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Wall Street-Schluss Dow Jones schließt über 13.000er Marke

Nachrichtenquelle: Aktiencheck News
 |  24.04.2012, 22:08  |  1975 Aufrufe  |   | 

New York (www.aktiencheck.de) - Die US-Leitindizes präsentierten sich am Dienstag mehrheitlich mit grünen Vorzeichen. Die Märkte profitierten dabei von einigen erfreulichen Unternehmensmeldungen, darunter die stärker als erwarteten Zahlen von Texas Instruments, AT&T und 3M. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) gewann 0,58 Prozent auf 13.001,64 Zähler. Der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) präsentierte sich mit einem Minus von 0,30 Prozent bei 2.961,60 Zählern, während der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) einen Aufschlag von 0,37 Prozent auf 1.371,97 Punkte zeigte.

Die Immobilienpreise in den USA sind im Februar 2012 gegenüber dem Vormonat gesunken. Wie aus dem heute veröffentlichten S&P Case/Shiller Homeprice-Index hervorgeht, schrumpften die Häuserpreise im Berichtsmonat in den wichtigsten 20 Städten gegenüber dem Vormonat um 0,8 Prozent, nach einem Minus von 1,0 Prozent im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurde ein Rückgang der Häuserpreise um 3,5 Prozent ausgewiesen, hieß es weiter. Die saisonbereinigte Zahl der US-Verkäufe neuer Häuser hat sich im März 2012 reduziert. Demnach sank die Zahl gegenüber dem Vormonat um 7,1 Prozent auf 328.000 Häuser, während Volkswirte eine Zahl von 318.000 erwartet hatten. Für den Vormonat war eine Zahl von revidiert 353.000 (vorläufig: 313.000) Häusern ermittelt worden. Das US-Verbrauchervertrauen hat sich im April 2012 laut Conference Board verschlechtert. Demnach fiel der entsprechende Index auf 69,2 Punkte, nach revidiert 69,5 (vorläufig: 70,2) Punkten im Vormonat. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Wert von 69,5 Punkten prognostiziert.

Bereits gestern nach Börsenschluss musste Texas Instruments (ISIN US8825081040/ WKN 852654) für das erste Quartal 2012 einen Umsatz- und Gewinnrückgang ausweisen. Die Erwartungen der Analysten konnten jedoch geschlagen werden. Die Papiere des Halbleiterherstellers gaben um 1,6 Prozent nach. Mit Spannung richtet sich der Blick vor allem auf die nach Börsenschluss veröffentlichten Zahlen von Apple (ISIN US0378331005/ WKN 865985). Die Aktie gab im Vorfeld erneut deutliche 2 Prozent nach.

Heute konnte der Mischkonzern 3M (ISIN US88579Y1010/ WKN 851745) im ersten Quartal einen Gewinnanstieg ausweisen und die Marktschätzungen übertreffen. Insgesamt habe man in fast allen Segmenten Umsatzzuwächse zu verzeichnen gehabt. Schwächer haben sich das Segment Electro & Communications sowie der Bereich Display and Graphics entwickelt. Auch die Margenentwicklung habe weiterhin auf hohem Niveau gelegen. Im Anschluss wurde das untere Ende der Jahresprognose angehoben. Auch der Telekommunikationskonzern AT&T (ISIN US00206R1023/ WKN A0HL9Z) präsentierte gute Geschäftszahlen für das erste Quartal. Dabei wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen. Während 3M um 1,6 Prozent zulegten, rückten AT&T um 3,6 Prozent vor.

Der Netzwerkausrüster Juniper Networks (ISIN US48203R1041/ WKN 923889) gab kurz vor US-Börsenschluss vorläufige Ergebnisse für das erste Quartal 2012 bekannt. Dabei konnte die Erwartungen der Analysten klar geschlagen werden. So belief sich der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen auf 16,3 Mio. US-Dollar bzw. 3 Cents je Aktie, nach 129,8 Mio. US-Dollar bzw. 24 Cents je Aktie im Vorjahr. Um Einmaleffekte bereinigt lag der Gewinn bei 16 Cents je Aktie. Der Umsatz ging im Berichtszeitraum um 6 Prozent auf 1,03 Mrd. US-Dollar zurück. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 13 Cents je Aktie und einem Umsatz von 976,8 Mio. US-Dollar ausgegangen. Für das laufende zweite Quartal stellen Analysten ein EPS von 20 Cents bei Erlösen von 1,05 Mrd. US-Dollar in Aussicht, während Juniper selbst lediglich einen Umsatz 1,03 und 1,06 Mrd. US-Dollar erwartet. Beim bereinigten EPS werden 15 bis 17 Cents in Aussicht gestellt. Die Aktie gewann bis zum Abend 7,2 Prozent.

Der zweitgrößte US-Tabakkonzern Reynolds American (ISIN US7617131062/ WKN A0B7KR) meldete, dass er im ersten Quartal einen Gewinnrückgang verbuchen musste, was mit gesunkenen Umsätzen und einer Restrukturierungsbelastung zusammenhängt. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen verfehlt. Indes wurde die Jahresplanung bestätigt. Anteilsscheine von Reynolds American büßten 5 Prozent ein.

Der Druckerhersteller Lexmark (ISIN US5297711070/ WKN 898072) musste im ersten Quartal 2012 infolge schwächerer Umsätze einen deutlichen Ergebnisrückgang ausweisen. Die Erwartungen wurden jedoch erfüllt. Die Titel verloren jedoch 6,5 Prozent. Indes verkündete der drittgrößte US-Elektronikhändler RadioShack (ISIN US7504381036/ WKN 852618), dass er im ersten Quartal angesichts rückläufiger Umsätze und Margen einen Verlust erwirtschaftet hat. Die Erwartungen wurden damit verfehlt. RadioShack verbilligten sich um 10,6 Prozent.

Dagegen verbesserten sich Anteilsscheine von Baker Hughes (ISIN US0572241075/ WKN 872933) um 4,8 Prozent. Der Ölfeld-Servicedienstleister meldete, dass er im ersten Quartal einen Gewinn auf Vorjahresniveau erzielt hat. Beim Umsatz profitierte der Konzern indes von einem deutlichen Wachstum im internationalen Geschäft. Die Erwartungen wurden damit übertroffen.

Deutlich unter Druck stand die Aktie des Software-Konzerns Symantec (ISIN US8715031089/ WKN 879358) und verlor 11,4 Prozent. Zuvor hatte das Unternehmen seine Umsatz- und Ergebnisprognose für das vierte Quartal nach unten revidiert. Demnach werde der Umsatz im ersten Quartal nach vorläufigen Berechnungen bei 1,68 Mrd. US-Dollar liegen. Zuvor hatte der Konzern für das Berichtsquartal einen Umsatz im Bereich von 1,72 bis 1,73 Mrd. US-Dollar in Aussicht gestellt. Beim bereinigten Gewinn je Aktie geht der auf Sicherheits-Softwarelösungen spezialisierte Konzern für das erste Quartal von einem EPS von 38 Cents aus, was ebenfalls unter der zuletzt veröffentlichten konzerneigenen Prognose von 41 bis 42 Cents je Aktie liegt.

Schließlich tendierten Aktien von United States Steel (ISIN US9129091081/ WKN 529498) um gut 2 Prozent leichter. Der Stahlkonzern meldete, dass er seinen Verlust im ersten Quartal trotz erhöhter Umsätze mehr als verdoppelt hat, was auf eine Sonderbelastung aus dem Verkauf der Sparte U. S. Steel Serbia zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Ebene geschlagen. (24.04.2012/ac/n/m)


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