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Aktien New York Ausblick Leichtes Minus - Gemischte Arbeitsmarktdaten

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
 |  04.05.2012, 14:56  |  708 Aufrufe  |   | 

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach uneinheitlich ausgefallenen Daten vom US-Arbeitsmarkt dürfte die Wall Street am Freitag mit leichten Verlusten in den Handel starten. Etwa eine dreiviertel Stunde vor dem Handelsstart sank der Future auf den Leitindex Dow Jones Industrial um 0,14 Prozent. Der Future auf den Nasdaq 100 deutete für den technologielastigen Auswahlindex eine um 0,13 Prozent tiefere Eröffnung an.

In den USA sind im vergangenen Monat weniger Jobs geschaffen worden als erwartet. Allerdings war die Arbeitslosenquote im April überraschend gesunken. Neuigkeiten gab es ansonsten vor allem von den Anbietern sozialer Netzwerke. So leistet sich LinkedIn nach einem starken Quartal einen teuren Zukauf. Für knapp 119 Millionen US-Dollar wird die Plattform SlideShare übernommen, auf die vor allem Präsentationen hochgeladen werden. Im Gegensatz zu Facebook, wo die Nutzer meist privat unterwegs sind, sollen Karriere-Netzwerke wie LinkedIn beim Knüpfen beruflicher Kontakte und der Suche nach neuen Mitarbeitern helfen. Die Aktien haben sich deutlich besser entwickelt als andere viel beachtete Internet-Börsengänge 2011. Im vorbörslichen US-Handel am Freitag schnellten die Titel nun um mehr als zehn Prozent in die Höhe.

Der Börsengang von LinkedIn galt auch als wichtiger Test für die jetzt anstehende Mega-Aktienplatzierung von Facebook. Statt der erst angekündigten 5 Milliarden Dollar will das weltgrößte Online-Netzwerk bis zu 11,8 Milliarden Dollar einnehmen (9 Milliarden Euro), wie aus dem neuen Börsenprospekt hervorgeht. Es ist der mit Abstand größte Börsengang einer Internetfirma. Die einzelne Facebook-Aktie soll zwischen 28,00 und 35,00 Dollar kosten. Der genaue Preis wird später festgelegt. Etwas mehr als die Hälfte der Einnahmen fließt dem Unternehmen zu. Den Rest streichen die Alteigentümer ein, die sich von einem Teil ihrer Anteile trennen.

Unter den weiteren Einzelwerten brockten Produktionskürzungen und eine Verringerung der Belegschaft um 30 Prozent First Solar den zweiten Quartalsverlust in der Unternehmensgeschichte ein. Mitte April hatte First Solar beschlossen, seine Fabrik in Frankfurt/Oder zu schließen und in Deutschland mehr als 1.200 Stellen zu streichen. In die Zukunft blickt First Solar aber optimistisch. Die Anteilsscheine sanken vorbörslich um etwa 0,4 Prozent.

Demgegenüber verdiente der vom Staat vor dem Bankrott gerettete US-Versicherer AIG im ersten Quartal fast sieben Mal so viel wie im Vorjahreszeitraum. 'Alle unsere Kerngeschäfte mit Versicherungen waren profitabel', erklärte Konzernchef Robert Benmosche.

Der Paketdienst United Parcel Service (UPS) indes will für fünf Milliarden Dollar eigene Aktien zurückkaufen. Die angepeilte Übernahme des niederländischen Wettbewerbers TNT Express <2TN.FSE> wollen die Amerikaner nun mit mehr Bargeld als bisher vorgesehen finanzieren. Ferner sollen die UPS-Aktionäre eine Quartalsdividende von 0,57 Dollar erhalten.

Eine Quartalsausschüttung von 0,03 Dollar kündigte der im Dow gelistete Aluminium-Hersteller Alcoa an. Dessen Titel rückten vor Börseneröffnung um 0,10 Prozent vor./la/tav


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