795 Punkte wäre dann Platz an die 11.808/12, die 11.824/27 und dann bis an die 11.842/45 Punkte zu laufen.

Schafft der DAX es nicht, sich über der 11.660-Punkte-Marke zu halten, wären die 11.642/38, die 11.624/20 und die 11.610/05 Punkte die nächsten relevanten Anlaufmarken auf der Unterseite. Rutscht der DAX unter die 11.605 Punkte, wären die nächsten Anlaufziele bei 11.585/80, 11.572/67 und dann bei 11.555/50 Punkten zu suchen. Bei 11.555/50 Punkten besteht auch eine vergleichsweise gute Chance zur Stabilisierung und Erholung. Stellt diese sich nicht ein, wären die 11.538/35, die 11.522/19 und die 11.505/00 Punkte die nächsten Anlaufziele. Auch bei 11.505/00 bestehen gute Chancen auf Stabilisierung und Erholung. Rutscht der DAX unter die 11.500 Punkte, könnte es vergleichsweise rasch an die 11.476/70, die 11.449/45 und dann auch an die 11.429/25 Punkte gehen.


Die wichtigen Marken auf Basis unseres Setups:

  • Box-Bereich: 12.231 bis 10.201 Punkte
  • Tagesschlusskurs-Marken: 11.853 und 11.367 Punkte
  • Intraday-Marken: 11.768 und 11.451 Punkte
  • Range: 12.404 bis 8.061 Punkte


Übergeordnete erwartete Tendenz in der KW 06/2017: seitwärts/abwärts


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RISIKOHINWEIS: Dieser Artikel liefert eine Einschätzung zum Basiswert DAX-Index, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets UK ist Forex- & CFD-Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. Verluste können Einlagen übersteigen! Lesen Sie den kompletten Warnhinweis über folgenden Link, Disclaimer: http://www.admiralmarkets.de/risikohinweis

Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Geschäftsführer Admiral Markets Kundenservice Deutschland


Über das Unternehmen:

Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.

Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.

THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze der Brokers, wird dabei konsequent umgesetzt: Das Wissen und die Möglichkeiten eines internationalen Unternehmens werden bestmöglich auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus. Hier bietet Admiral Markets die günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Darüber hinaus werden der Kundenservice, die Bildungsangebote sowie die Handelssoftware in deutscher Sprache angeboten.

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Wertpapier: DAX


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Der Berliner Jens Chrzanowski arbeitet seit Marktstart von Admiral Markets in Deutschland 2011 beim Forex & CFD Broker. Vorherige Stationen waren FXCM, E*TRADE und die Deutsche Bank.

Im Fokus stehen für den Leiter des Berliner Kundenservices der deutsche Leitindex DAX, aber auch Dow Jones und andere Indizes. Für den Devisenhandel wird meist auf den EUR/USD fokussiert. Neben den Analysen ist Chrzanowski auch mehrmals wöchentlich in live-Webinaren zu erleben.

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