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    Börsen in Europa am Mittag Deutliche Verluste, Fresnillo klar im Plus

    Nachrichtenquelle: Aktiencheck News
     |  18.04.2012, 13:54  |  1255 Aufrufe  |   | 

    Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes tendieren im Mittwochhandel nach den deutlichen Vortagesgewinnen zur Mittagszeit schwächer. Die Anleger halten sich vor der morgen anstehenden Auktion spanischer Anleihen mit Neuengagements zurück. Der Dow Jones EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) verliert derzeit 1,63 Prozent auf 2.328,39 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160/ WKN 965816) fällt indes um 0,49 Prozent auf 2.416,07 Zähler. Die europäischen Länderbörsen notieren im Minus.

    Die Leistungsbilanz der Eurozone hat nach Angaben der europäischen Zentralbank (EZB) im Februar 2012 mit einem Defizit abgeschlossen. So belief sich der saisonbereinigte Passivsaldo auf 1,3 Mrd. Euro, gegenüber einem Plus von 3,7 Mrd. Euro im Januar. In der wichtigsten Teilbilanz, der Handelsbilanz, stellte sich der Überschuss auf 1,5 Mrd. Euro, nach einem Plus von 3,3 Mrd. Euro im Januar. Daneben stieg der Überschuss bei den Dienstleistungen auf 4,7 Mrd. Euro, nach 4,1 Mrd. Euro im Vormonat. Unterdessen hat die Leistungsbilanz der EU27 das vierte Quartal 2011 mit einem Aktivsaldo abgeschlossen. Nach Angaben der europäischen Statistikbehörde betrug der Überschuss 13,1 Mrd. Euro, gegenüber einem Passivsaldo von 14,5 Mrd. Euro im Vorjahresquartal.

    Die saisonbereinigte Produktion im europäischen Baugewerbe hat im Februar 2012 abgenommen. Diese erste Schätzung legte die EU-Statistikbehörde Eurostat heute vor. Auf Monatssicht sank der Output der Baubranche im Euroraum (ER17) um 7,1 Prozent, während er in der EU27 um 3,7 Prozent nachgab. Im Januar war die Produktion um 0,5 bzw. um 3,9 Prozent gefallen. Verglichen mit dem Vorjahresmonat nahm die Produktion in der Eurozone um 12,9 Prozent und in der EU27 um 9,4 Prozent ab. Zuvor waren im Januar Rückgänge von 2,7 bzw. 1,1 Prozent ausgewiesen worden.

    Die US-Börsen dürften heute mit Verlusten in den Handel starten. So verliert der Dow Jones Future derzeit 0,26 Prozent an Wert. Für den NASDAQ-Future geht es um 0,29 Prozent nach unten, während der S&P-Future um 0,14 Prozent fällt. Aus den USA wird heute noch der Ölmarktbericht gemeldet.

    Die Arbeitsmarktsituation in Großbritannien hat sich im Februar nach Angaben von National Statistics verbessert. In den drei Monaten von Dezember bis Februar schrumpfte die Zahl der Arbeitslosen auf 2,65 Millionen, das sind 35.000 weniger als in den drei Monaten zum November 2011. Ferner fiel die ILO-Arbeitslosenquote von Dezember bis Februar auf 8,3 Prozent, nachdem sie in den drei Monaten zum November bei 8,4 Prozent gestanden hatte. Tesco (ISIN GB0008847096/ WKN 852647) notieren annähernd auf Vortagesniveau. Der größte Einzelhandelskonzern in Großbritannien konnte im abgelaufenen Fiskaljahr mit einem Gewinnanstieg aufwarten. Umsatz und Vorsteuergewinn lagen ebenfalls über dem Vorjahresniveau. Profitiert hat man den Angaben zufolge vor allem von der starken Entwicklung im Auslandsgeschäft, während man auf dem britischen Heimatmarkt unter dem herausfordernden Wettbewerbsumfeld und der schwierigen konjunkturellen Gesamtsituation zu leiden hatte. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren stehen im britischen Leitindex FTSE 100 auch zur Mittagszeit die Papiere von Fresnillo (ISIN GB00B2QPKJ12/ WKN A0MVZE) mit einem Zugewinn von 3 Prozent. Der Rohstoffkonzern fuhr im ersten Quartal bei der Goldproduktion ein deutlich besser als erwartetes Ergebnis ein. Das Produktionsvolumen bei Silber blieb hingegen unter Vorjahresniveau. Die rote Laterne wird gleichzeitig von Resolution mit einem Abschlag von 4,9 Prozent getragen wird.

