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Börse Stuttgart-News Trend am Mittag

Gastautor: Börse Stuttgart
16.02.2017, 16:34  |  375   |   |   

STUTTGART (BOERSE STUTTGART GMBH) - Euwax Trends an der Börse Stuttgart

Rekorde an der Wall Street - Deutsche Anleger bleiben vorsichtig

Anstehende Wahlen und Poker um Griechen-Hilfe belasten

Die Rekordjagd der US-Börsen hat die Anleger in Deutschland heute offenbar wenig beeindruckt. Der DAX notierte am Mittag bei 11.768 Punkten um 0,2 Prozent niedriger als gestern.

In New York hatten sich die großen Indizes am Mittwoch in nie dagewesene Höhen aufgeschwungen. Händler machten ermutigende Konjunkturdaten und Aussagen von US-Präsident Donald Trump zur Steuerpolitik für die Aktienkäufe verantwortlich.

Über den europäischen Märkten schwebt die Unsicherheit in Bezug auf die bevorstehenden Wahlen in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland. Anleger fürchten, dass europafeindliche Kräfte Zulauf bekommen könnten.

Zudem drückt auch der andauernde Poker um die Hilfe für Griechenland auf die Stimmung. Die Geldgeber und die Regierung in Athen haben ihre Meinungsverschiedenheiten

über die Erfüllung griechischer Reformzusagen bislang nicht überwunden. Von einem erfolgreichen Abschluss der aktuellen Prüfrunde hängt ab, ob Griechenland weitere Milliarden aus dem Hilfsprogramm über bis zu 86 Milliarden Euro erhält.

Bei den Finanzwerten machten einige Anleger heute Kasse. Deutsche

Bank und Commerzbank fielen um je rund ein Prozent, nachdem sie am Vortag noch um zwei Prozent gewonnen hatten.

Skepsis über den Zusammenschluss mit Opel bremst Peugeot

Im Rückwärtsgang waren auch die Autowerte unterwegs. Peugeot setzten in Paris die Konsolidierung vom Vortag fort und verloren 0,3 Prozent. Der von GM angestrebte

Verkauf von Opel stößt vor allem in der deutschen Politik auf Widerstand. Bei Bekanntwerden der Verhandlungen hatten Peugeot am Dienstag noch kräftig zugelegt. Doch auch die meisten übrigen Autowerte wie VW flogen aus den Depots, obwohl der Pkw-Absatz in Europa zu Jahresbeginn stark zugelegt hat. Im Schnitt verlor der Sektor 0,4 Prozent.

Air France-KLM und Lufthansa im Steigflug

Strahlende Gesichter gab es dagegen bei den Aktionären von Fluggesellschaften. Air France-KLM verdiente dank niedriger Treibstoffpreise 2016 mehr als erwartet - trotz der

Streiks im Sommer bei Piloten und Kabinenpersonal. Die Aktien hoben um fast neun Prozent ab. Dies verlieh auch der Lufthansa - auch dort war 2016 gestreikt worden - neue

Flügel. Die Aktien stiegen um 3,8 Prozent.

Börse Stuttgart TV

Die US-Wirtschaft läuft eigentlich rund und die Forderungen nach einer Zinserhöhung werden lauter. Aber traut sich die Fed tatsächlich, bereits auf der nächsten Sitzung im März an der Zinsschraube zu drehen? Zudem ist der neue US-Präsident Donald Trump kein Befürworter steigender Zinsen… Einschätzungen zur Zinsentwicklung in den USA und Europa und den anstehenden Wahlen von Vermögensverwalter Arne Sand bei Börse Stuttgart TV.

Video unter folgendem Link anschauen: https://www.boerse-stuttgart.de/de/boersenportal/nachrichten-und-videos/boerse-stuttgart-tv/?video=13825

Euwax Sentiment Index

Der Euwax-Sentiment-Index lag am frühen Nachmittag im Bereich der Nulllinie. In dieser Phase war also kein klarer Mehrheitstrend beim Handel mit Hebelprodukten auf den DAX erkennbar.

Trends im Handel

Heute kam es zu einer steigenden Nachfrage nach Knock-out-Calls auf den Euro zum US-Dollar. Händlern zufolge sollen die Scheine von einem Börsenbrief zum Kauf empfohlen worden sein.

Knock-out-Calls auf die Ölsorte Brent sowie die Feinunze Gold waren ebenfalls gesucht.

Außerdem setzen viele Investoren weiterhin mit Call-Optionsscheinen auf steigende Kurse der Nike-Aktien.

Nach der deutlichen Aufwärtsbewegung der Lufthansa-Aktien erwarten einige Marktteilnehmer offensichtlich baldige Gewinnmitnahmen und fallende Notierungen. Deshalb waren hier Put-Optionsscheine gefragt.

Rege gehandelt wurden auch Calls auf den EuroSTOXX 50, ohne dass es hierbei zu einem klaren Mehrheitstrend kam.

Disclaimer:

Der vorliegende Marktbericht dient lediglich der Information. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit übernimmt die Boerse Stuttgart GmbH keine Gewähr. Insbesondere wird keine Haftung für die in diesem Marktbericht enthaltenen Informationen im Zusammenhang mit einem Wertpapierinvestment übernommen. Hiervon ausgenommen ist die Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

Quelle: Boerse Stuttgart GmbH

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Boerse Stuttgart GmbH verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)



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