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Der Handel mit Binären Optionen

Beim Handel mit binären Optionen wetten die Anleger auf die Kursentwicklung und kaufen nicht den tatsächlichen Vermögenswert, beispielsweise Gold, Währungen, Indizes, Aktien oder Öl. Binäre Optionen können einerseits enorm lukrativ sein, auf der anderen Seite kann jedoch der komplette Einsatz verloren werden.

Anleger, die sich für binäre Optionen entscheiden, kaufen nicht den tatsächlichen Vermögenswert, beispielsweise von Öl, Gold, Währungen, Aktien oder Indizes, sondern wetten auf die jeweilige Kursentwicklung. Die Bezeichnung binäre Optionen verdeutlicht, dass den Anlegern dabei generell zwei Möglichkeiten zur Auswahl stehen: Entweder ist die Option „aus dem Geld“ oder „out of the money“ oder diese ist „im Geld“ oder „in the money“. Lagen die Anleger mit der Entscheidung für die Wette auf die Kursentwicklung richtig, schließt die Option „im Geld“. Dadurch können die Anleger in der Regel einen Gewinn zwischen 65 und 85 % auf den Einsatz erzielen. Wurde jedoch die falsche Entscheidung bei der Wette auf die Kursentwicklung getroffen, erfolgt ein Abschluss der Option „aus dem Geld“, der den Verlust des kompletten Einsatzes zur Folge haben kann. Viele Anbieter bieten im Falle des Verlustes einen Rückzahlung von bis zu 15 % als Absicherung.


Binäre Optionen: Gewinne durch steigende oder fallende Kurse erzielen


 


Binäre Optionen können bei steigenden und fallenden Kurse für Händler und Anleger gewinnbringend sein, gleichzeitig ist dafür ein nur sehr geringer Kapitaleinsatz erforderlich. Dies macht den Einstieg für Anfänger in den Handel mit binären Optionen im Vergleich zu den klassischen Optionen entsprechend interessant, allerdings sollte dabei das Risiko des Totalverlusts des Einsatzes nicht außer Acht gelassen werden. Allerdings können binäre Optionen bereits ab Einsätzen zwischen 10 und 25 Euro pro Trade gehandelt werden, sodass sich ein möglicher Verlust in Grenzen hält.


Ablauf beim Handel mit binären Optionen


Wenn der Händler mit steigenden Kursen eines Vermögenswertes rechnet, erwirbt er eine Call-Option, geht der Händler davon aus, dass die Kurse fallen, entscheidet er sich für eine Put-Option. Der Kurs am Ende der Laufzeit ist dann ausschlaggebend, ob ein positiver Abschluss des Trades erreicht wurde. Bei Call-Optionen ist das Ziel erreicht, wenn der Kurs gestiegen ist, bei Put-Optionen war der Abschluss bei fallenden Kursen erfolgreich.


Binäre Optionen: Handel erst seit einigen Jahren für Privatanleger möglich


Die Möglichkeit des Handels mit binären Optionen können Privatanleger erst seit einigen Jahren nutzen. Zuvor war diese Variante nur für Finanzinstitute und professionelle Trader verfügbar. Der Handel erfolgte damals ausschließlich am OTC Markt. Mittlerweile stehen zahlreiche Anbieter zur Auswahl, über die binäre Optionen gehandelt werden können. Für viele Anleger ist dabei sicherlich interessant, dass kein immenses Startkapital für diese Anlagevariante benötigt wird, wobei die Angebote zwischen den einzelnen Brokern entsprechend variieren.


Faszination für unerfahrene Trader


Statistik: Monatliche Entwicklung des DAX von Februar 2013 bis Februar 2014* | Statista

Unerfahrene Trader sind häufig vom Handel mit binären Optionen fasziniert, denn es erscheint relativ einfach, einen erfolgreichen Handel an den Märkten zu erreichen. Theoretisch ist dies auch zutreffend, denn Einsteiger in binäre Optionen müssen nur wenige Begriffe kennen, und die Strategien, mit denen die Anleger konfrontiert werden, sind ebenfalls überschaubar.