    LVMH (ISIN FR0000121014/ WKN 853292) verbuchte im ersten Quartal 2012 dank einer starken Nachfrage in Asien und den USA ein deutliches Umsatzwachstum. Der Gesamtumsatz erhöhte sich um 25 Prozent. Hierzu haben alle Unternehmenssparten positiv beigetragen. Die Analystenschätzungen wurden damit übertroffen. Die Anteilsscheine des Luxusgüterkonzerns verbilligen sich um 1,7 Prozent. Auf dem ersten Platz der Gewinnerliste verteuern sich im CAC 40 Pernod-Ricard um 0,9 Prozent. Daneben notieren lediglich noch Danone und Essilor in der Gewinnzone. Die Verluste fallen unterdessen bei Crédit Agricole mit 4,8 Prozent am größten aus.

    Der Agrochemiekonzern Syngenta (ISIN CH0011037469/ WKN 580854) steigerte derweil im ersten Quartal seinen Umsatz deutlich. Neben höheren Absatzmengen profitierte man dabei auch von gestiegenen Absatzpreisen. Das Papier verschlechtert sich als Schlusslicht im Schweizer Leitindex SMI um 3 Prozent. Unterdessen steht Pfizer (ISIN US7170811035/ WKN 852009) einem Medienbericht zufolge kurz vor dem Verkauf seiner Kindernahrungssparte an Nestlé (ISIN CH0038863350/ WKN A0Q4DC). Wie es unter Berufung auf informierte Kreise heißt, hat sich der schweizerische Konzern in einem Bieterwettbewerb durchgesetzt. Insgesamt dürfte der Kaufpreis für die Pfizer-Sparte den Angaben zufolge bei mindestens 9 Mrd. US-Dollar liegen. Nestlé verbilligen sich um 0,5 Prozent. Transocean legen als bester Wert um 1,4 Prozent zu.

    Positiv aufgenommen wird der Zahlenausweis von Heineken (ISIN NL0000009165/ WKN A0CA0G). So rückt der Titel um 2,5 Prozent vor. Der Bierkonzern hat im ersten Quartal dank höherer Bierabsätze seinen Gewinn verbessert. Der Umsatz konnte ebenfalls gesteigert werden. Beim Bierabsatz verzeichnete man ein organisches Plus von 4,7 Prozent. Dabei hat man in allen Regionen mit Ausnahme von Westeuropa ein Absatzplus erzielen können. Für das laufende Fiskaljahr wurde der Ausblick bestätigt.

    Ferner geht es für ASML Holding (ISIN NL0006034001/ WKN A0M190) um 3,8 Prozent nach unten. Der weltgrößte Hersteller von Lithographiesystemen verzeichnete im ersten Quartal 2012 einen Ergebniseinbruch. Der Umsatz war ebenfalls rückläufig.

    Der Baukonzern ACS (ISIN ES0167050915/ WKN A0CBA2) hat seine Beteiligung am Energieversorger Iberdrola (ISIN ES0144580Y14/ WKN A0M46B) reduziert. So hat ACS insgesamt 3,69 Prozent der ausstehenden Iberdrola-Aktien über ein beschleunigtes Bookbuilding-Verfahren veräußert. Die Platzierung erfolgte dabei zu 3,62 Euro je Iberdrola-Aktie. Während ACS um 5,7 Prozent nachgeben, brechen Iberdrola um 7,4 Prozent ein.

    Dow Jones EURO STOXX 50: 2.328,39 (-1,63 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.416,07 (-0,49 Prozent) FTSE 100 (London): 5.738,31 (-0,50 Prozent) CAC40 (Paris): 3.236,62 (-1,70 Prozent) MIB (Mailand): 14.552,59 (-2,61 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 7.130,10 (-3,30 Prozent) SMI (Zürich): 6.157,26 (-0,69 Prozent) ATX (Wien): 2.050,77 (-1,11 Prozent) (18.04.2012/ac/n/m)

    Themen: Fresnillo


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