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Nervös wegen des Aktienmarkts? Keine Sorge: Wir haben da ein paar Tipps

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
14.03.2017, 16:45  |  260   |   |   

Der Markt steigt, der Markt fällt, die Inflation steigt, die Zinsen auch. Welches Land verlässt als nächstes die EU? Und für wen hat noch mal dieses und jenes Land gestimmt?

Das sind alles ganz schön viele Infos für Investoren. Vor allem, wenn die Konkurrenz aus Algorithmen und Hochfreqenz-Tradern besteht. Was kann man also als Anleger vermeiden, wenn man nicht von Unentschiedenheit heimgesucht werden will?

Schauen wir uns doch einmal ein paar Techniken an, mit denen man nicht nur großen Stress vermeidet, sondern auch noch die Erträge erhöht und das Risiko meidet.

Kaufen und halten

Aufgrund von Inflation und dem Einnahmepotenzial hat eine Geldsumme zum jetzigen Zeitpunkt einen höheren Wert als derselbe Betrag in der Zukunft. Deswegen ist das Sprichwort von der Geduld als Tugend nicht unbedingt auf das Investieren anwendbar. Anstatt sich Sorgen zu machen, ob nun der geeignete Zeitpunkt zum Aktienkauf ist oder nicht, kann man es sich leicht machen und einfach anfangen – und zwar jetzt. Sicher, es geht immer mal bergab (manchmal auch dramatisch), aber langfristig betrachtet kann man enorm zulegen.

^SPX Daten von YCharts

Das ist das größte Werkzeug, das man zur Verfügung hat. Je eher man beginnt, desto mehr Wachstum wird man ernten können. Wenn du also Geld zum Investieren hast, dann fang gleich an. Halt dabei Ausschau nach Investments, die du Jahre oder Jahrzehnte gar halten kannst. Studien zeigen, dass es mehr darauf ankommt, lange dabei zu sein als den perfekten Zeitpunkt zu erwischen.

Der Durchschnittskosteneffekt

Unter dem Durchschnittskosteneffekt versteht man, dass man zu einer bestimmten Summe Anteile kauft, und zwar zu immer wiederkehrenden Zeitintervallen – etwa einmal im Monat oder im Quartal. Und dabei ist ganz egal, wie hoch der derzeitige Preis der Aktie ist. Was man am Ende bekommt, hängt davon ab, wie viel die Aktie zu dem Zeitpunkt des Kaufs kostet.

Gut, in der Regel ist es effektiver, wenn man eine große Summe auf einmal setzt, anstatt das Investment tröpfchenweise zu tätigen. (Weil wie gesagt das Geld mehr Zeit hat zu wachsen.) Aber du wirst nicht immer eine große Summe zum Investieren einfach so rumliegen haben. Auch beim Durchschnittskosteneffekt gilt nachgewiesenermaßen, dass er effektiver ist, als zu versuchen, den perfekten Zeitpunkt zum Investieren zu finden. Man investiert regelmäßig, stellt sich keine zu vielen Fragen und nimmt den Stress, langfristig sind die Erträge auch meist sehr positiv.

Indexfonds

Indexfonds sind Anlagefonds, die die Performance eines Aktienmarkts verfolgen und spiegeln. Das geschieht, indem der Fonds alle Aktien des Index auf einmal kauft, und zwar zu gleichen Teilen. Da diese Fonds eine sehr breite Spanne an Aktien halten, hat man mit einem Schlag eine schöne Streuung, und die wiederum ist mit ein Garant dafür, dass man keinen Totalverlust erleidet, wenn eine Branche mal wieder kriselt.

Darüber hinaus haben diese Fonds in der Regel sehr geringe Gebühren, da sie keine Profis beschäftigen, die intensiv die einzelnen Aktien analysieren. Wenn man den Markt schon nicht schlagen kann – und das können die allerwenigsten Investoren –, dann kann man wenigstens auf den gesamten Index setzen. Dessen Erträge sind historisch betrachtet ziemlich grandios.

Für den Ottonormal-Investor können diese Strategie jede Menge Stress reduzieren und dazu führen, dass man sich zurücklehnt und das Geld für sich arbeiten lässt. Geopolitische Vorfälle und makroökonomische Trends werden einen Investor mit solider Langzeitstrategie nicht besonders beeinflussen, jedenfalls nicht so sehr wie einen, der jedesmal auf die grünen und roten Pfeile reagiert, die auf seinem Computerbildschirm vorbeiflimmern.

Das einfache Geheimnis, die besten Aktien zu kaufen

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The Motley Fool hält keine der angegebenen Aktien.

Dieser Artikel von John Schneider erschien am 10.3.2017 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf fool.de veröffentlicht.



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