Binäre Optionen: Hohe Renditechancen bei kalkulierbarem Risiko


Die Renditechancen sind beim Handel mit binären Optionen entsprechend hoch und liegen in der Regel zwischen 65 und 85 Prozent, spezielle Handelsarten bieten sogar Renditen in Höhe von mehreren Hundert Prozent, die in kurzer Zeit realisiert werden können. Meist stehen binäre Optionen mit Laufzeiten von nur wenigen Minuten zum Handel zur Verfügung. Das Risiko für die Anleger ist maximal der Verlust des jeweiligen Einsatzes. Ein vorzeitiges Ausstoppen durch kurzfristige Kursschwankungen wie im Forex-, CFD- oder Aktienhandel existiert beim Handel mit binären Optionen nicht. Die Kursentwicklung während der Laufzeit ist dabei vollkommen irrelevant, es zählt lediglich der Kurs des Basiswerts zum Auslaufzeitpunkt der Option, um über Gewinn oder Verlust zu entscheiden.


Binäre Optionen – Tipps zum Handel


Als Neueinsteiger beim Handel mit binären Optionen ist es empfehlenswert, sich zunächst mit den Handelsplattformen vertraut zu machen. Außerdem sollte nicht das komplette zu investierende Kapital auf die Kursentwicklung des nächstbesten Basiswerts verwendet werden. Binäre Optionen bieten zwar sehr hohe Renditechancen, der Handel stellt jedoch gleichzeitig eine hoch riskante Anlagevariante dar, sodass Geduld und Disziplin von enormer Wichtigkeit sind. Am Anfang bieten sich beispielsweise so genannte Demokonten an, um sich risikofrei mit der Materie vertraut zu machen. Danach sollte anfangs mit Call- und Put-Optionen begonnen werden. Viele Broker bieten zudem Stopp-Loss-Funktionen an, bei denen ein automatischer Ausstieg aus dem Trade eingeleitet wird, wenn die Kursentwicklung negativ verläuft. Dadurch vermindert sich das Risiko und der Anleger hat auch die Möglichkeit, einen Teil des eingesetzten Kapitals zurück zu erhalten und einen Totalverlust des Einsatzes zu vermeiden.


 

Wichtige Begriffe für binäre Optionen

In The Money

Der Abschluss erfolgt im Geld und war somit erfolgreich

Out of The Money

Der Abschluss erfolgt aus dem Geld und war negativ

Auslaufzeit

Der Vertrag zwischen dem Market-Maker und dem Anleger wird auf einen bestimmten Zeitpunkt begrenzt. Der zu diesem Auslaufzeitpunkt geltende Preis des Basiswerts ist maßgeblich für die Erzielung eines Gewinns durch die Option oder den Verlust des Einsatzes.

Strike Preis

Dabei handelt es sich um den Preis, der zwischen dem Anleger und dem Market-Maker festgelegt wird. Um die Option „im Geld“ abzuschließen, muss diese Preisvorgabe durchbrochen werden.

High und Low Optionen

Standardprodukt beim Handel mit binären Optionen, mit dem die Anleger auf das Fallen oder Steigen des Basiswerts der Option wetten. Mit einer Call-Option wird ein Gewinn realisiert, wenn der Kurs des Vermögenswerts zum Auslaufzeitpunkt der Option den Strike Preis überschritten hat. Bei einer Put-Option wird ein Gewinn erzielt, wenn der Kurs des Vermögenswerts beim Auslaufen der Option unter den Strike Preis gefallen ist.

Touch Optionen

Bei dieser Variante entscheiden die Anleger, ob der Vermögenswert der Option bis zum Auslaufzeitpunkt ein bestimmtes Level erreicht bzw. berührt. Bei der Touch-Down Option wetten die Anleger auf einen fallenden Kursverlauf des Basiswerts. Bei einer Touch-Up Option gehen die Anleger von einem steigenden Kursverlauf des Vermögenswertes aus. Daneben steht auch noch die No-Touch Option zur Auswahl, bei der die Anleger einen Gewinn erzielen, wenn eine Schwelle nicht durchbrochen wird.