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Stada unter Druck Vorstoß aktivistischer Investoren gegen das Stada-Management - Was ist ihr Ziel?

02.05.2016, 19:29  |  1341   |   |   

Aktivistische Investoren arbeiten an einem Vorstoß gegen das Management des Arzneiunternehmens Stada. Die Gesellschaft Active Ownership hat mit einem Partner-Investor ein Aktienpaket über 5 Prozent erworben – und bastelt nun an einer Strategie, den Vorstand unter Führung von Hartmut Retzlaff unter Druck zu setzen. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (F.A.Z.) unter Berufung auf Finanzkreise berichtet, bemühe sich Active Ownership derzeit darum, Unterstützung von Hedge-Fonds zu bekommen. Und wird dafür auch in London vorstellig. Dem Vernehmen nach versuchen Investmentbanker daher gerade, von Retzlaff das Mandat für eine Verteidigungsstrategie zu erhalten.

Fusion, Übernahme oder Aufspaltung - Wohin fällt das Pendel?

Der M-Dax-Konzern wird seit Jahren als Kandidat für eine Übernahme oder Aufspaltung gehandelt. Zu Active Ownership heißt es in einer Eigendarstellung von Gründungspartner Florian Schuhbauer: „Wir erwerben signifikante Minderheitsanteile in unterbewertete, börsennotierte, kleine und mittelgroße Unternehmen in deutschsprachigen und den nordischen Ländern – und wenden unseren Private-Equity-Werkzeugkasten an, um Wert zu schaffen durch operative, strategische oder auf die Unternehmensführung bezogene Verbesserungen.“

„Die arbeiten an einer Strategie, um Stada öffentlich ins Gespräch bringen“, zitiert die F.A.Z. einen Insider. Ein weiterer Kenner der Szene erklärte, es gehe ihnen zum einen um Fragen der Unternehmensführung – zum anderen darum, das Unternehmen eventuell für eine Fusion oder Übernahme zu öffnen und so Wert zu schaffen: „Die wollen die Themen Corporate Governance und Merger Value Creation auf den Tisch bringen.“  Allerdings sieht sich der Investor in der Eigendarstellung auch als „langfristig und konstruktiv“ orientierter Partner, der „gemeinsam mit dem Management“ Strategien definieren wolle. Stada-Aktien sind vinkulierte Namensaktien, nur mit Zustimmung der Aktiengesellschaft übertragbar. Eine feindliche Übernahme gegen den Willen des Managements sei daher schwierig.

STADA Arzneimittel AG

Die STADA Arzneimittel AG ist einer der weltweit führenden Generika-Hersteller. Der Fokus liegt nach eigenen Angaben auf Produkten mit patentfreien pharmazeutischen Wirkstoffen im Gesundheits- bzw. Pharmamarkt. Dabei machen Generika 58 Prozent und Markenprodukte 40 Prozent des Konzernumsatzes aus.

Vor wenigen Tagen hat Stada neue Schuldscheindarlehen in Höhe von insgesamt 350 Millionen Euro aufgenommen. Diese sind in vier Tranchen aufgeteilt und haben einen Laufzeit zwischen fünf und sieben Jahren mit festen und variablen Zinssätzen. Mit den neuen Papieren will Stada im Dezember 2016 auslaufende Schuldscheindarlehen in Höhe von insgesamt 188,0 Millionen Euro refinanzieren. Durch die Aufnahme des Refinanzierungsbetrags ergibt sich laut Stada künftig eine signifikante jährliche Zinsersparnis.



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Aktivistische Investoren arbeiten an einem Vorstoß gegen das Management des Arzneiunternehmens Stada. Der M-Dax-Konzern wird seit Jahren als Kandidat für eine Übernahme oder Aufspaltung gehandelt.

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